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"Sie sind uns zu schrill" - aus den Abgründen der Kündigungsgründe

"Sie sind uns zu schrill" - aus den Abgründen der Kündigungsgründe

Von wize.life-Nutzer - Freitag, 22.05.2015 - 16:18 Uhr

Kein Witz: Gerade hab ich mit einer früheren Kollegin telefoniert. Die erzählte mir von einer Bekannten, die stets in bunten Kleidern und mit neon gefärbtem Haar rumläuft. Sie arbeitet seit langem in der Werbung für ein eher konservatives Unternehmen. Ziemlich erfolgreich am Anfang, aber nach einiger Zeit gab es wohl ein Trendwende. Nicht bei ihr, sondern bei ihren Chefs. Die wollen sie nun los werden, weil sie zu schrill sei für den soliden Laden. Tsss...

Altersfeindliche Gründe

Konnt ich gar nicht glauben. Dann hab ich gegoogelt und noch viel verrücktere Kündigungsgründe gefunden. Zu wenig oder auch zu graue Haare, zu langsam, zu vergesslich, zu missionarisch... Das klingt ziemlich altersfeindlich und schaut ganz schlecht aus für unsereiner. Gut, dass ich nicht mehr abhängig beschäftigt bin, sondern hier im Community Management mehr oder weniger freiwillig mein Hobby zum Beruf machen darf: klug daherreden und zwar generationenübergreifend.

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89 Kommentare

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hej Juppi... nicht ein einziger Kommentar deinerseits - und das als Autor/Moderator...
Ich ahne da so etwas...
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Ich bin selbständig und in meinem Unternehmen ist JEDER willkommen, der ehrlich,verantwortungsvoll und ethisch ist,Menschen mag und unternehmerisch denkend ist!!!Dabei ist es egal ob 18 oder 80 Jahre alt,welche Schulbildung/erlernter Beruf,ob Tatoo, etc.!
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Ich denke diese Chefs sind einfach Idioten denn für einen guten und intelligenten Chef zählt nur die Leistung !!!!
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Wir sind doch eine freie Republik, da sind auch sollche Sachen erlaubt. Im Alter werden die Haare grau, ist dies auch ein Kündigungsgrund??? Frau färben sich die Haare in allen Farben, da muss man auch genau hinsehen, welche Grundfarbe ist!!! Gekündigt wird schnell, aber warum . . .???
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Wichtiger als ein Tatoo oder blaue Haare, ist ein sauberes Erscheinungsbild. Personen die nach Schweiß riechen oder tagelang die selbe Unterwäsche an haben finde ich einfach eklig.
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Wenn man jemanden in der Firma loswerden möchte, findet man das Haar in der Suppe. Heutzutage ist es schwieriger einen neuen Job zu finden, also fügt man sich.
Aber Leute zu verurteilen, die ein Tatoo haben, find ich für total überholt. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Dieser Herr lehnt sogar Schmuck ab. Ist er überhaupt von unserem Planeten??
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Hallo,
was wohl viele nicht wissen: es gibt in Deutschland ein Betriebsverfassungsgesetz und somit auch Betriebsräte und Gewerkschaften. Darüber hinaus gibt es Arbeitsrechtsgesetze und neuerdings auch ein AGG. Mitglied einer Gewerkschaft zu sein heißt immer noch : Solidarität und Macht den Arbeitgebern zu zeigen. Es glaubt doch wohl niemand ernsthaft, das wir alle unsere arbeitsbedingten und sozialen Errungenschaften ohne Gewerkschaften und den bedingungslosen Kampf unserer Väter und Großväter hätten! Das sind so banale Dinge wie Urlaub (schaut mal nach dem Ami-Land) Pausen, Lohnfortzahlung, usw.
Dazu gehört auch die Nutzung unseres Arbeitsrechtes.
Wenn alle in der Gewerkschaft wären, sähe unsere Arbeitswelt sicher anders aus.
Wieder so ein geistloser BILD-leser Kommentar...
Die Lokführer setzen durch, was sich die anderen gekauften Gewerkschaften nicht mehr trauen... So sieht es aus!
Politik war schon immer ein schmutziges Geschäft machtgieriger Leute. Und die Dummen waren schon immer diejenigen, die sich durch die Propoganda haben missbrauchen lassen. Schlägt man dem Drachen einen Kopf ab, wachsen zwei nach...
Wiselski ist eine Marionette, wie die anderen Typen auch.
Nur ist diese kleine Truppe der Floh im Ohr des Elefanten,
der diesen tanzen lässt. Und so lange dieser tanzt, bleiben die Anderen in relativer Ruhe...
Hallo "Freche Frau", offensichtlich bist du die einzige, die meinen Kommentar verstanden hat. Aber zum Glück gibt es ja Experten, die das Alphabet in der Tasche haben und mit ihren Aussagen den Kapitalisten das Wort reden. Was glauben die wohl, was die Arbeitgeber mit uns machen würden, wenn es keine Gewerkschaften mehr geben würde? Ein Blick nach England oder ins Ami-Land sollte da genügen. Bleibt nur noch die Frage: wer wird hier von wem durch die Propaganda instrumentalisiert?
Dann ist deine Aussage unglücklicher weise richtig. Schade....
Völlig korrekt, Bernhard, aber wer immer nur "Denver" und "Dallas" guckt, bekommt kaum mit, wie es dem Volk in aller Welt tatsächlich geht. Solange wir Mitteleuropäer "Geiz ist geil" finden, müssen wir uns nicht wundern. Offenbar bekommen solche Typen einfach nicht mit, das ihre 2,95-T-Shirts irgendwann in der Preis- und Lohngestaltung auch auf uns niederschlagen. Ganz zur Freude der Konzerne und Politik. Die ersten Auswirkungen erleben wir ja bereits....Rentenkürzungen, Sozialabbaus, usw. An dieser Stelle betone ich nur.....§§ 20 unseres GG...die BRD ist ein demokratische UND sozialer Staat....

