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Sollen Löhne und Gehälter offengelegt werden? Oder schürt das nur Neid und U ...

Sollen Löhne und Gehälter offengelegt werden? Oder schürt das nur Neid und Unzufriedenzeit?

Von News Team - Donnerstag, 22.10.2015 - 10:28 Uhr

Immer wieder flammt die Diskussion auf um die Offenlegung von Löhnen und Gehältern. Jeder soll wissen, was die Kolleginnen und Kollegen verdienen, damit jeder sich selbst einordnen und sein Recht gelten machen kann. Bloß nicht, sagen die anderen: Neid ist eh schon ein Riesenproblem in Deutschland und würde nur weiter angestachelt werden. Gerade die Leute mit unterdurchschnittlichem Einkommen würden durch die Offenlegung frustriert und unzufrieden. Fürsprecher einer Offenlegung meinen, dass dies den Wettbewerb fördere und jeder Mitarbeiter irgendwann am richtigen Arbeitsplatz beim richtigen Arbeitgeber landen würde.

Was ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit?

Die Forderung nach gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit scheint erst einmal unanfechtbar. Aber was bedeutet gleich? Oder besser: Wann ist ein Unterschied so relevant, dass er eine unterschiedliche Bezahlung rechtfertigt? Und wer kann und soll das bewerten und anhand welcher Kriterien? Nicht nur bei der Arbeitsbewertung klaffen oft Welten zwischen Eigen- und Fremdbild. Der Mitarbeiter denkt, er liefere solide Arbeit mit hohem Einsatz ab. Der Chef empfindet dies als Pflichtprogramm unter chaotischer Organisation. Wer hat Recht?
Es gibt viele Gründe für unterschiedliche und damit auch unterdurchschnittliche Bezahlung: Neben Arbeitszeit und Arbeitsplatzbeschreibung zählen dazu Punkte wie Produktivität, Verlässlichkeit, Loyalität, Verantwortungsbewußtsein, Gemeinschaftssinn etc.. Diese Leistungsmerkmale werden oft vergessen. Am besten ist es daher, Ziele zu vereinbaren anhand bestimmter Kriterien, damit alle am Ende des Jahres über das Gleiche reden können. Übrigens: Auch für weiche Faktoren kann man ganz gut messbare Ziele vereinbaren.

Neid versus Motivation

Es bedarf keiner großen Fantasie, dass höhere Gehälter der Kollegen nebenan Neid und Unzufriedenheit schüren könnten. Für Betriebsklima und Produktivität hätte das desaströse Folgen.
Befürworter einer Offenlegung stellen dem entgegen, dass Menschen mit niedrigerem Gehalt motiviert werden könnten, entweder sich mehr anzustrengen oder sich einen neuen Job zu suchen. Durch diesen Antrieb zur natürlichen Fluktuation würden im Endeffekt alle dort landen, wo sie aus ihrer Sicht und aus Sicht des Arbeitsgebers adäquat und gerecht bezahlt würden.

Würdet ihr euer Gehalt, euren Lohn, eure Rente etc. offenlegen wollen?
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120 Kommentare

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dieses geheimnis über das einkommen, das ist denke ich urdeutsch. warum, keine ahnung! in anderen ländern wird darüber völlig offen geredet. ich finde es auch gut. da würde so mancher deutscher aufschneider entlarvt lach lach
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Was ich bei meiner Arbeit verdiene ist meine Sache
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Wenn ich mich recht erinnere, kann in Norwegen jeder sehen, was sein Nachbar oder Kollege verdient und was er an Steuern zahlt. Und das scheint problemlos zu funktionieren.
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Offen legen, alles, vor allem in der Politik!
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Was die "normale" Wirtschaft betrifft, bin ich mir nicht ganz sicher. Wir sind selbständig im Empfehlungsmarketing (Konsumenten-Netzwerk) und bei uns gibt es keine Geheimnisse, was wer verdient!Neid gibt es schon mal gar nicht, im Gegenteil, Jeder freut sich über den Erfolg des Anderen!
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Diese ewige Geheimnistuerei bringt nur unnötige Eifersucht und Mismut...
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Was interessiert mich, was andere verdienen? Ich muss mit meinem Gehalt auskommen oder kann mir etwas zur Seite legen. Fertig!
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Irgentwo hört es ja mal auf mit dem offen legen was mein ist geht nun wirklich nur mich etwas an
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..was ich verdiene geht niemand was an....
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Offenlegung würde nicht nur die Ausbeutung sondern auch die Vetternwirtschaft verdeutlichen! Ausbeutern und "Vettern" passt das gar nicht!

Nur wer gut arbeitet erhält guten Lohn!
Vergleicht jetzt euer Gehalt:
Wer weniger verdient, hat nur getrödelt anstatt zu arbeiten!

Jahresgehalt der Vorstandschefs in Euro (ohne zusätzl. Tantiemen) :

14 Millionen, Josef Ackermann, Deutsche Bank 2007
12 Millionen, Martin Winterkorn, VW 2008
11 Millionen, Peter Löscher, Siemens 2007
10 Millionen, Dieter Zetsche, Daimler 2007
5 Millionen, Michael Diekmann, Allianz-Versich 2007
4 Millionen, Klaus Zumwinkel, Deutsche Post 2007
3 Millionen, Norbert Reithofer, BMW 2007
3 Millionen, Wolfgang Mayrhuber, Lufthansa 2008
2 Millionen, Klaus-Peter Müller, Commerzbank 2007

Juchuuu, ich hab am Arbeitsplatz nur getrödelt anstatt zu arbeiten!
Hier müssen viele für wenig Geld arbeiten damit wenige viel Geld bekommen. Das wird durch die Politik auch nicht geändert. Der Politiker träumt nach seiner Pensionierung von einem Job im Vorstand Dem Roland Koch aus Hessen und dem Profalla vom Kanzleramt ist das auch gelungen.
Bayern München
Jahresgehälter:

12 Mio Frank Ribery
12 Mio Mario Götze
10 Mio Phillip Lahm
10 Mio Bastian Schweinsteiger
usw.

nicht verdienen---sie bekommen,und wenn du nen nebenjob hast und vergisst das anzugeben,werden dir sonstwelche strafen angedroht ---nur die politiker,diese armen,dürfen das es schreit zum himmel hier
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