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Mehr Transparenz für Riester-Verträge

Mehr Transparenz bei Riester-Verträgen gefordert

Von wize.life-Nutzer - Mittwoch, 13.01.2016 - 13:32 Uhr

Wie transparent sind Riester-Verträge? Der Bundesgerichtshof (BGH) setzt sich am heutigen Mittwoch mit diesem Thema auseinander. Er soll letztlich klären, ob Branchenprimus Allianz die Überschussbeteiligung bei Riester-Verträgen entsprechend transparent kommuniziert habe. Der Bund der Versicherten und die Verbraucherzentrale Hamburg sind der Meinung, dass gerade Geringverdiener, Kinderreiche und ältere Sparer keine Kostenüberschüsse erhielten.

Die Vorinstanzen haben übrigens dem Bund der Versicherten Recht gegeben. Danach habe die Allianz nicht genug darauf hingewiesen, dass Riester-Kunden erst ab einem Garantiekapital von 40 000 Euro an Kostenüberschüssen beteiligt werden. 40 000 Euro ist schon eine stattliche Marke, die gerade die ärmere Klientel kaum erreicht. Im Kleingedruckten heiße es, dass Kunden an Überschuss beteiligt würden, nur wer genau lese, begreife letztlich die tatsächliche Ungleichbehandlung. Aber gerade Riester war eben gedacht vor allem für sozial Schwächere.

Mehr unter vorunruhestand.de

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