boersengefluester.de: Aktiensplit – bringt das wirklich was?
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boersengefluester.de: Aktiensplit – bringt das wirklich was?

Gereon Kruse
Beitrag von Gereon Kruse

Mit Allianz, Bayer, Continental, Fresenius, Linde, Merck KGaA und Münchener Rück notieren derzeit immerhin sieben DAX-Titel oberhalb der psychologischen Kursmarke von 100 Euro. Zumindest bei der Aktie des Darmstädter Pharmaunternehmens Merck können sich die Anleger schon mal gedanklich auf deutlich niedrigere Notierungen einstellen. Aber keine Sorge: Zum 30. Juni 2014 wird Merck seinen Aktiensplit 1:1 umsetzen. Für jeden Anteilschein bekommen Anleger dann ein weiteres Papier ins Depot gebucht. Folge: Der Aktienkurs von gegenwärtig 129 Euro wird sich halbieren, die Stückzahl im Depot dafür verdoppeln. Am Gesamtwert der Position ändert sich dadurch nichts. „Der Aktiensplit erfolgt mit dem Ziel, die Merck-Aktie vor allem für Privatanleger attraktiver“, betont das Unternehmen.

Neben Merck plant innerhalb des DAX auch noch Fresenius einen Aktiensplit. Hier bekommen die Investoren für jeden Anteilschein gleich zwei weitere eingebucht. Insgesamt wird die Aktienzahl damit auf das Dreifache steigen. Dementsprechend müsste sich der Fresenius–Kurs von derzeit 110 Euro auf 36,67 Euro verringern. Wenn Sie wissen wollen, welche Unternehmen noch auf Kurskosmetik setzen, bzw. in der Vergangenheit Aktiensplits durchgeführt haben, sollten Sie sich unseren Aktiensplit-Monitor anschauen. Sie finden die Übersicht HIER. Doch was denken Sie hier auf Seniorbook? Bringt so ein Aktiensplit tatsächlich etwas oder handelt es sich nur um einen Taschenspielertrick? Welche Rolle spielt der absolute Kurs beim Aktienkauf für Sie?

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