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Verdoppelt hat sich auch die Zahl derjenigen, die selbst im Rentenalter noch ...
Verdoppelt hat sich auch die Zahl derjenigen, die selbst im Rentenalter noch arbeitenFoto-Quelle: Pixabay

Groko-Bericht zur RENTE: Deutsche arbeiten immer länger

Von News Team - Mittwoch, 28.11.2018 - 11:09 Uhr

Stark gestiegen ist in den vergangenen Jahren die Zahl derjenigen, die in Deutschland auch mit über 60 noch arbeiten. Mehr als jeder zweite (58,4 Prozent) der Frauen und Männer im Alter zwischen 60 und 64 Jahren hat einen Job, wie aus dem aktuellen Bericht der Bundesregierung zur Rente mit 67 hervorgeht, aus dem die "Bild"-Zeitung zitiert.

Über den Bericht diskutiert das Bundeskabinett am heutigen Mittwoch (28. November), außerdem auch über den Rentenversicherungsbericht 2018. Die Fortschritte bei der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer seien beachtlich, heißt es laut "Bild" in dem Bericht.

Sehen Sie hier: 6 Fakten zur Rente 2019, die ihr wissen solltet

Mit über 60 zu arbeiten, ist das nicht die Regel? Schließlich sind es bis zur regulären Rente - die Altersgrenze liegt derzeit bei 65 Jahren und 7 Monaten - noch ein paar Jahre hin.

Lesen Sie hier: Länger Arbeiten, später in Rente mit 63 oder 65 - ab wann euch 2019 keine Abschläge drohen


Doch das ungewöhnliche der aktuellen Statistik zeigt sich im Vergleich zu den Zahlen von vor elf Jahren: Heute haben dem Bericht zufolge 2,4 Millionen Menschen über 60 einen sozialversicherungspflichtigen Job. Das sind mehr als doppelt so viele wie 2007. Das ist das Jahr, in dem die Rente mit 67 eingeführt wurde.

Im Schnitt verdienen die älteren Arbeitnehmer dem Bericht zufolge deutlich mehr als ihre jüngeren Kollegen.

Doch es gebe auch Handlungsbedarf, heißt es darin: So müssten ältere Arbeitnehmer noch besser in die Betriebe integriert werden. Als Beispiel dafür werden Teilzeitangebote genannt.

Arbeiten selbst im Rentenalter

Stark gestiegen ist in Deutschland übrigens auch die Zahl derjenigen, die mit über 65 Jahren noch arbeiten: Etwa 12 Prozent der 65- bis 74-Jährigen sind laut Statistischem Bundesamt erwerbstätig. Und damit doppelt so viele wie 2007: Damals haben 6 Prozent in dieser Altersgruppe gearbeitet.

Vor allem Hochqualifizierte arbeiten demnach selbst im Rentenalter weiter: Fast jeder Fünfte (19 Prozent) der 65- bis 74-Jährigen hatte 2017 einen Job. Bei den "formal gering Qualifizierten", so das Statistische Bundesamt, "lag die Erwerbstätigenquote mit 8 % deutlich niedriger".

