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Zusätzlich zur Grundrente fordert der VdK Freibetrag für bedürftige Rentner

Zusätzlich zur Grundrente: Sozialverband fordert Freibetrag für bedürftige Rentner

Von News Team - Dienstag, 26.02.2019 - 06:40 Uhr

Erneuter Vorstoß im Kampf gegen die Altersarmut: Zusätzlich zur geplanten Grundrente fordert der Sozialverband VdK Deutschland einen Freibetrag für Rentner in der Grundsicherung. Davon würden nach einer Studie des Prognos-Instituts insgesamt 1,8 Millionen Menschen mit geringen Renten profitieren, meldete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Samstag. Nur einen Tag später hat sich die Junge Gruppe der FDP-Bundestagsfraktion komplett gegen die Grundrente ausgesprochen.

VdK-Präsidentin Verena Bentele sagte der "NOZ", sie begrüße es, dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) plane, bei den Zugangsvoraussetzungen für die Grundrente von 35 Beitragsjahren nachzubessern. "So können auch Arbeitnehmer von der Grundrente profitieren, die beispielsweise nur 34 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt haben." Zugleich betonte Bentele: "Im Kampf gegen Altersarmut braucht es darüber hinaus weitere Maßnahmen für Arbeitnehmer, die längere Zeit arbeitslos waren oder krankheitsbedingt jahrelang nicht arbeiten konnten."

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Für diese Menschen, die nur sehr geringe Rentenansprüche erworben hätten und deshalb im Alter auf Grundsicherung angewiesen seien, müsse etwas getan werden. Aktuell werde deren Rente zu 100 Prozent mit der Grundsicherung verrechnet. Bentele: "Das ist nicht gerecht. Deshalb braucht es einen Freibetrag für die gesetzliche Rente in der Grundsicherung in Höhe von 212 Euro, wie es ihn derzeit schon für die betriebliche und private Altersvorsorge gibt." Schon aktuell werden nicht mehr alle Renteneinkommen vollständig auf die Grundsicherung angerechnet. Allerdings gilt der Freibetrag, der sich aus einem Sockelbetrag von 100 Euro und einer Variablen zusammensetzt, nur für Einkünfte aus Betriebsrenten und privater Vorsorge.

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Der VdK verlangt nun eine Ausweitung der Regelung auf gesetzliche Renten (Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten). Davon profitieren würden nach der vom VdK in Auftrag gegebenen Prognos-Studie mehr als 1,8 Millionen Menschen: 650.000 bestehende Leistungsempfänger, 760.000 neue Leistungsempfänger und 394.000 Personen in verdeckter Armut. Heutige Bezieher von Alters-. Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente könnten laut Prognos mit einem durchschnittlichen monatlichen Freibetrag von 168 Euro rechnen.

Für neue Leistungsempfänger sind es der Untersuchung zufolge 200 Euro und für Personen in verdeckter Armut 186 Euro Freibetrag. Die geschätzten Kosten für den Steuerzahler gehen in die Milliarden. Insgesamt würden 4,97 Milliarden Euro im Jahr benötigt, wenn alle Anspruchsberechtigten den Freibetrag in Anspruch nehmen, heißt es in der Prognos-Studie.

Junge Gruppe der FDP-Fraktion spricht sich gegen Grundrente aus

Johannes Vogel, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, kritisierte unterdessen in der "Bild am Sonntag" die hohen Kosten der Grundrente an sich: "Die Rentenkasse ist keine Förderbank zur Rettung der SPD", sagte er der Zeitung. Konstantin Kuhle, Sprecher der jungen FDP-Abgeordneten, rief zum Widerstand auf: "Wenn die Jungen in der Unionsfraktion sich etwas zutrauen, machen sie so einen Angriff auf die Generationengerechtigkeit nicht mit."

In einem Brief, der sich an alle Unionsabgeordneten unter 35 Jahren richtet und über den die "Bild am Sonntag" berichtet, haben 26 FDP-Abgeordnete unter 40 Jahren die Rentenaufstockung für Geringverdiener "als Verstoß gegen die Generationengerechtigkeit" kritisiert und die Unionsabgeordneten aufgefordert, dagegen zu stimmen.


