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Für Briefe innerhalb Deutschlands fallen ab Juli 80 Cent Porto an

Deutsche Post erhöht Porto-Preise für Briefe und Postkarten - Änderung auch bei Nachsendeauftrag

Von News Team - Montag, 03.06.2019 - 17:26 Uhr

Seit Monaten war über die geplante Portoerhöhung der Deutschen Post spekuliert worden, jetzt ist es amtlich: Das Porto für Briefe und Postkarten wird ab Juli teurer. Das teilte die Post am Montag (3. Juni 2019) mit.

Demnach kostet es ab kommendem Monat 80 Cent, um einen Standardbrief (bis 20 Gramm) innerhalb Deutschlands zu verschicken - und damit 10 Cent mehr als bisher. Für eine Postkarte fallen ab Juli 60 Cent an (bisher: 45 Cent).

Im Video:

Portoerhöhungen: So teuer wird ein Brief


Auch schwerere und großformatige Briefsendungen, Einschreiben und internationale Briefsendungen werden teurer: So erhöht sich der Preis für einen Großbrief auf 1.55 Euro (bisher: 1.45 Euro), ein Standardbrief ins Ausland kostet 1.10 Euro (bisher: 90 Cent).

Die neuen Preise für Leistungen der Post finden Sie auf der Webseite der Post.

Die letzte Preiserhöhung liegt drei Jahre zurück. Mit den neuen Preisen liege die Deutsche Post unter dem Durchschnittspreis anderer europäischer Länder, so die Post am Montag in einer Mitteilung. "Zum Vergleich: Der europäische Durchschnittspreis für einen inländischen Standardbrief liegt einer aktuellen Gegenüberstellung von 31 Ländern zufolge derzeit bei 0,97 Euro", heißt es.

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Bereits seit Montag werden demnach Ergänzungsmarken im Wert von 5, 10, 15 und 20 Cent verkauft für bis zum 30. Juni nicht aufgebrauchte Briefmarkenbestände. Die ersten neuen Marken mit den neuen Portowerten sind ab 1. Juli bei der Post erhältlich.

"Vorhandene Briefmarken wie auch noch vorhandene Ergänzungsmarken aus den Vorjahren können für die Frankierung von Sendungen mit der Deutschen Post weiter verwendet werden. Ein Umtausch ist nicht nötig", teilt die Post mit.

Das ändert sich beim Nachsendeservice

Auch beim Nachsendeservice der Post gibt es ab 1. Juli eine Änderung: Statt wie bisher sechs Monate gelten Nachsendeaufträge künftig 12 Monate lang. Den halbjährlichen Service gibt es dann nicht mehr. Damit komme die Post einer geänderten "Kundennachfrage" nach, hieß es.

Wer den 12-Monats-Nachsendeservice bei einer Postfiliale in Auftrag gibt, muss dafür zukünftig 29,90 Euro bezahlen, der Preis bei einer Online-Beauftragung bleibt wie bisher bei 26,90 Euro. Geschäftskunden zahlen weiterhin 49,90 Euro.

7 Kommentare

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Und langsam aber sicher, stirbt dank der modernen Technik, wieder ein alter Berufszeig aus. Bei den Banken ist es ja schon so weit... die erste voll elektronische Bank ohne Menschen! Respekt! Aber Klimawandel ist ja sooooooooooooooooooooooooo wichtig Freitag ohne Zukunft
30% Erhöhung, nicht schlecht! Wie wäre es , wenn mal alle Geringverdiener, die hart arbeiten, oder Rentner, die hart und lange geschuftet haben, diese Gehahlts- bzw. Rentenerhöhung erhalten
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Die Liebesbriefe, die ich heute noch schreibe sind mir 0.80 € wert.
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glauben Sie das ,dass jemanden interessiert
... ja, mich ... ich schreibe noch gerne Karten und Briefe
Ich auch wize.life-Nutzer
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