"Geist ist geil!"
so lange die menschheit nicht nachdenkt warum es im leben überhaupt geht ?? leben und leben lassen das ist der grundsatz. aber wer verfogt diesen grundsatz?? warum muß immer so gekämpft werdern wenn es um lohnerhöhung für den kleinen mann geht. bei den beamten ist man sich bei einer erhöhung dieeten oder gehalt sofort einig. so lange hier nicht das gleiche recht für alle gilt so lange ist für meine meinung alles nur geschwabe, oder en altes sprichwort oge be kökelei.
Die Frage war ggf. noch anders gemeint... Heutzutage existiert genug Reichtum auf der Erde, das ein Menschenwürdiges Dasein Für Alle möglich wäre... Es muss nicht mehr ein Drittel hungern, damit zwei Drittel satt werden. Nur damit würden unsere Machthaber umdenken müssen, was sie nicht können.
Sie hetzen lieber zu Kriegen auf, um ihre Macht zu vergrößern ohne Rücksicht auf die Auswirkungen auf dem Planeten.
Hallo, ihr habt dankenswerter Weise beide recht. Deutschland ist einer der reichsten Länder der Erde und wir müssen uns ständig von diesen Dumpfbacken aus Berlin anhören, dass für Nichts Geld da ist, nicht für unsere Kinder, nicht für unser Alten, nicht für unsere Kranken, nicht für Infrastruktur, nicht für...... usw. Für was erarbeiten wir eigentlich das BSP? Damit sie den Konzernen das Geld für kaputte Gewehre den Hinter schieben, für sinnlose Bauprojekte, usw. Das ist alles so lächerlich, die müssen uns wohl für völlig beschmiert halten. Diese Nieten im Nadelstreifen im Parlament sollten sich mal Gedanken darüber machen, dass das Kapital sie bald auch nicht mehr braucht, denn mit dem Ami-Freihandelsabkommen, werden sie das Geld direkt unter sich aufteilen und die Politik nicht mehr danach fragen müssen.
Schöne Restpfingsten.....
Ja, die Wirtschaft ist doch vom Menschen nahezu unbeeinflusst gewachsen bisher. Jegliche Versuche der politischen Neuregelung sind gescheitert. (Sozialismus...) Insofern läuft die Wirtschaft ungebremst ihren "natürlichen" Weg, den sie schon seit Jahrtausenden nahm.
Dieses Gerede "Europa hat Schuld für die Flüchtlinge im Mittelmeer" ist voll an der Realität vorbei.
Amerika oder China betreiben Ihre Wirtschaft in derselben Art und Weise wie Europa. Richtig wäre:
"Die Machthaber der Welt (z.B. die FED Bank) und die von Ihnen abhängigen Regierungen tragen Schuld an den aktuellen Kriegen, Völkermorden und Vertreibungen."
Die deutsche Regierung ist abhängig vom alliierten Kontrollrat, weil der 2.WK nie beendet wurde.
Und dieser untersteht mit z.T. kleinen Umwegen über Paris und London der amerikanischen Regierung, die wiederum abhängig ist von der FED Bank.
Deshalb komme ich auf so "komische" Gedanken.
Und Europa selbst ohne Deutschland, Frankreich und GB ist Handlungsunfähig und wird mit TTIP sowieso machtlos.
Bernhard, die Wirtschaft ist vergleichbar mit einem großen Fluss. Wer sich an irgendetwas festhalten will oder etwas anders machen will wird weggespült.
Helfen können nur mächtige Staudämme, die aber nur gebaut werden können, wenn wirklich ALLE mitmachen.
Und im Becken des Staudammes wird sich eine Kraft zusammenballen, die jede nur mögliche Ritze des Dammes nutzen wird um Ihn zu brechen.
Bisher waren sich immer nur nach gewaltigen Weltkriegen ALLE Menschen einig, dass sie so etwas nicht mehr wollen.
Aber schon kurze Zeit später hatte die Gier wieder gesiegt und das Wirtschaftsspiel begann von Neuem.
Letztes Beispiel war die große "Bankenkriese", wo ein gesamtes BIP eben mal so einfach von der Regierung verschenkt wurde.
Und haben die Banken etwas davon gelernt ?
Nein, der Mensch ist ein Teil der Wirtschaft, sicherlich der entscheidende. Nur betrieben wird die Wirtschaft nicht vom Menschen, sondern von den Marktgesetzen und zusätzlich angetrieben von der unendlichen Gier der Verantwortlichen.
Die Politiker und sind leider nur Marionetten, obwohl sie das nicht wahrhaben wollen.