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24 Kommentare

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Hier wird von Milliarden gesprochen. Es sind wohl ca. 4 Mrd, vielleicht auch 6. Ich finde es beschämend, dass man bei Menschen, die in unsere Sozialsysteme eingezahlt haben und sich in unsere Gesellschaft eingebracht haben, über Pipifax-Beträge herum schachert. Wir leisten uns nicht nur eine Migrationssubvention von über 20 Mrd. p.a., wir leisten uns auch über 30 Mio. Aufwendungen allein für die Pensionen unserer Alt-Bundespräsidenten. Die Aufwendungen für alle Alt-Bundeskanzler und Minister etc. möchte ich gar nicht hochrechnen. Nicht dass ich diese Beträge beneide oder missgönne. Ich vermisse nur eine gewisse Großzügigkeit oder einfach nur Mitmenschlichkeit in der Bemessung jener Renten für Menschen, die keine Lobby haben, damit sie in Würde leben können. Die bisherige Situation bedeutet für zunehmend mehr Menschen "zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben". Dass Renten besteuert werden und Beträge gegeneinander verrechnet werden, ist eine Schande. Vor allem für jene, die diese Gesetze erlassen und sich dabei außen vor lassen. Oder warum wird sonst der Betrag, den ein Alt-Politiker erhält, nicht mit dem verrechnet, was er aus anderen Kontexten dazu verdient?
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Fordern können die viel.Nur leider verpuffen diese Forderungen vor den Türen der Frau Raute.Sie braucht das Geld für ihre Gäste.
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Drei Punkte sind hier vom VDK nicht klar deklariert:
Sozialverband fordert Freibetrag für Rentner in der Grundsicherung.
Wenn Rentner eine Aufstockung aus der Grundsicherung beantragen, wird diese sehr mager ausfallen, denn als erstes wird die Mütterrente komplett auf die Rente als Einkommen angerechnet.
Gerade diese Generation, die mehrere Kinder hatte und diese Kinder heute die Beiträge für die Mütterrente einzahlen, sie werden mit Nullbetrag abgewertet.
Die Frage warum diese Mütter heute eine niedrige Rente haben, ist zum einen, dass sie Ausfallzeiten durch Kindererziehung haben und zum anderen, dass viele dieser Mütter noch zu den Trümmerfrauen zählen, die damals nur eine 1DM pro Stunde als Lohn dafür erhielten.
Dieser Punkt ist eigentlich eine Anklage an die Regierung, aber der Sozialverband rügt auch das nicht.
Es müsste ausserdem eine Freistellung von Medikamentenzuzahlung automatisch als Mitteilung an die zuständige KK erfolgen, sobald die Grundsicherung genehmigt wurde.
Auch das wurde hier nicht gerügt oder angerecht.
Viele dieser Rentner lösen deshalb oft ihre Rezepte nicht ein, weil dafür das Geld nicht reicht. Vor allem, wenn Medikamente auf grünem Rezept erfolgen z.B. gegen Eisenmangel etc., das kann kein Niedrigrentner bezahlen.
Des weiteren müsste auch ein Freibetrag für Fahrgeld übernommen werden, z.B. zu Arztbesuchen etc.
Sozialversbände spielen sich gerne auf, stellen sich gerne in den Vordergrund, aber wenn es um die Durchsetzung der Rechte geht, dann sieht es mal ganz anders aus.
Auch der Paritätische Wohlfahrsverband, der doch so gerne alle sozialen Belange so gerne anprangert, hat hier große Defizite zu verzeichnen. Nach aussen hin wird es bemängelt, aber gerade der Pari hat die Schließung der sozialen Einrichtungen ebenfalls befürwortet, ja oft sogar angeregt zur Einstellung von städtischen Zuschüssen. So sind heute viele Beratungsstellen deshalb geschlossen worden.
Anprangen, ja das können sie alle gut, aber sich mal dafür starkmachen, das bleibt aus
Die Besteuerung habe ich schon nicht mehr erwähnt. Es ist ein Skandall!
Liebe Rabeah,
dieser Freibetrag sollte bei allen Menschen angehoben werden. Die bisherigen Freibeträge lassen doch gar keine vernünftige Vermögensbildung zu. Aber fromme Ratschläge geben, die zu höheren Steuerbelastungen führen, das können sie. Alle Einkünfte unter 24.001 € sollten steuerfrei sein, dann gäbe es nicht so viele Menschen in der Armutsfalle!
Gerne gebe ich Dir in allen Punkten recht. Nur sollte jeder gut überlegen, wie er sich gegen Altersarmut schützen sollte.
Versicherung in DL?
Zum einen sind und bleiben die Zinsen fraglich und zum anderen, weiss keiner bis heute, wie hoch der Staat verschuldet ist. Der Staat ist skrupellos, wenn es dann um Begleichung der Schulden geht, wird der Bürger zwangsenteignet. Auch die Versicherung, auch die Sparkonten werden dann eingepfändet bzw. eingezogen.Alles schon vorgekommen - Thema nicht neu!

