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Sozialabgaben steigen 2019: Diese Arbeitnehmer müssen mehr zahlen

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Beitrag von News Team

Berlin. Besser- und Gutverdiener müssen sich mit dem Jahreswechsel auf höhere Beiträge zur Sozialversicherung einstellen. Auch 2019 steigen die Beitragsbemessungsgrenzen, also die Beträge, bis zu denen einen Beitrag zur Sozialversicherung gezahlt werden muss. Den betroffenen Arbeitnehmern bleibt damit weniger Geld zur Verfügung.

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Wie unter anderem „Focus Online“ berichtet, sollen die Grenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Arbeitslosenversicherung nun auf monatlich 6700 Euro (West, zuvor: 6500 Euro) und 6150 Euro (Ost, vorher: 5800 Euro) steigen. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Pflegeversicherung steigt 2019 auf bundesweit 4537,50 Euro (zuvor: 4425 Euro).

Für Besser- und Gutverdienende bleibt damit weniger Geld übrig, weil sie nun auf einen größeren Teil ihres Einkommens Sozialbeiträge zahlen müssen.

Private Krankenversicherung: Wer darf?

Auch die Versicherungspflichtgrenze der privaten Krankenversicherung steigt mit dem Jahreswechsel. Nur wer ein Bruttogehalt von 60.750 Euro oder mehr im Jahr hat, darf sich privat versichern. Bis 2018 lag die Versicherungspflichtgrenze bei 59.400 Euro brutto, nun steigt sie um 1350 Euro. Arbeitnehmer, die weniger verdienen, müssen sich gesetzlich versichern.

Arbeitslosenversicherung: Beiträge sollen 2019 sinken

Wie im Koalitionsvertrag von Union (CDU/CSU) und SPD festgelegt wurden, sollen 2019 Beiträge zur Arbeitslosenversicherung um 0,3 Prozent sinken. Wird diese Senkung noch zum Jahresbeginn umgesetzt, würde der Beitragssatz bei 2,7 Prozent des Bruttogehalts liegen. Laut „Focus Online“ ist dies aber noch nicht gesetzlich geregelt worden.