Tut mir leid Michael, aber Politiker beschließen nun mal mit ihren gesetzlichen Rahmen, in welchem das Kapital agieren kann, bzw., darf. Und nun ist darauf zu achten, dass die Spielregeln innerhalb des Rahmens eingehalten werden. Da die Banken aber zügellosen Raubtier- oder Casinokapitalismus betreiben und die Politik ihnen nicht (weltweit) Einhalt gebietet, kommt es wiederholt zur Explosion solcher Blasen. 1928/29 war nichts anderes. Wir werden nur erleben, dass die Abstände der Crashs sich verkürzen und dabei, da hast du recht, spielen die Politiker nur noch als instrumentalisierte Marionetten mit. Der letzte Crash war eine klare Bankenkrise , hervorgerufen durch die Börsenzocker und plötzlich wurden daraus Staatskrisen. Die Zocker taten plötzlich so, als hätten sie damit gar nichts zu tun, sondern es wären Staaten wie Griechenland, Irland, Italien, Portugal, usw. Das ist doch völliger Mumpitz. Hauptsache das Volk glaubt das! Prof. Bontrup, einer der Antiweisen, sagte mal bei einer Podiumsdiskussion: Jeder Naturwissenschaftler wird ein fehlgeschlagenes Experiment nicht noch einmal wiederholen, weil er ja weiß, dass es nicht funktioniert. Außer die WiWi, die probieren es immer wieder, obwohl auch sie wissen, das es so nicht funktioniert. Er, bzw. die Antiw. haben der Regierung vorgeschlagen, die Konzerne zu demokratisieren, um Regelungs- und Kontrollmöglichkeiten innerhalb der Unternehmen zu erhöhen. Das hat man natürlich mit Vehemenz auf EU-Ebene abgelehnt. Ich könnte an dieser Stelle noch einiges aus dem Nähkästchen plaudern, z. B BMW & Rover, was da beim Rover-Kauf in den Aufsichtsräten abgelaufen ist, das ist einfach haarsträubend, aber ich bin noch berufstätig und will mir das in meiner Stellung i. M. nicht erlauben.
Aber generell bin ich mit dir völlig dakor.
Ich habe in einer Kombinatsleitung in der DDR gearbeitet und habe erlebt, wie Erfordernisse der Industrie die Politik in die Schranken wies. Und das im Sozialismus !!!
Heute wird man gar nicht erst Politiker, wenn man die Lobbyisten nicht gebührend beachtet.
Und wer doch überraschenderweise sich ein eigenes Gewissen leisten will verschwindet spurlos...
Die Politik hat also keine Chance Ihrem Auftrag nachzukommen und als unabhängiges Regelglied für Ausgleich zu sorgen.
Sie hat es Heute nicht und hatte es auch nicht früher, auch nicht in der glorifizierten DDR.
Mit dem Untergang aller eigenständigen Kommunikationswege im Internet ist die Welt zu einem einheitlichen Organismus zusammengewachsen. Es wird noch mehrere Generationen und auch noch verheerende Kriege brauchen, bis die Verantwortlichen der Wirtschaft begreifen, das mit der Zerstörung von Ressourcen sie sich selbst schaden. Es verschwinden mit einem Schlage alle die Völker trennenden Grenzen und alle Konflikte, die durch die Trennung klein gehalten wurden werden ausgetragen.
Die Demagogie wird nicht ewig neuen Hass und Gier erzeugen können.
Dann erst werden Politiker die Chance bekommen, Ihren Auftrag auszuführen.
Dies erfordert aber eine wissenschaftliche Vorbereitung, die nicht durch das Bertelsmann Institut geleistet werden kann.
Die Löhne hält der Arbeitgeber absichtlich niedrig, damit der Arbeitnehmer bei den hohen Lebenshaltungskosten gezwungen ist, Monat für Monat in seine Firma zu kommen. Steigen die Löhne, könnte man sich eine längere Erholungspause von der schweren Arbeit gönnen. Geht leider nicht, und der Arbeitgeber kann sich den Auszubeutenden gar aussuchen!
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es gibt einen riesigen Unterschied zwischen dem erklärten Kündigungsgrund und dem wahren Kündigungsgrund (den man nie erfahren wird)!
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…und wie immer, hat die Medaille zwei Seiten…
Ich erinnere mich, dass ich in jungen Jahren es mit einem Leiter der Personalabteilung zu hatte, der mir und anderen Kolleginen - wir waren in seinen Augen tickende Bomben, denn wir hätten jederzeit schwanger werden können - immer unterschwellig drohte und solche Sprüche brachte wie z.B. "Schauen sie aus dem Fenster, das stehen andere schon Schlange um Ihren Stuhl zu bekommen, also überlegen Sie gut, was Sie tun"……
Den gleichen Spruch brachte er dann auch, als ich mit 29 wegen einer schweren Erkrankung, die mich übrigens aus der Kategorie "tickende Bombe" rauswarf, für einigen Monate krank war…..Als ich wieder zurück kam, gesund und einsatzfähig, hat es ihm auch nicht gefallen…Er versuchte mir eine Kündigung unterzujubeln, sogar rückwirkend…..
Am Ende zahlte er mein Gehalt noch mehrere Monate und legte noch ordentlich was drauf…Hätte er gleich ordentlich mit mir gesprochen, wären wir uns schneller gegenseitig los geworden….

