Länger arbeiten, später in Rente
Länger arbeiten, später in RenteFoto-Quelle: Pixabay

Rente: So lange müsst ihr 2019 arbeiten, um Abschläge zu vermeiden

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Beitrag von News Team

Mit 65 in Rente? Die Zeiten sind lange vorbei. Genauer gesagt: Seit 2012. Seitdem wird bis zum Jahr 2031 die Regelaltersgrenze in Deutschland Schritt für Schritt auf 67 Jahre angehoben.

Das bedeutet: Jedes Jahr müssen 65-Jährige für die abschlagsfreie Regelrente ein paar Monate länger arbeiten, können später in Rente gehen. Das gilt auch 2019.

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Länger arbeiten, später in Rente

So dürften sich auf das kommende Jahr diejenigen "freuen", die 1954 geboren wurden. 2019 werden sie 65 Jahre alt. Doch mit dem Geburtstag ist es mit der Arbeit für sie noch nicht vorbei: Wollen sie von dem vollen Rentenbetrag profitieren, müssen sie darüber hinaus noch acht Monate arbeiten.

Einen Monat länger also als die 1953 Geborenen arbeiten mussten, die sich 2018 mit der abschlagsfreien Regelrente aus dem Berufsleben verabschiedet haben.

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Mit 63 ohne Abschläge in Rente

Ebenfalls steigt im kommenden Jahr die Altersgrenze für die abschlagsfreie Rente mit 63. Die können 2019 diejenigen ins Auge fassen, die 1956 geboren sind - und mindestens 45 Jahre in die Kasse der gesetzlichen Rentenversicherung eingezahlt haben.

Die Altersgrenze liegt ab 2019 bei 63 Jahren und acht Monaten. In den Folgejahren erhöht sich das Eintrittsalter um zwei weitere Monate. Denn auch hier steigt das Alter Schritt für Schritt an, ab dem früher die abschlagsfreie Rente bezogen werden kann: von 63 auf 65 Jahre.

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