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Armut im Alter - in den kommenden Jahren werden mehr Rentner nicht allein von ihrem Einkommen oder ihrem Vermögen leben können, schätzen Experten der Deutschen RentenversicherungFoto-Quelle: Pixabay

Renten reichen oft nicht mehr zum Leben - Immer mehr Senioren auf Grundsicherung angewiesen

News Team
Beitrag von News Team

Mehr Rentner als bisher werden in den kommenden Jahren von Altersarmut betroffen und auf Grundsicherung angewiesen sein, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Davon gehen Experten der Deutschen Rentenversicherung aus.

"Wir nehmen das Thema sehr ernst"

"Wir nehmen das Thema sehr ernst", sagte Gundula Roßbach, die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung der "Berliner Morgenpost",

Bisher beziehen demnach 3 Prozent der über 65-Jährigen Grundsicherung. Diese Zahl könnte bis zum Jahr 2030 auf 5 Prozent ansteigen, so Roßbach.

Anspruch auf staatliche Sozialleistung

Bei der Grundsicherung im Alter handelt es sich um eine staatliche Sozialleistung. Sie steht allen zu, deren Einkommen und Vermögen zu gering ist, um damit den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Dabei gibt es einen Richtwert: Wer über ein durchschnittliches Einkommen von unter 823 Euro im Monat verfügt, sollte laut Deutscher Rentenversicherung prüfen lassen, ob ein Anspruch auf Grundsicherung besteht.

Sehen Sie hier: Renten-Erhöhung 2019 - diese 6 Dinge sollte man wissen

Das könnten in den kommenden Jahren mehr Menschen sein als bisher. Dafür gibt es nach Ansicht von Gundula Roßbach vor allem zwei Gründe: Zum einen die vor allem in den Ballungsräumen steigenden Wohnkosten. "In Ballungsräumen müssen Rentner tendenziell deutlich mehr für Miete ausgeben", so die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung.

Ein weiterer Grund: Dass in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland meist der Ehemann der Hauptverdiener war. Bei einer Trennung reichten die häufig geringen Rentenansprüche der Frauen oft nicht zum Leben. Die Folge: Sie sind auf Grundsicherung im Alter angewiesen.

Lesen Sie hier:

Rente - 9 wichtige Änderungen zum 1. Januar 2019 - das müssen jetzt alle Rentner wissen


Gundula Roßbach: "Positiven Einfluss auf die Altersvorsorge hat, dass inzwischen immer mehr Frauen arbeiten und ihr eigenes Geld verdienen."

Einige Rentner müssen auf höhere Mütterrente warten

Zehn Millionen Rentnerinnen und Rentner können laut Roßbach ab 1. Januar mit mehr Geld rechnen - all diejenigen, die ihre Kinder vor 1992 bekommen haben. Sie profitieren von der höheren Mütterrente.

Wobei das Geld nicht bei allen berechtigten Rentnern pünktlich ab Januar auf dem Konto sein werde, so die Chefin der Rentenversicherung: Wer 2019 erstmals Rente bekomme, der erhalte die Mütterrente sofort. Bei allen anderen "brauchen wir etwas Zeit".

Bis Mitte kommenden Jahres, verspricht Roßbach, "haben alle ihre höhere Mütterrente". Dann natürlich rückwirkend zum 1. Januar.


62 Kommentare

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Der Bundeshaushalt 2018 beträgt rund 348 Mrd. EURO. Davon werden 174 Mrd. für soziale Zwecke ausgegeben, wobei der Zuschuss für unsere Rentenversicherung 51,5 % beträgt.

Besser wäre es sicherlich, diese 90 Mrd. für Zukunftsinvestitionen, wie Forschung und Infrastruktur auszugeben, aber dann würde ein großer Teil der Rentner auf der Strasse leben müssen.

Die bisherigen Bundesregierungen haben es einfach versäumt, ein zukunftssicheres Rentenkonzept zu entwickeln. Unter Einbeziehung der Beamten und vor allem der Politiker. Wenn weiter so gewurschtelt wird wie bisher, dann wird der Sozialetat ständig steigen, oder die Renten werden gekürzt . Nur die höheren Ränge in Politik und Behörden bleiben davon ausgenommen. Denen geht es bestens und das bleibt.

