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Ohne Geldsorgen in Rente - Es ist nie zu spät, für das Alter vorzusorgen
Ohne Geldsorgen in Rente - Es ist nie zu spät, für das Alter vorzusorgenFoto-Quelle: goodluz - Fotolia

Ohne Geldsorgen in Rente - Es ist nie zu spät, für das Alter vorzusorgen

Von News Team - Samstag, 27.04.2019 - 11:12 Uhr

Ohne Geldsorgen in die Rente: Noch nie war die Lebenserwartung in Deutschland so hoch wie jetzt. Eine heute 50-jährige Frau wird im Durchschnitt 88 Jahre alt, ein 50-jähriger Mann 84 Jahre. Gut geplante Finanzen helfen dann, das Rentenalter zu genießen und auch Risiken wie Krankheit oder Pflegebedürftigkeit abzufedern.

Es ist eine Milchmädchenrechnung: Wer früh und umfassend mit der Altersvorsorge beginnt, hat später keine finanziellen Probleme. Aber wer hat am Anfang des Berufslebens schon an den Ruhestand gedacht? Genau, die wenigsten. Erst ab dem 40. Geburtstag oder sogar noch später beginnen die meisten Menschen sich über ihr Leben nach der Arbeit Gedanken zu machen. Das ist nicht ideal, aber auch kein Beinbruch: Es ist nie zu spät, für das Alter vorzusorgen.

Diese Grundregel sollten Sie sie kennen

Wie hoch der Finanzbedarf im Alter ist, ist individuell verschieden. Aber es gibt einen Wert, nach dem man sich ungefähr richten sollte: „Eine Grundregel sagt, dass man in der Rente rund 80 Prozent an finanziellen Mitteln haben sollte, wie zur aktiven Berufszeit“, sagt Finanztest-Redakteur Max Schmutzer.

Ob die gesetzliche Rente ausreicht, zeigt sich im Rentenbescheid. Da steht schwarz auf weiß, welche Rente man im Ruhestand zu erwarten hat. Meistens wird diese nicht ausreichen, um die genannten 80 Prozent zu erreichen. „Sollte eine Finanzlücke auftreten“, so Schmutzer, hat man mit Anfang oder Mitte 50 noch Zeit, etwas gegenzusteuern.“

Die Immobiliengruppe Erl ist vielfach preisgekrönt im Bereich der Pflegeimmobilien.
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Stichwort Betriebsrente: Wer sie noch nicht hat, sollte jetzt seinen Chef ansprechen. Denn die Betriebsrente, auch betriebliche Altersvorsorge genannt, kann sich auch für ältere Arbeitnehmer noch richtig lohnen. Bei der Betriebsrente schließt der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer eine Rentenversicherung ab. Das lohnt sich gerade jetzt, denn das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz verpflichtet Arbeitgeber seit 2019 Zuschüsse bei Neupolicen zu bezahlen. Der Arbeitgeberzuschuss beträgt 15 Prozent. Diese Regelung soll dazu führen, dass mehr Beschäftigte diese Form der betrieblichen Altersvorsorge nutzen.

Erst dann erfolgt auch die Besteuerung nach dem individuellen Steuersatz, der im Alter aber in der Regel niedriger ausfällt als noch zu Erwerbszeiten.

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Zum Finanzplan Richtung Rente gehört aber auch und vor allem die private Altersvorsorge. Staatlich gefördert werden in diesem Segment die Riester- und Rürup-Rente, die auch für ältere Arbeitnehmer noch eine Option sein können. Bei der Riester-Rente fördert der Staat mit einer jährlichen Zulage von in Höhe von 175 Euro und zusätzlich 185 Euro pro Kind, wenn das Kind noch Anspruch auf Kindergeld hat. Bei Kindern, die ab 2008 geboren sind, sind es 300 Euro. Diese Sparform ist deshalb gerade für Familien mit Kindern interessant.

Problem niedrige Zinsen

Es gibt mehrere Riester-Produkte, vom Banksparplan bis zum Fondssparplan. Verbraucherschützer empfehlen älteren Arbeitnehmern, die ihr Geld vor allem sicher anlegen wollen, den Banksparplan. Das ist die einfachste und kostengünstige Variante. Nachteil ist allerdings die niedrige Verzinsung, die derzeit nicht einmal die Inflation ausgleicht.

Dennoch: „Zwei Gründe sprechen in vielen Fällen für die Riester-Rente“, sagt Horst Michel, Altersvorsorge-Experte bei der VR Bank Lahn-Dill. „Erstens gibt es für die Altersvorsorge Geld vom Staat quasi geschenkt. Außerdem sind die Beiträge in der Ansparphase steuerlich begünstigt. Zweitens wird die Riester-Rente erst im Ruhestand besteuert. Für viele bedeutet das, weniger für die Altersvorsorge zahlen zu müssen, weil der eigene Steuersatz im Alter niedriger ausfällt.“

Rürup-Rente bringt Steuervorteile

Bei der Rürup-Rente erfolgt die staatliche Förderung nicht über Zulagen, sondern über Steuervorteile. Grundsätzlich ist die Rürup-Rente eher für gut verdienende Selbstständige geeignet, oder aber für Ältere, die eine größere Summe anlegen und damit von den Steuerersparnissen profitieren möchten. Die Auszahlung erfolgt, wie bei der Riester-Rente als lebenslange Rente. Auch die Rürup-Rente ist steuerpflichtig.

Aktien immer eine Option

Eine weitere Option sind private Kapitalanlagen, etwa am Aktienmarkt. „Auch im fortgeschrittenen Alter lohnt es sich noch, in Aktien zu investieren“, sagt der Finanzexperte Simeon Gentscheff von der Stiftung Warentest. „Das kann man am besten machen, indem man Fonds kauft – sogenannte ETF.

Das steht für Exchange Traded Funds. Das sind günstige Investmentfonds. Zum Beispiel ein ETF auf einen Weltaktienmarkt, wie den MSCI-World. Und wir haben in die Vergangenheit geschaut: Wenn man letztlich mehr als 10 Jahre investiert, dann ist die Gefahr auch weniger groß, dass Sie am Ende einen Verlust erleiden.“

Wohnungskauf auch im fortgeschrittenen Alter

Aber auch ein Wohnungskauf als Altersvorsorge kann für die Generation 50plus eine Option sein, vorausgesetzt, ein gewisses Vermögen ist bereits vorhanden. Die Voraussetzungen sind günstig: Noch immer liegen die Kreditzinsen für Immobilienkäufe auf einem historischen Tiefstand.

Eine besonders lohnende und dabei sichere Möglichkeit der Altersvorsorge ist hier der Kauf einer Pflegeimmobilie in einem Pflegeheim oder Seniorenstift. Anders als bei normalen Immobilien fällt hier für die Käufer kein Verwaltungsaufwand an. Den übernimmt komplett der Betreiber des Pflegeheims.

Die monatlichen Mieteinnahmen sind durch langfristige Verträge festgeschrieben. Das bedeutet Planungssicherheit. Zudem besitzen Käufer, für den Fall, dass sie oder ein Angehöriger pflegebedürftig wird, ein bevorzugtes Belegungsrecht. Eigentümer eine Pflegeimmobilie sind damit doppelt für das Alter abgesichert.

Weitere Informationen und passende Angebote finden Sie bei der ERL Immobiliengruppe.


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