Betreuungsrecht
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Betreuungsrecht

Kester-Haeusler-Stiftung

Was geschieht, wenn Sie einen Unfall haben, krank werden oder Ihnen eine Altersschwäche die Handlungsfähigkeit raubt? Wissen Sie, wer Ihr gesetzlicher Vertreter im Notfall ist?

Ihre Angehörigen, Ihr Ehepartner oder Ihre Kinder vertreten Sie nach deutschem Recht nicht. Werden sie handlungsunfähig, beginnt ein gesetzliches Betreuungsverfahren vor dem Familiengericht zu laufen. Nur in ca. 1/3 der Fälle wird ein Familienmitglied als gesetzlicher Betreuer bestellt. Ein vollkommen fremder Mensch kann ansonsten für Sie als Betreuer bestellt werden, der dann über Ihr gesamtes Vermögen, über Ihre Gesundheit, Ihren Aufenthalt, über Ihre Post und Ihr Telefon entscheidet.

In vielen Fällen wird der meist fremde Betreuer den Betroffenen von Familie und engsten Freunden abkapseln. Der Betreuer kann sogar ein Hausverbot erteilen. Häufig haben Familienangehörige nicht nur gegenüber dem Betreuer selbst, sondern auch gegenüber dem Familiengericht keine Mitspracherechte. Informieren Sie sich auf dieser von der Kester-Haeusler-Stiftung geförderten Seite umfassend über die gesetzlichen Voraussetzungen einer Betreuung, den Ablauf eines Betreuungsverfahrens und über wichtige Themen wie „Betreuerhaftung“ und „Betreuervergütung“. Wir wollen Sie vor allem über die Missstände des deutschen Betreuungsrechts aufklären, die oftmals zu eklatanten Menschenrechtsverletzungen führen.