39 Kommentare

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Und wieder eine neue Mitteilung die wieder mehrere Arbeitsplätze kostet und es trifft wieder mal Arbeitnehmer und Rentner auch die die kurz davor sind
Wir werden wieder mehr Arbeitslose Menschen in Deutschland haben
Nun muss man doch feststellen das wir wieder verarscht werden immer mehr Rentner können doch bald keinen job mehr finden der einigermaßen gut bezahlt wird
Die Minijobs werden immer mehr und die Rentenkasse wird sehr schnell leer sein
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Die Meldung, dass AN länger arbeiten, haben gestern sicher fast alle in den Nachrichten gehört. Es ist eine ganz neutrale Meldung. Nirgendwo war begründet, warum das so ist. Sicher sind die Gründe verschieden, Neben Freude an der Arbeit sicher auch oft finanzielle Gründe.
Dass jedoch ein solch neutrale Meldung von einigen Usern wieder dazu benutzt wird, Ohrfeigen in Richtung Regierung auszuteilen, finde ich voll daneben.
Es geht nicht alleine gegen die Regierung.
Doch die haben uns gegenüber eine Verantwortung die sie nicht erfüllen desweiteren sind es unsere Arbeitgeber und Gewerkschaften die dafür Sorge tragen sollten
Frage: bist oder warst du selbst in der Gewerkschaft? Ich schon, bin auch heute als Rentnerin noch drin.
Ja ich war in der Gewerkschaft bin ausgetreten da man meine Meinung nicht hören wollte
Und das ging vielen meiner ehemaligen Kollegen so
Man sprach von Warnstreiks und wir sollten diese immer aus eigener tasche bezahlen
Desweiteren drohte man doch immer mit den Worten denkt an euren Arbeitsplatz
Nun wenn die Firma dann schliesst wer denkt an die Arbeiter keiner auch nicht die Gewerkschaft
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wenn man als Rentner arbeiten geht liegt es größtenteils daran, das bei den meisten die Rente nicht reicht.
da muß ich Dir Recht geben
Und damit sie weiter fleißig Steuern zahlen.
Damit unsere Politiker sich weiter ihre Diäten erhöhen können.
Und die weiter weg schauen was mit unserem Volk passiert .
Sobald sie im Amt sind vergessen sie wer sie gewählt hat .
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Es ist doch immer die selbe Lüge die man allen erzählt
In Wirklichkeit werden wir immer bis an die Grenzen unserer Leistung gehen müssen damit wir nicht in die Mühlen des Staates als Bittsteller geraten.
Eigentlich sind die Leute die es nicht machen Dumm alles was hier rein kommt bekommt Geld und braucht nichts dafür tun
meine Meinung
Die Sozialhilfe/Hartz IV hat mit der Rentenversicherung gar nichts zu tun. Erst mal informieren, wie unser Rentensystem funktioniert und dass das Rentenniveau dadurch gesunken ist, dass immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentner versorgen müssen.
Dieses System ist im Prinzip völlig richtig. Länder, die das konsequent durchziehen, haben großen Erfolg damit, siehe Schweiz. Konsequent hieße: auch Selbständige und vor allem Beamte müssen in die Kasse einzahlen; da liegt einer der Hasen im Pfeffer - aber so lange im Bundestag hauptsächlich Beamte sitzen, wird das wohl schwer sein. Wenn man dieses kritisiert, ist es völlig berechtigt. Rumgenöle ohne Sachkenntnis ist einfach nur sinnlos.
Das stimmt einerseits
Das prangern wir ja auch an
Alle sollten in die Rentenkasse einzahlen
Denn wenn man hört das immer mehr Menschen arbeitslos werden bekommen wir irgend wann einen Ausnahmezustand
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Viele von den sogenannten älteren Arbeitnehmern incl. Rentner arbeiten nicht weil es so schön ist, sondern weil sie mit ihrem Gehalt/ Rente nicht auskommen um nur annähernd ein normales Leben führen zu können.
