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Urlaub kann vererbt werden

Urlaubsanspruch kann vererbt werden - Bundesarbeitsgericht mit wegweisender Entscheidung

Von News Team - Mittwoch, 23.01.2019 - 16:16 Uhr

Darf Urlaub vererbt werden? Zu dieser Frage hat sich nun das Bundesarbeitsgericht in Erfurt geäußert. Eine Witwe hatte geklagt. Sie wollte sich den nicht genommenen Resturlaub ihres verstorbenen Ehemannes ausbezahlen lassen.

Alle weiteren Infos zum Gerichtsurteil im Video.

5 Kommentare

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das hat der europäische gerichtshof schon vor 6 jahren entschieden und ich habe vor 5 jahren das auch bein bundesarbeitsgericht in erfurt erfolgreich gegen rewe eingeklagt
Abgesehen von der Rechtsprechung, was bedeutet das im Allgemeinen.
Mit diesem Richterspruch wurde eine Rechtsbeziehung geschaffen zwischen dem Arbeitgeber und den Familienangehörigen des Verstorbenen, die m.W. bis dato noch nicht angesprochen wurde. Daraus folgern dann aber auch weitere Ansprüche, z.B. über Fahrgeld und andere Spesen, die der Verstorbene zu Lebzeiten hätte regelmäßig beanspruchen können. Andere Bezüge wie z.B. anteiliges Weihnachtsgeld oder entsprechende Bonis, Wohnrecht in Betriebswohnungen, Dienstfahrzeuge in auch privater Nutzung usw. usw.
Mit der Zubilligung des Urlaubsgeldes an die Witwe des Verstorbenen ist die Kette der möglichen Ansprüche gegen den Arbeitgeber vermutlich noch nicht erledigt.
Gut gedacht Gerd. Vermutlich hast du Recht. Solche Richtersprüche ziehen einen Rattenschwanz nach sich. Keiner mehr will arbeiten, der Staat soll alles richten.
Ja, PS, das ist wohl so. Allerdings ist das aber wohl auch eine folgerichtige Entwicklung. Ein Staat, der sich allemal als Alleskönner aufspielt, alles mit immer neuen Gesetzeswerken bis ins Detail zu regeln sucht, statt den Bürgern ihre Individualität und eigene Verantwortlichkeit zu lassen, der verliert sich letztlich in seinen Regelwerken. Die Zahl der anordnenden, verordnenden und Gesetzgeber wird immer größer, von Gemeinde, über Kreis, Region, Bundesland, Staat und inzwischen ziemlich umfanmgreich auch Europa. Gesetzeswerke waren zu Beginn einzelne Blätter und kleine Bücher, inzwischen füllen sie unendlich riesige Bibliotheken. Alles verändert sich, wird zur Belastung für den einzelnen Menschen, der allein unverändert bleibt, aber in allem -was ihn direkt oder indirekt betrifft- dennoch Bescheid wissen soll, denn es gilt immer noch die alte Regel, in der zivilen wie in der Strafrechtssprechung, "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht !".
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