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Die Wirtschaft floriert. Die Arbeit nach Feierabend nimmt zu - was läuft hie ...

Die Wirtschaft floriert. Die Arbeit nach Feierabend nimmt zu - was läuft hier verquer?

Von News Team - Montag, 16.11.2015 - 09:07 Uhr

Gute Zeiten, schlechte Zeiten? Nach neuesten Vorhersagen darf die deutsche Wirtschaft 2016 mit einem weiteren Wachstum von 1,7 % rechnen. Gleichzeitig wird gemeldet, dass immer mehr Leute auch nach Feierabend arbeiten. Die notwendige Ruhezeit wird dadurch geschmälert. Eigentlich sollte man es in guten Zeiten ja entspannter angehen lassen können. Anstatt dessen arbeitete 2014 jeder vierte Arbeitnehmer zwischen 18 und 23 Uhr. In den meisten Fällen werden die Überstunden schlecht oder gar nicht vergütet.

Die Leute arbeiten sich auf. Und das in einem florierenden Land.

Was sind euer Ansicht nach die Gründe dafür?
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91 Kommentare

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Ja es gibt mittlerweile schon so einige die denken wenn sie länger arbeiten sollen und es einfach nicht tun, weil sie bereits fix und fertig sind, einfach die Ansage zu hören bekommen einfach dann gehen zu können, denn es gibt so viele die die Arbeit mit Kusshand von ihnen nehmen würden, ohne sich zu beklagen und darum tun sie alles was ihre Cheffs ihnen befehlen. So ist das eben.
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Also, wie ist das nun?
Überstunden im eigentlichen Arbeitsverhältnis?
oder
Zusätzliche Arbeit in der "Freizeit"?
OK, Überstunden machen manche, weil sie meinen, auf diese Weise ihren Arbeitsplatz zu sichern. - Unsinn, denn diese "Zusatzleistung" des Arbeitnehmers wird nicht honoriert und kostet ihn zu viel, weil die notwendigen Erholungsphasen fehlen!
"Feierabend-Arbeit" ist für viele ein MUSS, weil sie sich etwas mehr leisten wollen. Dabei wird selten bedacht, dass so Beziehungen und die Gesundheit gefährdet werden. Wenn dabei auch noch "Nicht Sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse" eingegangen werden ist das eine zu kurz gedachte Aktion.
Andererseits gibt es durchaus Arbeitsverhältnisse, die über das Renten-Eintritts-Alter hinaus gehen. Nicht bei allen muss man davon ausgehen, dass die aus der Not (zu geringe Rentenansprüche) eingegangen werden. Ich z.B. möchte gerne weiter arbeiten und sehe mein Zeitungsaustragen als bezahlten Frühsport an.
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Seit 2 Jahren bin ich jetzt Rentner, aber vorher war ich schon über 10 Jahre Invaliedenrentner, da ich kurz vor dem Abflug stand. Aber zur Ruhe habe ich mich nicht gesetzt, vor über 55 Jahren begann alles. In der Schule als "Junger Sanitäter", in der Werkstatt als Ersthelfer, bei der Armee als Ausbilder, beim "DRK" als Ausbilder, Hobby - Sanitäter und KIT-ler, bis ..., nun bin ich schon einige Jahre beim ASB, wo eine familiere Stimmung herrscht. Habe auch einen Pflegekurs gemacht und als Diabetes - Coach eine Prüfung abgelegt, wird noch einiges fehlen was ich kann!!!!!!!
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Wenig Schutz durch den Staat vor krimineller Energie!!!
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Zu wenig netto, die Steuern und Abzüge fressen meist die Hälfte auf!
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Das kommt davon, wenn man den falschen Job wählt- aus Schaden darf man aber klug werden- hab ich hinter mir- mit Opfern jedoch!!!
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Bin ebenfalls ( wie viele "unterbezahlte Rentner") noch zum Teil in Arbeit.
Die Wirtschaft , die Regierung freud sich darüber und " wir "brauchen das Geld.
