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Streit um die Einführung einer Grundrente: Kritiker argumentieren, die Pläne ...

Grundrente: Wenn Vollzeit oder Teilzeit keinen Unterschied bei der Rente machen

Von News Team - Montag, 18.02.2019 - 12:33 Uhr

Das Konzept einer von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgeschlagenen Grundrente wird seit Wochen kontrovers diskutiert. Neben der Finanzierbarkeit argumentieren Kritiker: Die Grundrente sei ungerecht.

Ungerecht auch, weil dabei in bestimmten Fällen derjenige das Nachsehen habe, der jahrelang bei geringem Lohn Vollzeit gearbeitet habe. Um als Rentner eine Grundrente zu erhalten, die nur minimal über dem Betrag liege, den jemand beziehe, der nur halb soviel gearbeitet habe.

Heil plant eine Grundrente in Höhe von etwa 900 Euro. Dafür würde die Rente von Geringverdienern um bis zu 446 Euro aufgestockt, ohne deren tatsächliche Bedürftigkeit zu prüfen. Einzige Voraussetzung: Rentner müssen 35 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben. Ob als Teilzeit- oder Vollzeitkraft spielt dabei zunächst keine Rolle.

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Nimmt das Heil'sche Konzept damit Geringverdienern den Anreiz, zu arbeiten? Anders gefragt: Ist dabei derjenige mit einem Achtstundentag der Dumme?

Im Video:

Riesiges Interesse an Rente mit 63 - So könnt ihr ohne Abzüge eher aufhören zu arbeiten

Dieses Argument führte auch Franz Plasberg an, der in seiner Talkshow "Hart aber fair" am vergangenen Montag Bundesarbeitsminister Heil mit dieser Rechnung konfrontierte:

25 Euro im Monat weniger, dafür doppelt soviel Freizeit

Studiogast Susanne Holtkotte, Reinigungskraft in einem Krankenhaus, würde - sollte die Grundrente eingeführt werden - im Ruhestand 1002 Euro im Monat erhalten. Wenn die Geringverdienerin wie bisher weiter Vollzeit arbeitet.

Reduziert die 48-Jährige ihre Arbeitszeit um die Hälfte, bekäme sie demnach 977 Euro. Also 25 Euro im Monat weniger, dafür hätte Susanne Holtkotte in den kommenden 18 Jahren mit einem Teilzeit-Job doppelt soviel Freizeit.

Teilzeit? Das werden viele nicht tun

Zwar verwarf Susanne Holtkotte den Vorschlag als "indiskutabel", natürlich werde sie weiter arbeiten. Und zwar aus genau dem Grund, mit dem Bundesarbeitsminister Heil das Argument in der Sendung zerpflückte: Dann hätten die Menschen, die in Teilzeit gehen, auch nur noch den halben Lohn, um damit über die Runden zu kommen. "Das werden viele nicht tun."

Ähnlich die Beispiele, die ein Focus Online anführt, um mit den Berechnungen eines Vorsorgeexperten zu belegen: "Wer nicht in Teilzeit geht, macht sich zum Verlierer."

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Da ist die Zahnarzthelferin, verheiratet mit einem Zahnarzt, die nach 40 Jahren im Teilzeit-Job eine Rente von 512,48 Euro beziehen würde. Dank Grundrente würde sie auf 960,90 Euro kommen.

Da ist die Zahnarzthelferin, ledig, die nach 40 Jahren im Vollzeit-Job eine Rente in Höhe von 1.024,96 Euro erhalten würde. Also knapp 65 Euro mehr als die Kollegin, die halb soviel gearbeitet hat.

„Das Leistungsprinzip wird hier völlig ausgehebelt“, so der Vorsorgeexperte Ralf Huber von der Deutschen Gesellschaft für Ruhestandsplanung auf Focus Online.

Es kann nicht sein, dass die Finanzierung von den Beitragszahlern der Rentenversicherung übernommen wird

Dass die eine Zahnarzthelferin mit einem Zahnarzt verheiratet ist, macht beim Vergleich Teilzeit-Vollzeit keinen Unterschied. Das fiktive Beispiel führen Kritiker jedoch häufig als Beleg für die Ungerechtigkeit in dem Heil'schen Konzept an, das keine Bedürftigkeitsprüfung vorsieht.

