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Mehr aus der Rente machen – clever sparen im Alter
Mehr aus der Rente machen – clever sparen im Alter

Mehr aus der Rente machen – clever sparen im Alter

vergleichen.net
Beitrag von vergleichen.net

Nach dem Ende des Erwerbslebens endlich den verdienten Ruhestand genießen – leider für eine wachsende Zahl von Senioren ein Traum, der in weite Ferne rückt.
Der Grund ist das wachsende Risiko der Altersarmut. Laut Statistischem Bundesamt lag die Zahl der Bezieher von Grundsicherung im Rentenalter 2013 bei knapp einer halben Million Betroffener – Tendenz steigend.

Sich noch dem Erreichen des Rentenalters finanziell einschränken zu müssen und auf staatliche Hilfe angewiesen sein ist eine Horrorvorstellung für viele Verbraucher. Trotzdem zeigen Umfragen und Studien, dass das Thema Altersvorsorge wenig Beachtung findet. Zu diesem Ergebnis kommt beispielsweise das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA).

In einer Studie aus dem Jahr 2011 gaben zwar rund zwei Drittel der Bevölkerung an, für den Ruhestand zu sparen. In der Altersgruppe bis 30 Jahre dachte aber weniger als die Hälfte ans Thema Altersvorsorge. Fakt ist: In Deutschland wird immer weniger für den Ruhestand auf die Seite gelegt. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Bevölkerungsteile, die in sogenannten prekären Beschäftigungsverhältnissen stehen, haben selten den finanziellen Spielraum für eine angemessene Altersvorsorge. Und oft wird das Sparen nicht mehr als lohnenswert angesehen. Dabei ist gerade im Alter mit dem Sparen nicht Schluss.

Sparen trotz Rente – es gibt ein Morgen

Beim Sparen wird fast immer an die jüngere Generation gedacht. Aber auch nach dem Ende des Berufslebens ist damit längst nicht Schluss. Gerade Senioren müssen sich klar darüber sein, dass auch sie finanzielle Reserven brauchen. Beispiel: Als Eigenheimbesitzer muss auf den Erhalt der Gebäudesubstanz geachtet werden. Früher oder später sind ein neues Dach und Barrierefreiheit wichtig.

Aber auch neue Haushaltsgeräte oder ein neuer Pkw werden gebraucht. Schließlich will man auch im hohen Alter noch mobil sein. Und auch an die Gesundheit sollte gedacht werden. Gerade in der gesetzlichen Krankenversicherung sind für verschiedene Leistungen – etwa beim Thema Zahnersatz – hohe Zuzahlungen und Eigenleistungen fällig. Gründe fürs Sparen im Seniorenalter gibt es viele. Wie lässt sich der Aufbau/Erhalt eines finanziellen Polsters angehen?

Leider haben sich die Finanzmärkte in den letzten Jahren eher zum Nachteil für Sparer entwickelt. Minizinsen als Folge dramatisch gefallener Leitzinsen haben die Erträge beim Zinssparen deutlich zusammenschmelzen lassen. Besonders hart trifft Senioren diese Entwicklung noch aus einem anderen Grund. Langfristige Sparverträge, die höhere Renditen versprechen, sind aufgrund der mehrjährigen Kapitalbindung oft uninteressant. Und das Risiko spekulativer Geldanlagen ist vor dem Hintergrund eines eher konservativen Risikoprofils einfach zu hoch. Trotzdem muss irgendwie gespart werden.

Im Alter sparen – die Strategie der kleinen Schritte

Die Lage an den Finanzmärkten bietet kaum Spielraum. Erschwerend kommt hinzu, dass die finanziellen Möglichkeiten vieler Senioren nach dem Ende des Erwerbslebens begrenzt sind. Dabei lässt sich bereits mit kleinen Schritten Geld zur Seite legen. Kleingeld, das im Alltag immer wieder Platz im Portemonnaie wegnimmt, lässt sich sammeln. Im Verlauf eines Jahres kommt so schnell eine stattliche Summe zusammen.

Aber auch Geldgeschenke zum Geburtstag können durchaus die Sparbemühungen im Alter unterstützen. Parallel ergeben sich Sparpotenziale, wenn man Einsparmöglichkeiten effizient ausnutzt. Nicht jede Versicherung, die man als Arbeitnehmer für sich und die Familie mit Kindern gebraucht hat, ist im Alter noch sinnvoll. Das beste Beispiel ist die Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherung.

Wer diese Verträge kündigt, hat mehr Kapital fürs Sparkonto. Und welche Strategie sollte man hierfür nutzen? Anders als im Vergleich zum Hinarbeiten auf die Altersvorsorge sind Laufzeiten von zehn Jahren oder mehr beim Sparen im Seniorenalter kontraproduktiv – wie klassische Versicherungen, Bausparverträge oder Ähnliches. Anlageformen, die einen kurz- bis mittelfristigen Zugriff auf das Kapital erlauben, sind dagegen praxistauglicher.

Um eine Verzinsung bei laufenden Sparraten zu erreichen, ist das Tagesgeldkonto eine Option. Wo ein gewisses Grundkapital vorhanden ist, kann ein Teil auf das höher verzinste Festgeldkonto mit einer Laufzeit zwischen zwei bis drei Jahren verteilt werden. Aufgrund der Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Sparer ist die Verlustwahrscheinlichkeit bei dieser Form der Bankeinlagen eher gering.