Viele schämen sich einen Antrag auf Sozialhilfe / Wohngeld oder Hartz IV zu beantragen, denn bevor sie Hilfe bekommen müssen sie sich erst nackt ausziehen, und wenn man dann feststellt dass sie ja noch einen 5€ Schein irgendwo versteckt haben, dann bekommen sie außer der Schmach auch noch ein Bußgeld aufgebrummt. Da versucht man dann doch noch irgendeinen Job zu ergattern der einem wenigstens das Gefühl gibt FREI zu sein.... so lange es die Gesundheit erlaubt und sie einen Arbeitgeber finden der sie mit 68 Jahren noch einstellt.
Und die ganze berühmte Rentenerhöhung im nächsten Jahr ist eine einzige Demütigung. Denn was nützt es wenn ich von € 800,00 eine Erhöhung von 3,5 % erhalte aber meine Miete und sonstige unverzichtbare Dinge des Lebens wie Strom, Wasser, Heizung, Busfahrkarten, Lebensmittel u.s.w sich um 10 € erhöhen. Also werde ich unterm Strich mit weniger auskommen müssen, weil die zu erwartenden Ausgaben wesentlich höher sein werden als die angepriesene Supererhöhung der Rente.
Ich finde es eine Schande für Deutschland dass unsere Politiker es nicht hinbekommen dafür zu sorgen dass die Schere zwischen Arm un Reich sich endlich verringert anstelle das sie immer noch weiter auseinander klafft. Es wäre ja schon ein Erfolg wenn sie doch endlich mal zum Stillstand käme. Es ist echt zum Heulen
So sind unsere Politiker die denken nur an sich und machen sich keine Gedanken ob man morgens noch etwas auf den Tisch legen kan.
Es ist doch so die Tränen der kleinen Rentner und die die es nötig haben sieht niemand.
Wer nicht zahlen kann bekommt alles abgestellt
Doch noch einmal für die Migranten ist alles da sogar freies Internet
Armes Deutschland
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Menschen mit schweren Berufen, wie z.B. Dachdecker, Zimmerleute, Maurer etc., können
bestimmt nicht so lange arbeiten und ich finde es nicht in Ordnung, dass sie mit Abschlägen
bestraft werden. Es gibt natürlich Ausnahmen, welche noch bis 67 arbeiten können.
Andererseits kann ich mir vorstellen, dass die Berufserfahrung von Vorteil sein kann.
Die längere Berufstätigkeit müsste m.E. auf Freiwilligkeit beruhen und nicht vorge-
schrieben werden.
Das stimmt wer länger arbeiten möchte kann es gerne machen.
Doch wer seine Jahre gearbeitet hat sollte ohne Abzüge in Rente gehen können
Die meisten Menschen arbeiten evtl. noch weiter, um ihren bisherigen Standard
halten zu können.
Ja da niemand etwas gegen die horrenden Preise unternimmt.
Nicht jeder kann sich heute noch Fleisch oder Fisch leisten
Ich kenne Rentner, welche Regenwasser auffangen, um damit Wäsche zu waschen. Leider fehlt im Moment auch der Regen.
Ja das habe ich auch gesehen
Es ist eine Schande das es so etwas noch gibt
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Nicht jeder kann länger arbeiten ! Wer körperlich schwer arbeiten muss kann nicht bis 67 Jahre oder mehr tätig sein.
Auch wer Stress im Bürojob hat - da ist "burn out" ja auch bestens bekannt.
Der Arbeitsalltag wird immer anstrengender. Nach Feierabend und Wochenende für den Chef erreichbar - keine Seltenheit dank Smartphone und Co.. Im Büro unbezahlte Überstunden - aus Firmeninteresse um den Job bis zur Rente zu behalten - nicht selten. Oder auch Arbeit mit nach Hause nehmen......
Wer Pech hat, weil das Unternehmen geschlossen wird und aus Kostengründen ins Ausland geht, damit die Aktionäre noch mehr Dividende erhalten, hat den "Schwarzen Peter" gezogen. Wer über ca. 50 Jahre ist - wer stellt den Menschen dann noch ein ?
Häufiges Argument: zu teuer im Lohn / Gehalt. Da nimmt man lieber 3 Mini-Jobber a € 450,00, die dann im Alter sehen müssen, wovon sie noch leben können und die "Tafel" besuchen und Mietzuschuss erhalten. Lebenslqualität: Nebensache.
Ich beziehe nach 45 Jahren Altersrente. Davon leben könnte ich, aber sparsam. Ich bekomme noch Witwenrente und etwas Betriebsrente - das ermöglicht mir ein akzeptables Leben ohne das die Bäume in den Himmel wachsen.
