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Künftig nur über das Netz bezahlen - NSA dankt

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 07.07.2015 - 15:49 Uhr

Das Finanzminister auch hierzulande nichts vom Geld verstehen ist eine gesicherte Tatsache. Nur nach dem Krieg bei bitterer Armut haben mutige Frauen und Männer das Geld zusammen gehalten.
So um 1970 herum begann die Zeit teuere, teil wirkungslos Wahlgeschenke zu verteilen. Aber für alle Wünsche und Notwendigkeiten reicht das Geld doch nicht, siehe Zustand der Autobahnen und Landstraßen. So denken die Politiker gerade an schwülen Sommertagen über neue Einkunftsquellen nach und Professoren mit krankhafter Geltungssucht hängen sich gleich an. Nebenbei: die "Profs" verlangen Einzelhonorare von 5000 .- 15 000.- Euro für einen Abendvortrag, geschickt vermischt mit einem Spenden-Beleg.
Jedenfalls: Dieser Vorstoss ist allein gegenüber älteren Mitbürgern aber auch gegenüber Leuten, die sich mit dem PC auskennen eine Zumutung und eine Frechheit. Außerdem würden wir dem "Gläsernen Menschen" wieder ein gewaltiges Stück näher rücken.
Wer beispiesweise mit den Bahn-Automaten seine Erfahrungen gesammelt hat, würde sie am liebsten auf den Wertstoffhof bringen. So ist es mittlerweile ein schöner Sport, dass sich Schlauberger an den Automaten aufstellen, ein Sammeltiket kaufen und immer die ersten vier mitnehmen, das geht schneller und ist billiger. Die Bahn hat gar kein Personal mehr für Kontrollen, gerade am Wochenende. Notfalls hat sich da eben eine spontane Wandergruppe eingefunden.
Die Minister und Professoren begründen ihren Kampf gegen das Bargeld mit der Chance
bessere Erfolge bei der Geldwäscherei und der Steuerhinterziehung zu erzielen. - Leute, Leute. Die Profis auf diesem Gebiet haben sich längst in Ländern angesiedelt, wo die Korruption Staatsziel ist
und der Westen dem Treiben mit Beifall zuschaut, Haptsache die Diktatoren sind gegen Putin.

Hallo Frau Mutzenbacher: aufgewacht

Der bargeldlose Zahlungsverkehr würde ein anderes Verkehrsgewerbe in Nöte bringen. Wer will schon mit seiner Kreditkarte die Dienstleistung bezahlen, wo etliche Leute auch über den Verwendungszweck Erkenntnisse gewinnen, am Ende die Ehefrau. Wie problematisch dies sein kann zeigte ein Fall, er liegt schon einige Zeit zurück, der die Beteiligten wachrütteln könnte. Die Geschichte ist schön und wahr: ein Domherr war nach einer Politischen Veranstaltung derart scharf wie Nachbars Lumpi, dass er gleich ein Freudenhaus stürmte. Und jetzt kommt der Schock: er bestellte gleich zwei Damen. Bezahlt wurde mit der kirchlichen Kreditkarte. Doch sie war ausgeschöpft.
Die Damen gingen zur Polizei und stellten Strafanzeige wegen Betrugs. 10 Minuten später wusste die ganze Stadt Bescheid. Doch während man nach aussen Abscheu heuchelte befasste man sich intern mit der Frage, wie dies techisch mit zwei Damen zugehe. Die örtliche Justiz legt den Vorgang im hintersten Keller zu den Akten, es müsss noch "nach allen Seiten" ermittelt werden. Erst als ein
Hamburger Magazin die Geschichte erzählte, durfte sich die jünst Staatsanwältin mir der Sache befassen. Der Bankdirektor erklärte, da sei offenbar im Computer ein Fehler passiert, der leider öfter vorkomme, ansonsten sei das Konto immer gedeckt. Schluss der Geschichte. Der Domherr wechselte nur den Dienstsitz.
Der Anschlag auf das Bargeld wurden natürlich von Experten im Rotlicht-Gewerbe sofort diskutuert und man fand eine Lösung. Da mittlerweile ein Großteil der Damen aus er Ukraine kämen, könnte man die dortige Währung als Zahlungsmittel einführen. Bis alle Ukrainer Handys besitzen haben die Chinesen schon den Mond erobert. Die Sache so meinte ein Welterfahrener "Betreuer" sei ganz einfach. In einem Spupermarkt am toten Meer in Israel konnte man früher mit Deutscher Mark und heute mit Schweizer Franken anstandslos bezahlen. Für die Geldwäsche wäre eine solche Lösung auch noch ein Himmelsgeschenk.
Um die Größenordnung des Geschäftsmodells "Liebesfreuden" darzustellen: nach Schätzungen von Soziologen nehmen in Deutschland rund 5 Millionen Männer täglich die Dienste dieser Damen in Anspruch.
Genaue Zahlen zu ermitteln ist sehr schwer, denn hier herrscht ein verbaler Klassenkampf. Für die begüterten Schichten spricht man von "Playgirls", der Mittelstand begnügt sich schon mit "Callgirls",
dann kommen die "leichten Damen" und am Schluss die schlichten Prostituierten.
Jedenfalls: dem Mittelstand, der noch Bargeld annimmt, und seien es Muscheln von den Fitschi-Inseln dürften neue Chancen winken und so kritisch der Beruf der Verkäuferinnen an den Ladenkassen gesehen werden darf, Stichwort, schlechte Bezahlung, wo sollen sie sich dann ihr Brot verdienen und Lohnsteuern zahlen. Aber das Beste, der Mensch wird noch gläserner und irgenwann
gibt es nur wenige die nicht unter Dauerbeobachtung stehen, weil alle anderen bei irgendwelchen Überwachungsdiensten arbeiten. Für gläubige Menschen zum Trost: in den Niederlanden werden große Kirchen bereits zu Parkhäusern mit ausreichend Zahlautomaten umgebaut und in kleineren Kirchen stellt man Zug um Zug Geldautomaten auf für die Spende. Und aus dem fernen Kurdistan erreichte uns die Meldung, dass sich zwei IS-Finanzexperten todgelacht haben über die deutschen "Spinner".


Karl Jörg Wohlhüter

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