Das sagt die Deutsche Rentenversicherung

Inzwischen hat sich die Deutsche Rentenversicherung zur Finanzierung der Grundrente geäußert. Die Aufstockung niedriger Renten sei eine Leistung, der "ausdrücklich keine Beiträge gegenüberstehen". Dies sei eine "gesamtgesellschaftliche Aufgabe", die komplett aus Steuern zu finanzieren sei.

"Dies muss auf jeden Fall sichergestellt sein", heißt es vonseiten der Deutschen Rentenversicherung. "Es kann nicht sein, dass die Finanzierung von den Beitragszahlern der Rentenversicherung übernommen wird.“

Die Grundrente wird kommen

Hubertus Heil (SPD) ist sich sicher: "Die Grundrente wird kommen", dies wiederholt der Bundesarbeitsminister seit Wochen, zuletzt sagte er der Welt am Sonntag, er sei zuversichtlich, dass die Große Koalition eine solche Respekt-Rente hinbekomme, "die wirklich Altersarmut eindämmt".

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet laut Meinungsumfragen die Einführung einer Grundrente.

68 Kommentare

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Diese Denke von dem 8stündigen Arbeitstag um ein Recht auf eine bestimmte Art von Altersrente zu haben, und diejenigen die weniger Zeit am Schreibtisch vor sich hin träumen, tratschen und die Zeit unproduktiv absitzen, geht schlicht und einfach gewaltig auf den Sender. Ich frage mich schlicht und einfach im Rahmen dieses Denkens, wer Vollzeit arbeitet kann ja wohl keine Kinder, die im Rahmen dieses Modelles, die künftige Rente dieser ach so fleißigen Mitbürger, finanzieren sollen, so erziehen und versorgen, das diese wertvolle im Sinne der Menschlichkeit, Mitglieder unserer Gesellschaft werden.
Also im Klartext , ich fordere dass die Elternarbeit genauso wie eine Vollzeitstelle in der Rentenpolitik behandelt und realistisch umgesetzt wird. Gerecht wäre ansonsten, dass diejenigen die keine Kinder haben, Abzüge von ihrer Rente bekommen. Wäre im Übrigen wesentlich gerechter als das derzeit gehandhabt wird. Denn je mehr ein Arbeitnehmer verdient, desto leichter ist die Arbeit, im Vergleich Büro und Bauarbeiter oder Pflege.
Absolut grottenblööd ist die derzeitige Praxis der ständigen Erhöhung von Löhnen, bezahlen muss es doch der Endverbraucher.
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Für mich ist und bleibt BGE die einzig vernünftige Lösung - dann hat auch jeder Einzahler und jeder noch arbeitende mehr als diejenigen, die nix tun.
Das Recht und die Pflicht zur Arbeit und ein Rentenfonds in dem alle, soll heißen wirklich alle einzahlen, würden der selbstverschuldeten Rentenmisere Beine machen.
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Verstehen tun BGE offenbar noch immer nur wenige im Land.
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Das Thema scheint doch einige zu bewegen! Wollte eigendlich keinen Comment diesbezüglich platzieren, jedoch geht die Meinungsgebung von den geldgeilen "Ossis" bis zu den besoffenen Stammtischgesprächen am eigendlichen Thema völlig vorbei. Zur Begründung meinerseits: Erstens wird es die "Oberen" im Angesicht der nationalen wie internationalen Lage erfreuen wenn sich die "unteren" nicht wissenden an derartigen Sachlagen aufreiben, da es von den eigendlichen Problemen ablenkt deren es unendlich viele gibt. Der Vorschlag der sogenannten Volkspartei "SPD" ist für mich nur Polemik um in den "OSSI" Landern die Wahlen 2019 zu beeinflussen, obwohl ihnen klar ist das dies durch die "GroKO" niemals durchgeht. Die Grünen mit Ihren "Ökowahn" sind zwar im Höhenflug haben sich aber selbst als Partei deklassiert weil selbige nur der Macht willen selbst mit dem Teufel koalieren würden, da hab ich doch die 68 lieber. Merkel mit ihrer CDU ist im Laufe der Jahre nach links gerückt und könnte sich zur Einheitspartei mit der SPD Namentlich verbünden wenn da das "Sogenannte Christliche" nicht wäre.Und die CSU ist ja ohnehin als Freistaat verankert, da wäre die "AFD" ein wenig weiter links doch auch noch da. Was sagt uns das? Das Lebenswerk von Kohl ist gescheitert und selbiges wird auch Frau Dr. Merkel widerfahren. Nun ja, ob der Herr Schröder überhaupt noch eine Berechtigung für die "SPD" hat mögen andere Entscheiden! !ch jedenfalls greife den Satz auf und stehe auch dazu ! "WER HAT UNS VERRATEN, DIE SOZIALDEMOKRATEN" / International kann einem nur Angst und bange werden ! Ich bin bestimmt kein Kommunist aber wenn man den Neokapitalismus verfolgt ist dieser wohl auch nicht das wahre. Der nächste Kriegseinsatz wartet schon und findet hier im Netz und auf dieser Seite statt, allerdings auf anderen Niveau und mit anderen "Hirnlosen Waffen" welche man nur als armselig bezeichnen kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt !
Eigentlich war das Thema, die Grundrente..... aber ein Rundumschlag geht immer ....gell !?
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Was sagt eigentlich Herr Spahn dazu?? Wenn sich jetzt einige Pflegekräfte und Krankenschwestern die verheiratet sind plötzlich für die Teilzeit entschliessen??
Dann braucht er ja noch einige tausend mehr die er einstellen will
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Das Problem ist, die vielen Rentner die wenig Rente bekommen obwohl sie ein Leben lang gearbeitet haben, haben die CDU/CSU/SPD/FDP in den 70/80ger Jahren gewählt. Die hatten die Macht und die politische Möglichkeit das deutsche Rentensystem nach Schweizer oder österreichischen Modell umzubauen, wenn sie es nur gewollt hätten. Die haben bewusst das deutsche Volk verarscht bzw. über deren Zukunft im unklaren gelassen. Warum sollte dasselbe Gesind... es heute besser machen? Höchstens aus Angst vor Sahra Wagenknecht und der AfD, wenn diese sich in Zukunft nicht allzu dämlich anstellen.
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Heil Hubertus!!!!!!!
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Jetzt mal halblang werte Wize Live Leser,
so viel dummes Zeug was manche schreiben ist zum
Denn wenn manche meinen -was Beamte betrifft- und Rente, die haben in ihrem Berufsleben genau so Rente einbezahlt wie jeder andere. Was viel unseriöser ist, das man nochmals Steuern bezahlt auf die Rente und Bezüge obwohl man im Ruhestand ist, man hat damals eingezahlt als man gearbeitet hat.
Viel schlimmer ist es , das die in Berlin sich schon wieder die Diäten ab April erhöhen-Schäubl hat eine Rente von 20 000,00 € die anderen eine Rente von 10 000,00 € Der kleine Otto Normalverbraucher muß in vielen Dingen den € .... mehrmals umdrehen und sich fragen kann ich den noch ausgeben!!!!!
Genauso total verblödet ist die Idee von der SPD Heil
Ich habe das Gefühl, die in Berlin glauben das Volk ist verblödet oder sonstiges.
Die sollten sich mal lieber um das deutsche Volk kümmern, das Deutschland nicht kaputt geht.
Und noch das wichtigste: In keinem EU LAND ist die Rentengeschichte so besch.......
wie in Deutschland.
In Österreich z.B. die bekommen das 13 & 14 Gehalt auch in der Rente/Ruhestand
Viele die bei Wize Life sind sind ganz viele Klugsch... dabei und reden viel Dünnsch....
da sollte man denen mal Einhalt gebieten.
Wer waren die Urheber der Renten-Besteuerung? Die Antwort ist nicht schwer zu erraten: die Band.... von der SPD! Es war die sogenannte „Rürup-Kommission“, die nach dem skandalösen Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Besteuerung der Renten unter Gerhard Schröder anordnete und die Renten dann ganz „clever“ in Einkünfte umdeklarierte. Wer also ein Leben lang Steuern und Rentenbeiträge gezahlt hat, dem gehört im Alter immer noch nichts. Niemand kann sich darauf verlassen, im Alter angemessene Renten zu erhalten. Und diese werden dann auch noch versteuert, sobald sie knapp über dem Existenzminimum von 750 Euro liegen! Das Beste zum Schluss, die Alten wählen in ihrer Dummheit noch immer diesselben Parteien weil sie die immer schon gewählt haben bzw. weil Eltern und Großeltern die auch immer gewählt haben. Was soll man da noch sagen?
Cornelia Oexemann, Dein Satz: "Denn wenn manche meinen -was Beamte betrifft- und Rente, die haben in ihrem Berufsleben genau so Rente einbezahlt wie jeder andere".
Das ist eben Dein Irrtum Cornelia. Beamte zahlen nichts für die Rente ein, da der Staat "eine Fürsorgepflicht" ihnen gegenüber hat. Und die wird aus Steuermitteln gewährleistet. Steuern zahlen die Beamten aber, wenigstens das.