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Die Woche ist doch erst 44 Stunden alt, da gibt es noch keine Überstunden.
Der Druck der Gewerkschaften für immer neue Lohnerhöhungen zieht doch ständige Preissteigerungen hinter sich her. Die Konzern möchten auch daran verdienen, deshalb bleibt es nicht bei Preissteigerungen im Prozentzahlbereich der Lohnerhöhung. Deshalb kannst Du dir bald weniger leisten als vor der Lohnerhöhung und du deshalb mußt du länger Arbeiten. Dann kommen die Gewerkschaften wieder, fordern Lohnerhöhungen und so weiter und so weiter. Jeder hat mehr Geld, kann aber dafür weniger kaufen.
Die Wirtschaft floriert wegen der Überstunden.
Vor der Wende war es doch schlimmer, oder?
Nur teilweise- es gab auch schon Schoßkinder......
@Gerd
ich möchte ja nicht böse sein, aber mit dem gleichen Ab-schluß, daß kann ich nicht so richtig glauben. Wenn ich die Briefe meiner Bekannten aus Halle/Saale mit Deinem Kommentar vergleiche, dann erst recht nicht. Sie beherrscht die Groß- und Kleinschreibung und die Interpunktion perfekt.
Nix für Ungut, aber das mußte jetzt raus.
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Ohne die Gier der Multis könnte es für alle deutlich besser aussehen. Aber sie wollen einen gerechten Anteil an der Wertschöpfung nicht abgeben. Dafür trinken sie lieber mal eine Flasche Rotwein mehr, die dann auch gerne mal 300 bis 1500 € kosten darf. Jetzt ist bald wieder dieses christliche Fest der Liebe. Jeder hätte jetzt die Möglichkeit, seinen Verhältnissen entsprechend, etwas abzugeben. Nur die hinter ihren schusssicheren Fenstern beteiligen sich nur im eigenen Kreis an diesen Gaben. So lange das so ist, werden sie die Leistungen ihrer Arbeit- und Auftragnehmen auch nicht gebührend anerkennen.
Es sind nicht nur die Multis- es sind unsere eigenen Manager- Winterkorn und Konsorten!!!!!!! Das sind die Blutsauger!!
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Wie wäre es denn, wenn jeder mal vor seiner eigenen Haustür kehrt? Hat heutzutage nicht jedes Kind ab 18 Jahre ein eigenes Auto? Werden unsere Häuser nicht immer größer und besser eingerichtet? Und nichts mehr mit Ferien auf dem Bauernhof - ein teurer Skiurlaub oder auf die Kanaren, und das gerne 2x im Jahr.........? Die Ansprüche an unseren Alltag wachsen stetig - und ständig werden von der Industrie und der Werbung neue Kaufreize geweckt. Wer soll das denn alles bezahlen? Der allein verdienende Familienvater schon lange nicht mehr!
Das ist wahrlich erstrebenswert aber leider naiv. Der Teufelskreis einer sich immer mehr auf Konsum stürzenden Gesellschaft ist wohl nicht zu durchbrechen - höchstens für vereinzelte Ausbrecher aus der Gesellschaft. Der Mensch lässt sich nur allzugern blenden und strebt nach immer mehr. Übrigens - nur durch den Trieb nach immer mehr, schneller, größer, stärker hat sich der Mensch in der Evolution behaupten können. Hätten sich unsere Vorfahren mit einem Status Quo zufrieden gegeben, wären sie wahrscheinlich von der Erdoberfläche verschwunden..... So viel zu unseren ureigensten Trieben.
Leider ist das Leben nicht gerecht - und kein Ponyhof! Soll heißen, jeder Mensch muss sich frühzeitig auf die richtigen Schienen, in die richtige Richtung begeben um einen guten Start ins Leben zu erwischen. Der Rest ist strampeln im Hamsterrad.
@Arnold, die letzten drei Zeilen kann ich voll unterstützen.
Hä? Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Warum wird jetzt auf die Schiene von Radikalen und Kriminellen gewechselt? Diesen Themenkomplex wollte ich damit nicht (!) angeschnitten haben!
Ähm, bitte noch Mal die Überschrift dieses Beitrags lesen! Und ansonsten ist weiterer Kommentar aus meiner Sicht überflüssig!
Ja, und spart Mitarbeiter ein!!!!!
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