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10 Vorsorge-Fehler, die Sie auf keinen Fall begehen dürfen
10 Vorsorge-Fehler, die Sie auf keinen Fall begehen dürfen

10 Vorsorge-Fehler, die Sie auf keinen Fall begehen dürfen

Von News Team - Sonntag, 10.04.2016 - 19:55 Uhr

Wer für das Alter vorsorgt, tut dies nach bestem Wissen und Gewissen. Doch die falschen Berater und mangelhafte Informations-Quellen führen zu teuren Fehlern. Insbesondere diese zehn Fallen sollten Sie ab jetzt vermeiden. Denn es ist nie zu spät, das Richtige zu tun.

Eine Studie von Prof. Dr. Oehler vom Lehrstuhl für Finanzierung an der Universität Bamberg ergab: Mehr als 160 Milliarden Euro haben Verbraucher von 2001 bis 2010 in den Wind gesetzt, weil sie ihre Versicherungsverträge frühzeitig gekündigt haben. Das hat vielfältige Gründe – die meisten lassen sich aber so vermeiden. Margit Winkler vom IGB erklärt, wie es geht.

1. Schließen Sie Ihre Wissens-Lücken

Die Deutschen informieren sich ganz genau, wenn sie in Reisen, Autos oder Elektro-Geräte investieren. Anders sieht es bei Versicherungen und der eigenen Vorsorge aus. Das Thema wird oft als unangenehm empfunden. Doch Sie müssen sich damit auskennen – sonst drohen Fehlinvestitionen.

2. Schließen Sie Ihre Vorsorge-Lücken

Auch wenn Sie schon einen Teil Ihrer Vorsorge geregelt haben: Komplett ist die Absicherung laut der IGB-Expertin erst mit diesen vier Säulen: 1) Individuelle Vorsorgemacht 2) Patientenverfügung 3) Klärung der Finanzen im Pflegefall 4) Testament.

3. Wählen Sie die richtigen Berater

Freunde und Familie wollen Ihnen helfen? Das ist löblich. Doch über wirklich fundierte Informationen verfügen nur ausgebildete Finanzberater. Diese müssen alles genau dokumentieren und können auch in Haftung genommen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings eine Rechtsschutzversicherung mit Vertragsrechtsschutz.

4. Wählen Sie Ihren individuellen Vorsorge-Plan

Jeder Mensch ist anders – deshalb sieht auch die Altersvorsorge bei jedem Menschen anders aus. Der Plan eines Freundes ist selten 1:1 auf Ihr Leben übertragbar. Auch sollten Sie einen großen Bogen um vorgefertigte Vorsorge-Fahrpläne von Beratern machen.

5. Vorsicht bei „Schwarzen Schafen“

Finanzberater und –makler haben einen schlechten Ruf, weil „Schwarze Schafe“ die Verbraucher verunsichern. Seien Sie vorsichtig, wenn Ihr Berater Ihnen ein bestimmtes Produkt um jeden Preis aufdrängen will und erkundigen Sie sich vorab über den Dienstleister.

6. Vorsicht bei Ratschlägen von anderen

Verlassen Sie sich nicht blind auf Tipps und Vorschläge von anderen, sondern prüfen Sie diese genau. Recherchen, Vergleiche und Rückfragen kosten zwar Zeit und Mühe. Doch je besser Sie informiert sind, desto genauer wissen Sie auch, was Sie eigentlich wollen – und können so nicht über den Tisch gezogen werden.

7. Bewahren Sie die Übersicht: Vorsorge-Flickenteppich

Im Verlauf des Lebens schließen wir verschiedene Vorsorge-Verträge bei unterschiedlichen Instituten ab. Meist sind diese nicht aufeinander abgestimmt – dabei betont die Expertin, wie wichtig ein „fein aufeinander abgestimmter Krisenplan“ ist. Ein guter Berater weiß dies und bezieht alle Aspekte der Vorsorge mit in den Plan ein. Er „ist empathisch und sensibel. Schließlich geht es um hochemotionale Themen.“

8. Bewahren Sie die Übersicht: sinnvolle und sinnlose Versicherungen

Die Expertin hält diese Versicherungen für sehr wichtig: Berufsunfähigkeits-Versicherung, Unfall- und Privathaftplicht-Versicherung. Außerdem: „Wer seinen Kindern später nicht auf der Tasche liegen möchte, sollte auch den Pflegefall unbedingt absichern.“

9. Vermeiden Sie hochriskante Anlagen

Ihre eigene Altersvorsorge sollte vor allem eines sein: sicher. Lassen Sie sich nicht von Beratern locken, die hohe Renditen im so genannten „Grauen Kapitalmarkt“ versprechen. Unternehmensbeteiligungen, Termingeschäfte und Diamantenhandel sind ebenfalls nicht immer seriös.

10. Vermeiden Sie das „Alles auf eine Karte“

Anlagen an sich sind für die Expertin nicht generell schlecht – wenn sie breit gestreut und seriös sind. So gibt es neben gesetzlicher und betrieblicher Altersvorsorge die Möglichkeit, zum Beispiel in offene Fonds und Immobilienwerte zu investieren.

Quellen: Margit Winkler vom IGB für „Das Investment“ und die „WirtschaftsWoche“.

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2 Kommentare

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Ich hatte privat 2003 vorgesorgt mit einer sogenannten-Pensionskasse! D.h. vom Brutto wurden MEINE Beiträge in eine Versicherung gezahlt, die in einen Rahmenvertrag des Arbeitgebers eingebunden sind.! Bei Auszahlung mit Rentenbeginn kam der Hammer: volle Besteuerung der gesamten Auszahlung mittels EKST, alleinige Zahlung der Sozialabgaben wie Krankenkasse, Pflegevers., auf 10 Jahre hochgerechnet, fehlende Rentenpunkte in der "staatlichen" Rente, -stattliche- kann man eigentlich auch nicht sagen, denn allein auf mein Rentenkonto bei der BfA wurden über 100.000,--EUR eingezahlt!!! Der einzige Vorteil von der ganzen Sache war:
der Arbeitgeber hat Abgaben im Bereich Krankenkasse, BfA, Solidaritätsbeitrag eingespart, die ich jetzt alle ALLEIN zum jetzigen hohen Beitragssatz zahlen darf! Soweit zur privaten Vorsorge! Ein staatlicher Betrug hoch drei! Es liegen schon viele Beschwerden bezüglich dieser Direktversicherungen vor, aber .........
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Bei Senioren wohl ein bisschen spät, diese Tipps.
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