Wir brauchen doch nur mal an diese märchenhaften Politikererzählungen zu denken. Hohe Überschüsse! Wie hoch sind sie denn und decken sie überhaupt die ausstehenden Zahlungen? Warum werden sie nicht in das eingesetzt, wofür es geplant war?
Warum werden denn immer weiter die dringenden Projekte verschoben, wenn doch angeblich so viel Geld da ist?
Fragt jemand nach, so kommt sofort die Antwort, im nächsten Jahr wird es eng. Im nächsten Jahr????
Wie viele Jahre ist es schon eng?
Die Armut wächst und mit ihr wachsen noch höher die Staatsschulden.
Soziales wird weiter abgebaut und eingespart.
Die Regierung hat keinen Sozialplan und überläßt es ihren Politikern, wie sie dem Volk beibringen, dass die Kassen leer sind und zwar alle.
Die Beamten werden ihre Gelder erhalten, das Volk wird alles erarbeiten müssen und selber darben. Das ist DL heute!
Von all den wirtschafts Nachrichten die mich in den letzten Tagen erreichen, kommen die dunklen Wolken wie 2008/2009 wieder auf uns zu, weil die Regierung auf die EU warten will und die wird mit Junker dahin fehl geleitet, daß dieser für die Steuerflüchtlinge arbeitet, als für die Menschen in der EU. Soros und Konsorten können doch nur Menschen aufwiegeln mit ihren Milliarden, deshalb ist er als unerwünschte Person in einigen Länder verschrien.
Danke, stimmt so! Aus meiner Erfahrung fing in genau dieser Zeit an, als die Grünen mit der SPD gemeinsame Sache machten, sie kappten dem Volk jedweilige Zuschüsse und singen mit dem Abbau des Sozialstaates an. Dieses im Zusammenhang von HartzIV, ergab eine hohe Armutswelle. Leiharbeit und Minijobs, das gab dem Binenmarkt den letzten Dolchstoss. So kann man einen Staat auch runterwirtschaften. Die EU war von Anfang an eine Pleite und zwar weil sie so war, wie Kohl es haben wollte, die große Kluft zwischen Arm und Reich und damit ging der Arbeitsmarkt nur noch zum Export, denn im Inland fehlte die Kaufkraft. Der Export bescherte Nulleinnahme an Mwst, denn das ging dem Staat ja beim Export verloren. Export ist ein Verlustgeschäft.
Liebe Rabeah,
nur über die Wahlen können wir Wähler die Strukturen verändern, in dem wir die sogenannten Volksparteien und Grünen nicht mehr wählen. Wenn wir immer wieder die selben Parteien wählen, verändern wir gar nicht, das Gegenteil die fühlen sich doch noch bestätigt - denke doch an Frau Merkels Worte: Wir haben doch nichts falsch gemacht! Diese Aussage sagt doch ALLES aus - Nichts aus den Wahlen gelernt - Ihr Leitspruch : Weiter so!
Lieber Peter,
wir und wählen?...........
Wie kommt es, dass Merkel schon vor Monaten verkündete, dass das nächste Regierungsbündnis Schwarz-Grün sein wird?
Wie kommt es, dass man jetzt auch in Wirtschaftsberichten lesen kann Schwarz-Grün???
Das gibt doch zu denken, oder?
Warum wird immer einen bestimmten Zeitraum vor der Wahl, der Koalitionspartner mit hohen %Stimmen in Wählergunst-Stimmung gebracht?
Die Grünen haben im Lebtag noch nicht einmal 10% der Stimmen, sind aber die nächst "Besten" Gewinner. So wie vorher die SPD, nun die Grünen jetzt!
Jetzt können wir natürlich die These aufführen, dass Umfragen ja Gefallenwerte haben...... Ja, richtig. Aber hier ist die Rede von Wahlen und Wählerstimmen und überhaupt das hinschunkeln - wie in Karnevalsstimmung, nun die Lobhuddelung der Grünen.
