Gold: Was verschweigt die Bundesbank zum deutschen Staatsgold?

Beitrag von wize.life-Nutzer

Brisante Neuigkeiten zu unserer Frankfurter Zentralbank und dem Gold, das wir in New York eingelagert haben. Gold, das uns allen gehört. Dieses Gold hatte die Zentralbank teils zurückgefordert. Jetzt verzichtet sie weitgehend auf diese Forderung. Warum?
Deutschland hat 1500 Tonnen Gold in New York eingelagert. Oft kam der Verdacht, dieses Gold sei gar nicht mehr vor Ort, sondern zum Beispiel weiterverliehen. Die Bundesbank als Vermögensverwalterin hat – darauf? – reagiert und wollte einen Teil des Goldes zurückziehen.

Genau: 150 Tonnen binnen drei Jahren. Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele hatte diese Zusage gegeben. Dies möchte er jetzt so nicht mehr wissen.

Staatsgold: Was verbirgt die Bundesbank?

Deutschland wird das Gold vermutlich in New York belassen. Der Rechnungshof tobt, wenn Sie sich die Reaktionen gegenüber der Bundesbank ansehen: »… künftig mit der Bilanzposition Goldbestände und der Umsetzung seiner diesbezüglich ausgesprochenen Empfehlungen befassen«… lässt der Rechnungshof wissen.

Die Bundesbank, namentlich Thiele, wehrt sich. Die Bundesbank habe demnach neue »Rechte bekommen«. Rechte bezüglich der Bundesbank-Revision, also der Überprüfbarkeit der Goldbestände. »Jederzeit« habe der Rechnungshof nunmehr Zugang zu den Informationen.

Der Rechnungshof weiß nach einem Bericht im Handelsblatt jedoch nichts von »künftigen regelmäßigen körperlichen Bestandsaufnahmen«. Das heißt übersetzt: Der Rechnungshof weiß nichts darüber, dass er das Gold tatsächlich kontrollieren darf.

Dies bestätigt die bisherige Praxis, denn die Bundesbank durfte in den zurückliegenden Revisionen die Lagerräume für das Gold ausdrücklich nicht betreten. Da stellt sich die Frage, wie eine solche Prüfung tatsächlich aussehen soll.

Möglicherweise hat die Bank in New York noch Gold, möglicherweise nicht – wir werden es so schnell nicht erfahren. Klar ist allerdings, dass Gold zu den wichtigsten Volksschätzen für längere Zeit zählen wird. Papiergeld oder Forderungen verlieren im Zuge der allgemeinen Verschuldung und Geld-Neuproduktion immer mehr an Wert. Gold zählt immer.

Deshalb rechnen Beobachter auch damit, dass der Staat eines Tages versuchen wird, sich in alter Tradition Goldbestände anzueignen. Dies kann wie vor 100 Jahren zum Ersten Weltkrieg demonstriert quasi in Zwangsanleihen umgesetzt werden. Auch davor können Sie sich schützen. Das Problem ist akut. Goldverbote werden plötzlich verordnet und nicht im Bundestag diskutiert.
wer mehr Info's haben möchte : http://www.buergerfokus.de