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architecture-1477103_1280Foto-Quelle: giovanni_cg@pixabay.com

Wertsicherer Trend: Mit 50 vom eigenen Haus träumen

Von Service Tipp - Donnerstag, 17.01.2019 - 22:02 Uhr

Die Kinder sind längst aus dem Haus, der Job gesichert, nur der Lebenstraum bleibt auf der Strecke. Für viele Menschen ab 50 wird der Gedanke an die spätere Absicherung zu einem bedeutenden Thema. Lieber auf Nummer sicher gehen und dem Rentenfonds vertrauen oder die Sache selbst in die Hand nehmen? Eine reizvolle Herausforderung, aus dem Status Quo auszubrechen, bildet der Hausbau. Laut einer Umfrage hätten 78 % der Deutschen lieber in ein Eigenheim investiert als in diverse Finanzanlagen.

Hausbau versus laufende Mietkosten

Vieles hat sich in der Gesellschaft verändert. Mit 50 zählt man noch lange nicht zum alten Eisen und ist in jeglicher Hinsicht aktiver als die Generation davor. Die eigene Situation hat sich beruflich wie privat auf meist sicheren Bahnen eingefahren, sodass man Zeit findet, an die Zukunft zu denken. Die sieht mitunter nicht allzu rosig aus angesichts der Entwicklung der Rentenmodelle.

Dazu kommen die steigenden Miete der Wohnung und nach einer kurzen Kalkulation ist er da: Der Gedanke, ein Haus zu bauen und das gleichzeitig als Wertanlage für später zu nutzen. Die Miete ewig zahlen? Wer nachrechnet, kommt rasch zu dem Schluss, dass man das allein davon längst ein Haus hätte kaufen können. Zudem entfällt bei einem Fertigteilhaus die Mieterhöhung, die alljährlich wie Weihnachten kommt.


Vorteile beim Hausbau mit 50

Sind Geldreserven vorhanden, sprich Eigenkapital, Wertpapierdepot oder Lebensversicherung, zeigen sich die Banken recht aufgeschlossen. Durch die niedrigen Monatsraten ist die Kredittilgung für ältere Menschen leichter zu bewältigen als beispielsweise für einen jungen Studenten oder eine Familie.

Ein weiterer Pluspunkt, an den viele zu diesem Zeitpunkt nicht denken, ist die Chance, das Traumhaus barrierefrei zu gestalten. Diese Überlegungen machen sich spätestens im fortgeschrittenen Alter bezahlt. So kann man trotz sinkender Mobilität so lange es geht in den eigenen vier Wänden wohnen.


Liquide Kreditnehmer sind bei Banken sehr willkommen

Konsumenten denken, dass sie als älterer Kreditnehmer eher unerwünscht sind und empfinden sich als Bittsteller. Schließlich reicht eine Kreditlaufzeit von 30 Jahren ins hohe Alter hinein. Verbunden mit Zweifeln, wie es in den folgenden Jahrzehnten mit der eigenen Gesundheit aussieht, zögern viele. Erfahrungsgemäß ist eher das Gegenteil der Fall, denn Banken sind aufgrund der Liquidität älterer Menschen durchaus finanzierfreudig.


Immobilien als Wertsicherung

Die Bonität ist ein entscheidender Vorteil bei der Kreditvergabe. Wer nun tatsächlich nachdenkt, ein Fertigteilhaus zu bauen, tut das nicht nur aus Freude darüber, seinen längst ausgeträumten Lebenstraum in die Realität umzusetzen. Damals wie heute sind Immobilien ideale Wertanlagen. Außerdem dient das Haus als Altersabsicherung. Falls sich die Pläne ändern, kann man das Haus verkaufen und gewinnt im Idealfall durch den Wiederverkauf finanziell dazu.

In einem typischen Rentenhaushalt schlagen zwischen 25 bis 40 % des Einkommens nur für die Miete in der 2-Zimmer-Wohnung zu Buche. Da gewinnt das eigene Heim mit Blick ins Grüne, barrierefrei und nach den eigenen Vorstellungen gebaute Fertigteilhaus deutlich an Sympathie. Wenn nicht jetzt, wann dann? Mietfreies Wohnen sowie die Inflation sind überzeugende Gründe, nachzudenken, warum sich das mietfreie Wohnen nicht bereits in näherer Zukunft realisieren ließe...

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