Mich macht sowas stutzig Die anderen reden sich immer noch ein, dass sie mit ihrer Wahl real was bewirken können......
..........und mani lacht sich kaputt
Liebe Rabeah,
das ist deshalb möglich, weil die Mehrheit selbst nicht denken möchte und auch sehr vergesslich ist, sonst würden sie die Werbung nicht anschauen oder gleich in die Runablage werfen. Fragen Sie doch einmal im Bekanntenkreis wieviele noch alle Kanzler oder Bundespräsidenten nennen können seit dem Jahre 1948.
Karnevallisten kann man nicht ernst nehmen, die Komiker schon eher, wenn sie ernsthafte Themen ins rechte Licht rücken. Für mich sind die CDDU/SPD und Grünen nicht wählbar, denn verarschen und veralbern kann ich mich selbst.
Ich war bis dato FDP-wählerin. Nachdem Lindner den Migrationspakt befürwortet hat, hat sich diese Partei für mich erledigt.
Von Christian Lindner habe ich viel gehalten, jung, gute Ideen usw.
Heute bin ich Nichtwählerin, denn ob ich wähle und wem ich auch immer meine Stimme gebe, ist unabhängig vom Ergebnis. Denn das steht schon fest.
Liebe Rabeah,
Deinem Ansinnen nicht zur Wahl zu gehen, finde und halte ich nicht für gut. Denn mit den Wahlen habe ich als Wähler die einzige Möglichkeit meinen Mißmut gegen die herrschenden Parteien auszudrücken. Und außerdem habe ich die Möglichkeiten die Strukturen zum Teil zu verändern. Klar versuchen die sogenannte Elite sich über die Listen zu etablieren, also darf die Erst- und die Zweitstimme nicht diesen besagten Parteien geben werden. Taktisch wählen will auch gelernt sein, das zeigt sich sehr oft bei ganz jungen und meist auch den ganz alten Wählern.
Es fehlt mir rein der Glaube, dass ich mit meiner Wählerstimme auf das Ergebnis Einfluss habe. Das Ergebnis steht fest!
Wie sonst hätte Merkel jedes mal, diesen Erfolg und auch die Fortsetzung der Groko sonst so erfolgreich hinbekommen? Mit Wählerstimmen, also durch Direktwahlen?????????
Angst gepaart mit Dummheit hält die Pöstchenreiter zusammen - nur wer nicht genügend Stimmen erhält fällt neben runter bzw. die konkrierende Partei mehr an Stimmen erhält, damit fehlen dem Anderen prozentual Stimmen.
Wer nicht genug Stimmen erhält, holt sich welche bei mani so werden sie geholfen
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Bei keiner Rente dürfte es nach meinem dafürhalten Steuern anfallen .
Die Rentenauszahlungen werden somit ein zweites mal versteuert.
Es ist logisch ,dass Sozialabgaben fällig werden . Ist es auch logisch ,dass für verstorbene
Ehegatten /innen Sozialabgaben abgeführt werden ?
Natürlich ist es richtig ,dass aus "Nichtselbständiger Arbeit oder Vermietung , Verpachtung
Steuern eingezogen werden müssen !
Aber diese Mehrfachbesteuerung ist doch so gewollt von den Regierenden, warum sonst nimmt man so viele Steuern ein wie nie zuvor.
In solchen Zeiten in denen man über ein BGE (Bedingungsloses Grund Einkommen) nachdenkt wäre es durchaus möglich die Renten so zu gestalten dass nicht einer der Rentner von Altersarmut bedroht wäre.
https://r.search.yahoo.com/_ylt=AwrJ...Ck4za0YV2s-
Die Einzahlungen zur Rente bestehen zu 50% aus unversteuerten AG Zuschüssen. Damit basieren 50% ihrer Rente schon immer aus Nicht versteuertem Gehaltsbestandteilen. Die restlichen 50% werden gleitend (je nach Rentenbezugssstart) versteuert - hier besteht in vielen EInzelfällen eine Ungerechtigkeit, die aber vor allem auf den verschiedenen Biografien beruht. Nicht alles was man an das FA zahlt ist ungerecht und schon versteuert.