Hinweis: Die Veränderungen bei der Einlagensicherung ab 01. Januar 2015 betreffen nur den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, hier sinkt die Eigenkapital-Haftungsgrenze von 30 Prozent auf 20 Prozent.

Aktien und Co. nur bedingt Sparoptionen

Tagesgeld und Festgeldkonto sind – wie übrigens auch Banksparpläne – in der Rendite stark von der Situation an den Finanzmärkten abhängig. Um höhere Erträge zu erzielen, muss nach weiteren Alternativen gesucht werden. Hier bleiben in der Regel nur die Aktienmärkte.

Entweder direkt über den Aktienkauf oder Investmentfonds kann an deren Wertentwicklung partizipiert werden. Aufgrund des Stellenwerts der Kapitalsicherheit sollte an diesen Weg aber nur unter dem Gesichtspunkt der Risikostreuung gedacht werden.

Da ältere Anleger in der Regel nicht den langen Atem zum Aussitzen einer Baisse haben, sollten diese Wertpapiere einen eher kleinen Anteil im Portfolio ausmachen. Alternativ zu Aktien kann Kapital in Investmentfonds fließen. Speziell Dach- oder Rentenfonds sind durchaus in der Lage, mit einer gewissen Sicherheit punkten zu können.


26 Kommentare

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Wie heißt es so schön ,spare in der Not ,da hast du Zeit dazu .Man hat noch nie so viele Flaschensammler gesehen wie in der heutigen Zeit und die heute kaum genug zum Leben haben ,waren nicht alle faul ,viele haben bis zu 47 Jahre in die Rente eingezahlt,aber da man früher auch nicht so viel verdient hat ,konnten die Meisten auch keine großen Summen ansparen.Da fällt mir noch ein Sprichwort ein ,Wer nichts erheirat und nichts erbt ,bleibt´n armer Schlucker bis er sterbt.
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und es kommt immer drauf an wie man alt ist, meistens sind da ja auch schon die gebrechen und dann in der zeit gespart wo man es noch leben hätte können
so sehe ich das auch, am besten alles halbieren. leben darf man nicht vergessen
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Ich kenne da einen anderen Spruch:
Macht euch Freunde mit dem blöden Mammon
Wirklichen Freunden ist es egal wieviel du hast, denn du bist ihnen als Mensch was wert...

750 € Rente nach fast 40 Jahren Tätigkeit als Fachkraft.
- 315 € Miete für 29qm + Strom +,+,+ Sparen
Das ist ja wohl Mummpitz
Hat mal einer 1€ für mich, zum Sparen
Eines aber ist Gewiss, die lassen dich nicht auf der Erde. Jeder Arme wird anonym auf einem Armenfriedhof, ohne Namen verscharrt.
Also, Witz komm raus, du bist umzingelt
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Ausgeben - mir was leisten. Wozu soll ich sparen. Mein Sohn hat sein eigenes Auskommen!!!
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Spare in der Arbeitszeit,dann hast du eine glückliche und
sorgenfreie Rentner Zeit.und eine unbelastete Nachkommenschaft.
Das kann jeder halten wie er will,es sollte nur genug da sein, daß er seinen Kindern nicht zur Last fällt.
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Die Rente reicht doch für Viele kaum zum überleben,wie soll denn da noch gespart werden ?
Und vor allem wofür ?
Die Enkel?
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....noch sparen bei der Rente....WO ???????
....Caro, von dem bisschen Handtaschen klauen und alte Damen belästigen, wird man auch nicht gerade flüssiger!
Caro so isses. Neulich wollte ich einer schwangeren Dame über die Strasse helfen. Da pfiff die mich an, aber ich bin doch gar nicht schwanger! Mein Antwort: wir sind auch noch nicht auf der anderen Strassenseite!
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Ich erinnere mich gerade an einen Spruch :
Spare in der Zeit, - dann hast Du in der Not .... oder :
Spare in der Not, - dann hast Du Zeit genug .....
und man muß viel sehen können und nicht haben - hat mir mein Vater beigebracht
es ist ein guterspruch--vera--das ist genau die masche , die ich auch befolge---allerdings muss man früh genug in die rentenversicherung einzahlen--und immer auf die ohren achten ,--das es dir keiner um die ohren haut
Hans - ich heiße immer noch : VERA
ich kniee vor dir hin und bitte dich um verzeihung--habe lange nichts von dir gehört---deswegen der fauxpas--es soll nie wieder vorkommen --erhrlich ---obby
Nun übertreib mal nicht so maßlos ...
Es gibt nichts zu verzeihen - Du hast einfach nicht aufgepasst .... Vergessen wir das ... O.K. ??
Hast es schnell korrigiert ...
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Wenn man wenig Geld hat, kann man auch nix anlegen oder sparen......
Huhu Marianne, schön Dich zu sehen, wünsche schönen Samstag ♥♥♥♥♥♥♥
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" Speziell Dach- oder Rentenfonds..." sind oft Gewinnbringer nur für die Betreiber und mit unnötigen Kosten belastet. Ansonsten viel Worte um nix bzw. allseits bekanntes.
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