Immer wieder erfährt man von unglaublichen Geschichten und es stellt sich meistens heraus, dass es am Ende doch etwas anders gelaufen ist, als berichtet wurde.
Meine Kunden, die eine fristlose Kündigung bekommen, erzählen auch immer, sie würden bald keine Bleibe mehr haben "nur" sie mal zu laute Musik gemacht haben.
Die Tatsache, dass sie seit mehreren Monate keine Miete mehr bezahlt haben - weil sie z.B. lieber in Urlaub gefahren sind - und dass mehrmals diskutiert und Lösungen angeboten hat, wird verschwiegen…macht sich nicht so gut, wenn Mitgefühl erzeugt werden soll.

Es wäre schön, wenn Du ein wenig mehr recherchieren würdest oder zumindest Deine Beiträge ausführlicher gestalten würdest, die Anzahl der Zeilen ist doch nicht begrenzt….Einfach etwas im Raum stellen und hoffen, dass wir uns auf eine Diskussion einlassen, tztztz…hat ein wenig etwas wie "Gib den Kindern etwas zu spielen, dann lassen sie Dich in Ruhe"…..
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Ich wurde wohl nicht gekündigt, doch auch ich wurde einer gewissen
Kleiderordnung unterzogen, habe mir aber zu helfen gewußt und hatte
im Büro immer das passende Gardrobe dabei.
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