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Ich erinnere in diesem Zusammenhang an meinen Themenbeitrag unter dem Titel
"Ohne Wenn und Aber..."
Alles, was man bisher vorgeschlagen und ohnehin nur in Fragmenten realisiert hat, war ind ist Flickwerk aus der perteipolitischen Schublade. Das hat mit "dem Wohle des Volkes" überhaupt nichts zu tun. Das Volk wird nur getäuscht.
Es ist schlichter Nonsens und nur geeignet den Betroffenen Sand in die Augen zu streuen, wenn immer wieder Vorschläge für Halb- und/oder Zwischenlösungen angeboten werden.
Das System bedarf der bessernden Änderung. Um es deutlich zu sagen, es bedarfg dingend "ohne Wenn und Aber" einer Reform, d.h. einer Neuerung, und zwar ohne das in der Parteienpolitik übliche, gleichermaßen schmarotzende "Wenn und Aber".
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Lieber VdK Bundesvorstand,
Papier ist geduldig, darauf kann sehr viel geschrieben werden - nur, was tut sich danach? Noch so viele Worte verändern doch nichts an der Tatsache, daß über 20 % aller Rentner in der Armutsfalle sitzen, Tendenz steigend. Die Beamten gehören da ja nicht dazu, weil der Staat eine Obhutspflicht gegenüber seinen Staatsdiener hat. Nur diejenigen Arbeitnehmer die durch Ihre Hände Arbeit den Wohlstand realisiert haben, die wurden von diesem Staat ausgebeutet, belogen und betrogen um den verdienten Lohn ihrer lebenslangen Arbeitsleistung. Hört man bei den Diskussionen was die CDU-Größen von sich geben, so kann man jedem Wähler und Betroffenen nur raten, keine CDU bei den nächsten Wahlen zu wählen, damit diese Damen und Herren einmal begreifen wie es ist, bei den Verlierern zu sein! Nicht an dem veralteten Rentensystem mal da und mal dort an einem Rädchen zu drehen - was nichts bringt. Nein es muß das BGE = Bedingungslose Grund-Einkommen her, finanziert mit einer parallel verlaufenden Steuerreform, die den Namen auch verdient, z.B. Besteuerung der Wertschöpfung. Wenn diese Regierung dies nicht kann, dann sollten wir sie alle abwählen - es kommen ja in nächster Zeit einige Wahlen auf uns zu. Wenn diese Damen und Herren ihren liebgewonnene Sitze verlieren, flattern ihnen die Hosen - nur so kann man den Herrschaften bei kommen. Worte verstehen Sie nicht - aber Taten Sie nicht zu wählen, das verstehen Sie sicherlich. Früher hieß es Proletarier aller Länder vereinigt Euch, heute sollte es lauten Arbeitnehmer und Rentner aller Länder vereinigt Euch gegen die Ausbeutung und Volksverdummung durch die sogenannten Eliten!
Sie schrieben, dass "mehr als 20% der Rentner sitzen in der Armutsfalle". Ohne die Bedürftigkeit einiger Rentner zu verleugnen, bezweifle ist sehr die 20%!
Die heutige Rentnergeneration ist so mobil wie keine Generation vorher. Dies liegt sowohl an dre Gesundheit als auch an den zur Verfügung stehenden Mitteln. Dazu zähle ich finanzielle Mittel fürs Reisen, Auto und weiteres. Alle offiziellen Statistiken sagen aus, dass das Armutsrisiko der jungen Generation (Berufseinsteiger, junge Familien) höher ist, als das Armutsrisiko der Rentner.
