In der Weihnachtszeit gibt es Änderungen bei den Paket-Zustellern
In der Weihnachtszeit gibt es Änderungen bei den Paket-ZustellernFoto-Quelle: Pixabay

Höhere Preise und Bestell-Limits - Das ändert sich fürs Weihnachts-Shopping

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Beitrag von News Team

Vor Weihnachten boomt jedes Jahr der Online-Handel in Deutschland. Viele Zusteller schaffen es schon jetzt nicht mehr, die große Menge an Paketen zu bewältigen. Einige Unternehmen planen nun Änderungen für das Weihnachtsgeschäft.

Hermes kündigt Änderungen an

Schon im vergangenen Jahr hat der Paket-Zusteller Hermes auf die Überlastung reagiert. Das Unternehmen setzte den Händlern ein Limit, ab dem sie keine Pakete mehr annehmen, wie "focus online" berichtet. Ob das auch dieses Jahr der Fall sein wird, gab Hermes noch nicht bekannt. Für dieses Jahr hat der Zusteller schon einen Porto-Aufschlag für die Weihnachtszeit angekündigt. Noch ist nicht sicher, ob dieser von den Händlern auf die Kunden umgewälzt wird.

Lieferdienste reagieren auf Paket-Mengen

Schon jetzt benachrichtigen viele Lieferdienste ihre Kunden, zu welcher Zeit der Bote eintreffen wird. Damit hoffen sie, dass die Besteller dann auch zu Hause sind, damit der Paketbote nicht erst nach einem Nachbarn suchen muss, dem er die Bestellung aushändigen kann. DHL testet momentan ebenfalls eine Paketzustellung in den Kofferraum des Autos.

Der Personalmangel bei den Paket-Zustellern ist groß. Auch wenn dieses Jahr schon 25.000 Stellen aufgefüllt wurden, fehlt es noch immer an Angestellten. Der Job ist wegen der geringen Bezahlung ziemlich unbeliebt. Dazu kommt der Stress: Post- und Paketboten werden häufiger krank. 2017 fehlten sie im Schnitt 22,8 Tage, wie es bei "focus online" weiter heißt. Die Menschen sollen deshalb in den Verteilerzentren und vielleicht auch bald in der Zustellung von Robotern entlastet werden.

Paket-Sammelstellen könnten die Zukunft sein

Viele Paket-Zusteller liebäugeln mit zentralen Lieferpunkten, an denen man Pakete selbst abholen muss. Zudem sollen Paketboxen vor Mehrfamilienhäusern die Paketboten entlasten. DHL und Amazon sich schon dabei ihre Paketstationen auszubauen. Dort können Kunden ihre Bestellungen zu beliebigen Zeiten mitnehmen.

In Frankreich und Skandinavien werden schon alle Pakete an eine Sammelstelle geliefert, wo sie die Kunden dann abholen. So könnte es bald auch bei uns gehandhabt werden.


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