Diese Situation wird immer mehr "WUTBÜRGER" produzieren und damit ist der gesellschaftliche Zusammenhalt in Gefahr. Also Leute, provoziert die Parteien bei künftigen Wahlkämpfen mit dem Thema und verlangt Lösungen.
Das nennt man auch Flickschusterei. "Die Rente ist sischer….", mit dieser Lüge begann das Dilemma. Aufgrund dieser politischen Ignoranten wird der rechte Rand in Europa weiter gestärkt.
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Gibt es an 2019 noch Rente oder nur noch Lebensmittelmarken?
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Die Regiereden verweisen immer auf eine der Säulen der Betrieblichen Altersversorgung, sie verschweigen jedoch, daß über 20% allein für die Krankenkasse ab gezogen werden. Hat man noch andere Einkünfte, so zahlt man noch kräftig Steuern. Was bleibt den Menschen noch von Ihrer bzw. für Ihre Altersvorsorge? Der Staat ist wie ein Vielfrass er hortet Geld über Geld, um es wieder zu verschleudern. Die Rentnerinnen und Rentner sind die Dummen, dazu kommt, daß die Kinderarmut immermehr zu nimmt, während sich die Politiker und Beamten die Taschen voll stopfen.
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Kleine Renten sollen erhöht werden, und die Höheren könnte man auch Ruhen lassen dann wehre Gelder Für die Ermeren da .Es gibt Ja manche wo 3000euro Rente habe und das beide könnte besser versteuert werden?.
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" wir nehmen das Thema sehr ernst.". Ach ja?
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nicht nur die teilweise kleinen renten sind das problem, sondern die immens gestiegenen mietkosten..ein vergleich mit früheren jahren, und ich meine damit nicht 50 jahre zurück, sondern nur mal 10 jahre, machen den grössten teil des problems aus..ich bekomme auch keine grosse rente und über 50 % gehen nur für miete und mietnebenkosten drauf, und das trotz absolut niedriger miete hier im ort.
die rentenerhöhungen sind dagegen ein witz, erst gehts in die erhöhte krankenversicherung und was dann von der erhöhung übrigbleibt, geht für die gestiegenen lebenshaltungskosten drauf...die extrem gestiegenen energiekosten werden nicht aufgefangen..
Sehr wahr...! Zahle zahle auch 50% + meiner Rente +WR: WR wurde um 140€ gekürzt, wegen Nebenerwerbseinkommen (Rente). Wenn ich einen Job ausüben würde, gleich 40% Kürzung von der DRV. Da macht das Arbeiten richtig Spaß, sorry auf der Summe kommt noch die Steuer......!
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
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So viel ich weiss, basiert die Rentenhöhe auf versichungspflichtige Lebensarbeitszeit und Einzahlungshöhe in die Rentenversicherung + Ausgleichszahlungen vom Staat.
Wenn ein Rentner heute eine niedrige Rente bekommt, hat er da irgendwo sein sein Soll nicht erfüllt. Das ist nicht immer seine Schuld, ein gerechter Lohn von Seiten der Arbeitgeber würden da schon Einigen helfen, ein menschenwürdiges Leben zu gestalten.
Um das zu erreichen sollte der Gesetzgeber sich intensiver mit Mindestlohn und Mietwucher
befassen.
Auch Hinterbliebene, deren Partner/in Alleinverdiener waren müssen besser alimentiert werden.
Bei Trennungen werden die Rentenansprüche entsprechend geteilt und Beide stehen als Einzelempfänger schlechter da, aber soll das die Allgemeinheit bezahlen?
Gerechtigkeit gilt auch für besser verdienende und ergo höhere Renten Empfänger.
Da wird der Staat nicht eingreifen, denn er macht den Hauseigentümern immer mehr Vorschriften die viel Geld kosten, also erhöhen sich die Mieten und der Staat erhält mehr Steuern. Wieso sollte der Staat etwas dagegen tun?
Ich meine nicht den Häuslebauer, die haben es auch oft schwer genug.
Es geht um die Großen Haie, die Wohnungen angeblich sanieren, um sie anschließend in Luxusetablissements mit horrenden Mieten, die selbst der "Mittelstand" nur als Doppelverdiener sich eventuell leisten könnte umgestaltet, da muss der Gesetzgeber etwas gegen tun.
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... eine Schande für unsere Politiker, die das Geld vielen Stellen (unnütz) rausschmeißen, die Rentner, die zu unserem Wohlstand beigetragen haben werden als Almosenempfänger behandelt. Die Rentner die Grundsicherung beantragen sind nur ein geringer Teil, die meisten Rentner sind zu stolz. Armes Deutschland
wize.life-Nutzer JA so ist das hier im reichen Deutschland ... die da oben ( im Parlament ) machen sich die Taschen voll ---- sind super gut versorgt
und ..... was kümmert DIE .... die armen Rentner ??
Und eine Schande .... das es hier .. TAFELN braucht --- sowas ist unwürdig
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DS ist keine neue Erkenntnis. Wenn immer noch geig jung und alt sich eine Demokratie einreden lassen und weiter schlafen haben Politik und Wirtschaft auch dieses Jahr ihr Ziel erreicht!
Ansonsten stimme auch ich CL zu 👍
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das schönreden von altersarmut ist eine Frechheit sondergleichen vom Staat !!mein Vater hat als Arbeiter beim Unternehmen DB angefangen, neben seinen Job Abitur und Studium nachgemacht um im Alter abgesichert zu sein!was passiert: Krebs, bei der Bahn muss man in die Privatversicherung, teure Medikamente aus Amerika bezahlt, umsonst,gestorben nach 6 Jahre Kampf.mit 64 in Pension, NIE krank gefeiert,mit 69 Jahren Krebs-mit 75 Jahre tot.wir 4 Geschwister hatten nie einen Vater, weil er für Geld gesorgt hat.meine Mutter bekam vom Finanzamt im Oktober eine Mahnung, muss 6000,-€ Steuern nachzahlen bis Ende des Jahres !geht’s noooch????
Wofür hat mein Vater sich so abgerackert??
NEIN, es ist keine Frechheit, es ist BETRUG AN ALLE RENTNER !
aber, die alten Leute bezahlen, meine Mutter sagt: was soll ich machen..?ich sage, nimm einen Anwalt, aber, DAS möchte sie nicht
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