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Immer mehr Rentner müssen Steuern zahlen

Von Senioren/rentner und Pensionäre - Einkommensteuer - Montag, 18.01.2016 - 16:42 Uhr

Immer mehr Rentner müssen Steuern zahlen
Wer erst seit 2015 Altersrente bekommt, bei dem ist die Wahrscheinlichkeit, dass er verpflichtet ist eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einzureichen, immer größer. „Die Rentenbesteuerung ist nicht mehr länger ein Thema für Minderheiten“, sagt Gerd Wilhelm, stv. Vorsitzender der Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e. V., Lohnsteuerhilfeverein, Sitz Gladbeck.
Immer mehr Rentner müssen ihre Rente versteuern. Mit dem Jahr 2015 sind auch erstmals die Neurentner betroffen, die eine Durchschnittsrente beziehen. Damit ist die im „Alterseinkünftegesetz“ von 2005 geregelte Reform bei der Mehrheit der Rentner „angekommen“.
Rein rechnerisch stellt sich das so dar: Wer 2015 in Rente geht und eine Monatsrente bis zu 1.200,00 € bezieht, der bleibt noch steuerfrei. Neurentner, die höhere Einkünfte beziehen, müssen diese versteuern. Von der Rente, die 2015 begonnen hat, sind nur noch 30 % steuerfrei. 70 % der Rente von 2015 gehen in das zu versteuernde Einkommen ein und danach alle Rentenerhöhungen zu 100 %
Die Rentensteuer ist kein Randthema mehr. Vielmehr sollten sich Arbeitnehmer, die jetzt in den wohlverdienten Ruhestand gehen, mit dem Thema auseinandersetzen und nicht darauf bauen, dass der Fiskus schon an ihnen vorbeigehen werde.
„Denn auch bei der Rente kann man Steuern sparen“, sagt Gerd Wilhelm, stv. Vorsitzender und Beratungsstellenleiter in Halle der Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e. V., Lohnsteuerhilfeverein, Sitz Gladbeck. Was alles von dem steuerpflichtigen Rentenanteil abgezogen werden kann, das ist relativ komplex und vor allem von Einzelfall zu Einzelfall unterschiedlich. „Es gibt Sonderausgaben, Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen, zum Beispiel Zuzahlungen bei Medikamenten und und, und.“ In vielen Fällen sei es „bares Geld wert“, den Rat zum Beispiel eines Lohnsteuerhilfevereins einzuholen.
Wichtig ist auch dies: „Rentner, die verpflichtet sind, Ihre Einkünfte zu versteuern, müssen sich an Fristen halten: Steuererklärungen sind bis zum 31. Mai. abzugeben“, betont Gerd Wilhelm.
Wer 2015 erstmalig Rente bekam, und Bezüge in Höhe 1.250 € Brutto im Monat bekommt, der kann wie folgt seine Steuern kalkulieren: Jahresrente 15.000 €, abzüglich Freibetrag von 30 % gleich: 4.500 €. Von dem zu versteuernden Betrag von 10.500 € werden abgezogen: 8.472,00 € (Grundfreibetrag), ca.1.637 € (Pauschbeträge für Werbungskosten, Sonderausgaben sowie Vorsorgeaufwendungen). Versteuert werden müssen dann noch 391 €. Bei einem Steuersatz von 15 % macht das 58,65 €.
Noch einen Hinweis: Rentner die seit 2005 oder früher Rente beziehen und 2015 monatlich 1.500 € Bruttorente bezieht müsste laut Gesetz eine Steuererklärung erstellen, da die Einkünfte von 9.762 €, über den Grundfreibetrag, der 2015 8.472 € beträgt, liegen, aber in diesem Falle kommt es nicht zur Steuerzahlung. Erst bei einer monatlichen Bruttorente von 1.610 € kann es zur Steuernachzahlung kommen, da das zu versteuernde Einkommen (8.518 €), wenn keine anderen Kosten abgesetzt werden können, über den Grundfreibetrag liegt
Über die Beratungsstellen der Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e. V., Lohnsteuerhilfeverein, Sitz Gladbeck können Sie sich beraten lassen.
Kontakt. Gerd Wilhelm Beratungsstelle Benkendorfer Str. 115 06128 Halle Tel. 0345/4820891