Und die Politiker haben diese Fürsorgepflicht gleich auf sich mit ausgedehnt, wobei die Pensionen traumhafte Höhen erreichen können.

Also kein dummes Zeug, aber zum ist es.
Digger Wersin
wer so antwortet kann nur ein SPDler sein. Denn die quatschen genauso wie Sie
Habe vergessen genau so blöd wie Sie
bitte immer sachlich bleiben, keine beschimpfungen in den Beiträgen, das ist unterstes Nivau so kommt man auf keinen gemeinsamen Nenner
@Cornelia - Schreist Du auch Deinen Mann so unsachlich an?
@Cornelia - und wenn auch einer Deiner Meinung nach hier ein SPD'ler ist oder einer anderen Partei angehört, dann ist das ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Wenn Du das nicht verstehts, dann tust Du mir leid!
Grundpfeiler einer "Demokratie" sollte sein, das man die arbeiteten Massen, die Armen und Rentner, nicht wie ein Stück Mist behandelt. Sonst ist es mit einer Demokratie ganz schnell vorbei, siehe die 20er und 30er Jahre und immer war die SPD irgendwie dabei.
Cornelia ist wohl sehr einfach gestrickt und hat sich nicht genügend informiert. Gibt man ihr in aller Sachlichkeit Nachhilfe-Unterricht, dann wird sie aggressiv und ausfallend.
Mädchen, Du tust mir leid. Wie kann ich helfen?
@Digger - Ich bin dabei der Cornelia zu helfen.
Ich weite das auch auf @Hans V. aus, der kennt sich auch nicht aus, sonst wüßte er, das die Sozialdemokraten damals massenweise in den Knast gegangen sind, eben weil die Bürgerlichen (Zentrum, die heutige CDU) dem Ermächtigungsgesetz Hitler Tür und Tor geöffnet haben.
Cornelia ist im Untergrund verschwunden und Hans hat eine Sozi-Phobie und wenig Geschichtskenntnisse in Bezug auf die 30er Jahre.

Das zeigt schon sein Leitspruch im Profil: "Wenn die deutschen Arbeiter auf ein sozialdemokratisches Himmelsreich auf Erden hoffen, so sei ihnen gesagt: die Hoffnung ist die sentimentale Schwester der Dummheit. Glück und Freiheit bekommt ihr nicht geschenkt. Nur denen gibt man die Freiheit, die man wirklich liebt".

