► Video

Früher in Rente OHNE Abschläge - So klappt's

News Team
Beitrag von News Team

Viele Menschen vertrauen nicht mehr auf die gesetzliche Rente und sehen sich daher nach alternativen Möglichkeiten um. Ein Weg ist es, freiwillig Extra-Beiträge in die Rentenkasse einzuzahlen. Die Option lohnt sich für alle, die schon früher in den Ruhestand gehen möchten. Denn durch die Zusatzzahlungen werden Abschläge ausgeglichen.

Viele Beschäftigte setzten auf Extra-Beiträge

Die Zahl derer, die freiwillig mehr in die Kasse der Deutschen Rentenversicherung einzahlen, ist groß. Im Jahr 2017 belief sich die Summe dieser Extra-Beitragszahlungen auf 207 Millionen Euro, wie "focus online" berichtet. Im Vergleich: 2006 war der Betrag noch um ein Vierfaches weniger. Der Grund für diesen Trend ist, dass sich klassischen Sparformen kaum noch rentieren und wegen der hohen Inflation teilweise sogar Verluste machen.

Im Video: Renten-Erhöhung 2019 - diese 6 Dinge sollte man wissen


Früherer Ruhestand ohne Abzüge

Über 50-Jährige können durch Extra-Beitragszahlungen mögliche Rentenabschläge ausgleichen. Dafür ist es lediglich nötig gegenüber der Rentenkasse anzugeben "voraussichtlich" früher in Rente zu gehen. Ob diese Möglichkeit in Frage kommt, kann in der Rentenauskunft nachgelesen oder bei einem persönlichen Gespräch mit der Beratungsstelle der Rentenversicherung geklärt werden.

Die Extra-Zahlungen können in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Dadurch verringert sich die Steuerlast, wie es bei "focus online" weiter heißt. Die Methode lohnt sich auch noch, wenn man es sich anders überlegt und doch nicht früher aufhören möchte zu arbeiten. Nach Erreichen der Regelaltersgrenze erhöht sich die Rente um den entsprechenden Satz.


Lesen Sie auch: Mit Aktien der Altersarmut vorbeugen - so viel Wahrheit steckt in dem Merz-Vorschlag

Mehr zum Thema