Wenn man noch voll arbeitet muss man erst mal Geld für die private Altersvorsorge übrig haben. Bei Niedriglohnempfängern eine glatte Phrase seitens der Politik - damit man ein gutes Gewissen hat.....und schlau daher redet - von der Praxis im Volk keine Ahnung.
Wenn ich als Nebenjob auf € 450,00 arbeite reduziert sich die Witwenrente. Nach Abzug von Steuern und Fahrtkosten kommt da nicht viel bei heraus. Wenig lohnenswert.
Unsere obersten Politiker leben von Diäten und zusätzlich von Honoraren in Aufsichtsräten, Vorständen oder von Vorträgen. Angerechnet wird da nichts......dafür fehlen sie dann auch oftmals für den Nebenjob.
Und wenn man Winterkorn heißt oder Diess - dann landet man im Vorstand von Bayern München - bestimmt nicht zum Nulltarif. Ein Hoch auf unsere Dieselgangster......
Das stimmt dafür das wir nur Betrügen zu Verfügung stehen müssen sollen wir auch noch bezahlen.
Jeder von unseren Politikern sollte mal von Hartz 4 Leben.
Die bekommen alles aufs Goldene Tablet serviert.
Es kann wirklich nicht sein das die Wirtschaft boomt und der kleine Arbeiter nichts davon hat.
Im Gegenteil er muss neben Jobs machen um am Leben noch teilnehmen zu können
Echt armes Deutschland
Es ist wahrlich zum heulen, aber auf die Frage "WANN wird sich DAS mal (wenigstens) etwas ändern?", auf die Frage gibt es NOCH keine Antwort, DENN es geht vielen Mitbürgern noch viel zuuuu gut. UND DIE, die aufbegehren, die werden ins AUS geschoben7gedrängt .
Ich sage auch ARMES DEUTSCHLAND!!!!!
Hallo Beate
Die Zeit ist eigentlich gekommen und etwas zu ändern
Du hast recht es geht einigen noch zu gut
Doch die letzten Wahlen haben gezeigt das einige erwacht sind doch leider noch zu wenige
Hatte es ja schon geschrieben es kann nur ein Generallstreik helfen
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Toller Bericht !
1. Die meisten arbeiten solange sie koennen bzw haben einen Minijob in der Rente, weil sie meist von der Rente beim heutigen Preisniveau nicht leben koennen.
2. Klar nimmt die Wirtschaft heute gerne auch aeltere Menschen. Warum ? Weil man seit Jahren ueber Fachkraeftemanel jammert und nach Fachkraeften schreit aber zu dumm ist zu begreifen, dass Fachkraefte nicht auf den Baeumen wachsen sondern man sie einfach nur ausbilden muss. Stattdessen wird jedes Jahr das Ausbildungsniveau gesenkt damit man lauter Jammern und Schreien kann.
Allerdings sollte man auch festhalten das viele Jugendliche auf die Ausbildung in Handwerksbetrieben keine Lust darauf haben überhaupt noch eine Ausbildung zu machen, was ich aber auch teilweise verstehe wenn man die Unterschiede der Löhne sieht.
Zum Beispiel Aldi das erste Jahr ca 950,-- auf der Bank noch mehr , als Bäcker oder auch sonstigen Berufen auch oft nur ein drittel zu verdienen ist, was dann einem meistens das Ganze Leben hinterher hingt und so sehen dann auch am Ende die Renten aus.
ok, das mit dem Geld ist eh schon mehr als krass/krank, da kriegen Azubis teilweise mehr als manch ausgelernter. Aber egal wieviel Geld es gibt, wenn das Ausbildungsniveau / Ergebnis "grauslig" ist dann ist das eh egal.
Die Rentenhoehe ist ja nur so extrem schlecht weil der Teuro zu enormen Preisen eskaliert ist.
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Ich bin 75, habe bis 69 fest gearbeitet und arbeite weiter in einem sogenannten Minijob. Die Rente würde vielleicht reichen aber wenn du ein bisschen von dem ehem. Lebensstandard halten willst, hast du keine Wahl nebenher noch etwas dazu zu verdienen. Das ist die Situation heute in D.
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Unsere Vorgängerin auf dem Minigolfplatz hat mit 78 aufgehört.
Und ich hab ihn mit 68 übernommen.
Hoffentlich werde ich auch so alt.
Und wenn ich sehe wieviel alte Betriebsinhaber oder Ärzte bis ins hohe Alter weitermachen weil sie keine Nachfolger finden.
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