Das ist zwar ein schöner Spruch, aber den "arbeitenden Massen", für die er sich so einsetzt, hilft das auch nicht weiter.
@Digger - Hans hat sich mit seinen Sprüchen selbst ins Abseits befördert!
Der Nationalsozialismus war kein Betriebsunfall. Ich kann mich an den Geschichtsunterricht in den 50/60 er Jahren in der DDR erinnern. Wir sahen Filme aus den 20/30 er Jahren, wo uns die Elendsviertel der deutschen Städte gezeigt wurden, wo große Teile unseres Volkes dahin vegetierten. Die von 1919 bis 1933 regierenden Parteien waren nicht in der Lage bzw. Willens deren Lage zu ändern bzw. die elenden Behausungen, heißt die menschlichen Schweineställe der 5. 6. 7. 8. Berliner Hinterhöfe abzureißen. In den 14 Jahren der Regierungszeit der "Weimarer Republik" war die SPD genau wie heute, immer irgendwie beteiligt. Das Schicksal der Armen ging ihnen wie heute, am Arsch vorbei. Die Alternative war dann eben die NSDAP oder die KPD.
Hans, nach dem II. Weltkrieg gab es noch mehr dieser elenden Behausungen, sowohl in der DDR als auch in der BRD. Es dauerte Jahre, bis alle Menschen gute Wohnverhältnisse hatten.
Hier ein Hinweis von der Bundeszentrale für politische Bildung: "Nach den ersten Krisenjahren der Republik zeichnete sich ab 1924 mit Erfolgen der Außen- und Innenpolitik eine Wende zum Guten ab. Die Weimarer Republik schien sich konsolidiert zu haben; Produktion, Konsum und Volkseinkommen nahmen in den Jahren 1924 bis 1929 stetig zu".
Also war die Regierung doch nicht so erfolglos.
Diese Statistiken sind so nichtssagend wie selbige von heute. Die sogenannten "Goldenen 20er" waren für das Proletariat und große Teile der Mittelschicht alles andere als golden sonst hätte die NSDAP und die KPD nicht so einen enormen Zulauf gehabt. Alles hing von den Reparationszahlungen des elenden Versailler Vertrages ab, der monatlich in Devisen beglichen werden musste.
Philipp Scheidemann natürlich SPD, sagte im Mai 1919: „Wer kann als ehrlicher Mann, ich will gar nicht sagen als Deutscher, nur als ehrlicher vertragstreuer Mann, solche Bedingungen eingehen? Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in diese Fesseln legt?‘“ – und trat vor der Unterzeichnung von seinem Amt zurück. Dann schickte man den Juden Matthias Erzberger nach Versailles, der dann (man hätte auch jede Wette eingehen können) von den bösen "Rechten" erschossen wurde.
Hans, warum schreibst Du bei Herrn Erzberger "Jude" und bei Herrn Scheidemann erwähnst Du keine Religion? Beide waren Deutsche, aber Du übernimmst den Judenhass der Nazis, die diese Menschen gewaltsam ausgrenzten.
Im übrigen sind die Zeiten nach einem Krieg nie "Golden", sondern von Hunger und Krankheit geprägt. Aber das hast Du ja nicht erlebt!
Ich wollte damit die Perfidie der SPD herausstellen, dass sie Erzberger als Juden absichtlich in offene Messer haben laufen lassen. Man sollte sich schon mit der SPD nach dem Tode August Bebels ab 1913 mal näher befassen, insbesondere deren Hinterhältigkeit gegenüber der Sozialistischen Internationale zur Verhinderung des 1. Weltkrieges, indem die SPD der Forderung des Reichstages den Kriegskrediten zuzustimmen, entgegen den Absprachen mit den europäischen Sozialisten, folge leisteten.
@Hans V. - Da Du anscheinend ein glühender Verehrer des Kommunismus und damit der DDR bist, hat es keinen Zweck weiter mit Dir zu diskutieren, denn Du hast ja anscheinend auch den Schwachsinn der DDR-Oligarchie geglaubt.
"Von der Sowjetunion lernen - heißt Siegen lernen!"
In puncto Volksbildung, steuerte Margot Honecker auf dem VIII. pädagogischen Kongress, folgende Plattitüde bei:
"Wir vermitteln in unserer Schule die Ideologie der Arbeiterklasse, eine Ideologie, die den Lebensinteressen des Volkes dient die den Weg ebnet in eine Gesellschaft, wo der Mensch frei ist von Unterdrückung und Ausbeutung, die den Menschen ein Leben in Glück, Wohlstand und Frieden garantiert".