Die Statistik der armutsgefährdeten Renter berücksichtigt nicht alle Einkommen der Rentner und basiert nicht auf dem Familieneinkommen. Familiäre Entscheidungen haben Auswirkungen auf die Rente (z.B. Hausfrau). So wie in vielen Familien die Entscheidung gefallen ist, die Kinder in die Krippe zu geben, um zwei Einkommen zu sichern, gibt es die Entscheidung, die Kinder zu Hause zu erziehen, da ein Einkommen ausreichend war. Warum soll nun die Gesellschaft nachträglich die Rente der Hausfrau aufbessern?
Meine Frau wird statistisch zu den armutsgefärdeten Rentnern gehören (ca. 750EUR) - sie arbeitet nur halbtags. Ich gehöre mit meinen 250EUR BFA Rente auch zu den armutsgefärdeten Rentnern. Und bestimmt sollten Frau als auch ich nicht zu dieser Gruppe gehören.
Alle Rentner in unserer Familie klagen über die Rente - bewohnen aber jeweils grosse Wohnungen, reisen meist mehr als 1x im Jahr ins Ausland, fehlen alle ein eigene Auto. Die Klagen betreffen die Themen, dann kann ich mein Auto nicht mehr zahlen und wir müssen uns ein Auto teilen.
Denken Sie bitte auch mal an die jungen Familien und Berufseinsteiger - und denken Sie bitte auch mal an Ihre Elterngeneration und deren Lebensabschnitt als Rentner. Ich freue mich über die Möglichkeiten und heutigen Rentner, sehe aber auch, dass viele Probleme vor allem politisch sehr in den Mittelpunkt gerückt werden, dass es eine wachsende Wählerschicht ist. Für die Rentner, die wirklich von Armut betroffen sind, gibt es Unterstützung, die mit Bedürftigkeitsprüfung auch ausgebaut werden sollte.
Werter Herr Frank Matthias,
sicherlich haben Sie bei einigen Rentnerhaushaltem recht mit Ihrem Kommentar, nur das ist eine verschwindende Minderheit. Die neueste Statistik hat doch jetzt erst ergeben. daß wir über 10 Millionen Rentner unter der Armutsgrenze haben und das im sogenannten sehr reichen Deutschland. Auf der anderen Seite haben sich unsere Parlamentarier sich nicht nur um ein paar hundert Euro ihre Diäten erhöht, da wurde geklotzt gleich mit mehreren 1.000€. Des weiteren werden jährlich einige tausend Migranten ins Land gelassen, die den schnellen Weg in die Sozialtöpfe finden. Gehen Sie doch heute mal zum Arzt, da sitzen und stehen Menschen beinahe bis auf die Strasse und bei all den vielen Menschen hören sie kaum jemanden deutsch sprechen. Was glauben Sie wer für diese Kosten aufkommen muß, das Sozialamt. Das erwirtschaftete Geld kann aber nur einmal ausgegeben werden. Die Moral der Geschichte ist, daß nur der am Trog sitzt sich bedienen kann und die anderen dürfen in die Röhre schauen. Ich gehöre auch zu den Rentnern die 6 Monate im Jahr ins Ausland gehen, das schon seit Jahren und ich gehe in ein Land, das von den EU-Größen immer getadelt wird. Nur Herr Orban hat recht, er sagt ganz klar, Flüchtlinge ja aber keine Migranten und Moslems für die wir Ungläubige sind, die man töten kann. In seinem Land herrscht Ruhe und Ordnung und das ist gut so! Nicht umsonst siedeln viele junge deutsche Familien nach Ungarn um. Jedes Jahr gehen über 20.000 Deutsche nach Ungarn darüber wird nichts geschrieben, warum wohl?
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Für mich is nur BGE die einzig vernünftige Lösung - alles andere ist Flickwerk an veralteten Strukturen.
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