201 Kommentare

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Da hat man schon jedemenge Steuern bezahlt und nun fässt der Fiskus nochmal zu, also doppelt
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Hilfe in unserer Beratungsstelle Lohnsteuerhilfe in 04317 Leipzig, Steinberger Str. 9. / Homepage: www.lohnsteuerhilfe-Leipzig-Südost.de
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Es gibt Kein Gesetz in diesem Land das die Steuerpflicht erklärt!!
Wir schenken es der BRDvD hört sich komisch an , iss aber so
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Es ist ja nicht so,wir geben gerne einen Teil vom Einkommen ab.
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Wenn Sie in Rente sind, bekommen Sie diese von der Rentenanstalt und alles lt. vorstehenden Artikel absetzten. Wenn Sie € 1250 Monatsrente haben und eine entsprechende Steuererklärung maschen, will der Staat nur mehr ca € 60 an Einkommensteuer von Ihnen.
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Sie haben den Altersentlastungsbetrag vergessen, der das zu versteuernde Einkommen mindert. Bei mir war er schon mal € 1900
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Toll, daß man nach über 40 Jahren Arbeit dann nicht mehr davon leben kann ... Danke deutscher Staat. Mein Tip: geht zum Einwohnermeldeamt und meldet eure deutsche Staatsbürgerschaft ab und werdet zB Rumäne oder Türke ...
Was bringt mir das?
Tolle Sache, aber wir zahlen ja gerne, damit unsere "Mutti" noch mehr verschwenden kann. Unsere "Mutti der Kompanie" unsere" Bundes Uschi " noch ein paar Aufklärungsflieger über IS Gebiet fliegen lassen kann, da kostet jeder Start geschätzt ca. € 50000, mehr nicht? Unsere "Ausbilder" im Kurdengebiet eine" Apanage " von geschätzt € 70 000000.
Ganz zu schweigen von den Einsätzen in Afghanistan, in Schwarz Afrika und der in Aussicht gestellte Beitrag unserer Bundeswehr (Von den USA als Nato Beitrag eingefordert , Bericht in der "Westfälischen Rundschau" vom 22. 01 . 16 Seite 1 ).
Diese "Beiträge" werden sich dann im Milliarden € Bereich bewegen. Und das alles von einem Deutschland, welches weder Friedensvertrag noch Souveränität besitzt.! ( Zitat Obama, vor US Soldaten in Ramstein: " Deutschland ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben!")
Bez." Souveränität": Bundesfinanzminister Schäuble in einer Rede vor Bankern.! "Deutschland ist kein souveräner Staat".!
Wer es nicht glaubt, klicke an, "Ist Deutschland ein souveräner Staat?"
Wir befinden uns immer noch im "Waffenstillstand", den die deutsche Armee unter dem "Führer Stellvertreter" Dönitz mit den alliierten Streitkräften im Jahre 1945 geschlossen hat.
Demnach ist der Einsatz von deutschen Truppen, auch unter Nato Befehl , illegal und ein Bruch des Waffenstillstandsabkommens, es sei denn, die Bundeswehr ist als "Fremdenlegion" in der Nato integriert.
Deshalb sollte sich jeder junge Mensch, der sich mit dem Gedanken trägt, in diese "Legion" einzutreten, überlegen, ob er seinen Kopf für diese Sache hinhalten will.!
mit dem Waffenstillstand hast Du recht
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Anfang der 90-er Jahre erfolgte die Werbung für eine steuerfreie Direktversicherung. Nach Auszahlung erfolgt gleich die Ankündigung
der Krankenkasse, daß auf den Betrag noch Beiträge zu zahlen sind.
In Form einer Steuererklärung zieht man den Rentnern zusätzlich das Geld aus der Tasche. In 15-20 Jahren ist die gesamte Rente steuerpflichtig. Eine große Verarschung ist die Ankündigung,
daß in einem halben Jahr die Renten um ca. 4 Prozent steigen.
Welchen Aufwand für die Alterssicherung braucht die junge
Generation für die Sicherung in 30 Jahren?
Ich vermute eine Art Grundsicherung für jeden Rentner mit
zusätzlichen Leistungen wie Wohngeld oder Sozialhilfe.
Lieber Ulrich, das ist aber erst der Anfang vom Ende. Unser Gasprom Kanzler rühmt sich mit der Agenda 2010; aber was hat die uns gebracht? Hartz IV, Minijobs, Rentenkürzungen, wir dürfen in Zukunft für unsere Renten noch tiefer in die Tasche greifen.- usw.--usf.
Merkel lobt sich für weniger Arbeitslose-- das ist eine prima Sache und klappt vorzüglich, wenn man aus einem Vollzeitjob- - zwei Minijobs macht, das schönt die Statistik und bringt dem Boss einen unerwarteten Gewinn.! Doch das dicke Ende kommt spätestens dann, wenn diese Generation in Rente geht , dann kommt Heulen und Zähneklappern. Mit der sogenannten" Grundsicherung " reicht es dann nicht zum Leben und zum Sterben.! Die sog. "Grundsicherung" muss letztendlich von den "in Arbeit befindlichen" erwirtschaftet werden, von wem denn nun? etwa von den Minijobbern?, da kann sich doch jeder klar denkende Mensch ausrechnen, wie hoch diese "Grundsicherung" ist. Es ist schon so viel wegrationalisiert worden, es wird höchste Zeit, dass diese unfähige, amerikahörige Marionetten Regierung samt ihren Lobbyisten wegrationalisiert wird.!
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