Deshalb versuche nicht Deine verbogenen Geschichtskenntnisse hier unterzubringen!
Da muss ich sie leider bitter enttäuschen, ich bin national konservativ und ein AfD Wähler. Habe aber trotzdem im Geschichtsunterricht 50/60 er Jahre DDR nicht geschlafen. Damals haben wir das nicht für voll genommen, muss aber am Ende gestehen so unrecht hatten die nicht.
Saftiger Riese: Oder wie auch immer. Wer die Sozialistische Internationale zur Verhinderung des 1. Weltkrieges als Kommunistisch bezeichnet bzw. mit Kommunisten verwechselt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.
Hans, also ein AfD-Wähler, was in unserer Demokratie ja möglich ist. Denn bis jetzt hat man ja noch kein Verfahren wegen Verfassungsfeindlichkeit eingeleitet.

Übrigens, gerade Hitler wurde nicht von den Linken zur Macht verholfen, sondern es waren Deine Gesinnungsgenossen, die Rechten. Wie bekannt, stimmten die Sozialdemokraten als einzige Partei gegen das Ermächtigungsgesetz, das Hitler diktatorische Vollmachten gab.

Lt. Wickipedia stellte das Kabinett Hitler anfangs im Wesentlichen eine Koalitionsregierung aus NSDAP und Deutschnationaler Volkspartei dar, an der auch weitere nationalkonservative bis völkisch orientierte Politiker des rechten Rands – unter anderem vom Stahlhelm und Rechtskatholiken wie von Papen – beteiligt waren.

Insgesamt sind somit die national konservativen Politiker mit verantwortlich für die rund 60 Millionen Tote des II. Weltkrieges und die 14 Millionen deutschen Flüchtlinge, die im verbleibenden Restdeutschland genau so feindselig aufgenommen wurden, wie heute die Migranten aus anderen Ländern. Und die AfD ist bei der Stimmungsmache immer dabei!
@Hans - Nimm Deine AfD und die Sozialistische Internationale von 1920, steck sie in eine Mischmaschine und mach daraus ein Haufen S.......!
Du wirst in Deiner Verbohrtheit niemals den Ernst unserer Geschichte verstehen. Und immer waren Deine Kommunisten und Rechtsradikalen dabei!
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Die Einzahler sind die Dummen? Einerseits richtig, da lt. Statistik jeder 5. Rentner keine Beiträge eingezahlt hat. Auf der anderen Seite sind diejenigen die Steuern zahlen auch die Dummen wenn tausende von Firmen und Reiche Personen im Verhältnis deutlich weniger Steuern als der "normaler" Arbeitnehmer zahlen. Solche Fragen sind daher müßig. Das System hat sich so etabliert und - außer es gibt eine Revolution (unwahrscheinlich) oder Krieg - wird sich's nicht ändern.
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Diesen Beitrag hat das Team mir namentlich zugestellt.
Diese gesamte Diskussion jedoch berührt mich nicht sonderlich, weil es nur ein Sturm im Wasserglas ist und außerdem kaum sachkorrekt geführt wird.
Fakt ist, daß der Streit um die Renten bereits jahrelang geführt wird und nirgendwo ein Ende oder gar eine Zielvorstellung sichtbar ist.
Ich habe mich im politischen Themenbereich mit zwei Artikeln bemerkbar gemacht. Bitte, lest Euch das durch. Und wenn jemand eine bessere Idee hat, dann mag er sich melden Aber bitte nicht mit dem nun schon viel zu lange andauernden HicHack von der kriegt mehr, ich kriege weniger, der ist Beamter ich nicht, ich muß arbeiten, aber keiner zahlt. Damit wird den Wählern nur Sand in die Augen gestreut und den betrügerisch wirkenden Politikern zugeredet.
U N D Vorsicht ! Den privaten Versicherern geht es nicht besser als dem Staat. Was meint Ihr wohl, warum Euch die Politiker die private Versicherung anempfehlen ? -an Stelle oder ergänzend zur Rentenversicherung. Wie gesagt, den privaten Versicherern geht es finanzwirtschaftlich wie dem Staat.
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