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Rente - alles Wichtige gibt's hier im Ticker
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Renten News: Neue Gesetze, Mütterrente, Tipps - Hier erfahrt ihr alles Wichtige zur Rente | Ticker

Von News Team - Dienstag, 15.01.2019 - 10:18 Uhr

Über Jahrzehnte zahlen wir in die gesetzliche Rentenversicherung ein, zwacken darüber hinaus noch monatlich etwas für private Angebote und Riester ab. Und hoffen, dass wir nach einem langem Berufsleben genug für ein möglichst angenehmes Leben im Ruhestand herausbekommen. Hier sammeln wir alle News zur Rente:

- Renten-Tipp: Früher in Rente ohne Abschläge - Das müsst ihr tun

Die Zahl derer, die freiwillig mehr in die Kasse der Deutschen Rentenversicherung einzahlen, ist groß. Im Jahr 2017 belief sich die Summe dieser Extra-Beitragszahlungen auf 207 Millionen Euro, wie "Focus online" berichtet. Im Vergleich: 2006 war der Betrag noch um ein Vierfaches weniger. Der Grund für diesen Trend ist, dass sich klassischen Sparformen kaum noch rentieren und wegen der hohen Inflation teilweise sogar Verluste machen.

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Über 50-Jährige können durch Extra-Beitragszahlungen mögliche Rentenabschläge ausgleichen. Dafür ist es lediglich nötig gegenüber der Rentenkasse anzugeben "voraussichtlich" früher in Rente zu gehen. Ob diese Möglichkeit in Frage kommt, kann in der Rentenauskunft nachgelesen oder bei einem persönlichen Gespräch mit der Beratungsstelle der Rentenversicherung geklärt werden.

Die Extra-Zahlungen können in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Dadurch verringert sich die Steuerlast, wie es bei "Focus online" weiter heißt. Die Methode lohnt sich auch noch, wenn man es sich anders überlegt und doch nicht früher aufhören möchte zu arbeiten. Nach Erreichen der Regelaltersgrenze erhöht sich die Rente um den entsprechenden Satz.


- Jeder Zweite hat Angst vor Altersarmut - Renten-Experte spricht Klartext

Angst vor Altersarmut: Jeder zweite Deutsche macht sich Sorgen um den eigenen Lebensstandard und mangelnde Absicherung im Rentenalter, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Rentenexperte Gert G. Wagner hält diese Angst jedoch für unbegründet.

Angesichts der ständigen Diskussionen um die Rente sei die Skepsis der Menschen zwar nachvollziehbar, sagte Wagner dem Tagesspiegel, freilich gelte aber:

Die meisten werden keine Einkommensprobleme im Alter haben.

Wagner reagierte auf die Ergebnisse einer Umfrage der Beratungsgesellschaft EY, nach der sich 56 Prozent der Bundesbürger um ihren sinkenden Lebensstandard sorgen. Die gesetzliche Rente habe noch nie 100 Prozent abgedeckt, gibt der Senior Research Fellow am Berliner DIW zu bedenken, auch frühere Rentnergenerationen hätten ihren Lebensstandard nicht allein von der Rente halten können.

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Auch heute sei es so, dass es für den, der keine private oder betriebliche Altersvorsorge hat und auch keine Immobilie besitzt, knapp werden könne, räumt Wagner ein. Besonders schwierig sei die Lage für Paare in Ostdeutschland, die beide nach der Wende auf Dauer arbeitslos geworden sind.


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- Renten reichen oft nicht mehr zum Leben - Immer mehr Senioren auf Grundsicherung angewiesen

Mehr Rentner als bisher werden in den kommenden Jahren von Altersarmut betroffen und auf Grundsicherung angewiesen sein, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Davon gehen Experten der Deutschen Rentenversicherung aus.

"Wir nehmen das Thema sehr ernst", sagte Gundula Roßbach, die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung der "Berliner Morgenpost",

Bisher beziehen demnach 3 Prozent der über 65-Jährigen Grundsicherung. Diese Zahl könnte bis zum Jahr 2030 auf 5 Prozent ansteigen, so Roßbach.

Bei der Grundsicherung im Alter handelt es sich um eine staatliche Sozialleistung. Sie steht allen zu, deren Einkommen und Vermögen zu gering ist, um damit den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Dabei gibt es einen Richtwert: Wer über ein durchschnittliches Einkommen von unter 823 Euro im Monat verfügt, sollte laut Deutscher Rentenversicherung prüfen lassen, ob ein Anspruch auf Grundsicherung besteht.

1 Kommentar

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Ha ha das ist doch alles ein Betrug und Verarschung wie es die Hütchenspieler und Taschenspieler machen auf der einen Seite geben sie uns ein paar Kröten und auf der anderen Seite verteuern sie alles, daß am Ende des Monats 0 € übrig bleiben. Seit Kohl´s Zeiten ging es mit den Nettolöhnen und Renten immer mehr bergab und trotzdem sind wir behämmert, daß wir solche Politiker noch wählen, die taugen doch allesammt nichts!
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