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Das Bio-Festzelt auf der Wiesn

Das Bio-Festzelt auf der Wiesn

News Team
20.08.2013, 14:19 Uhr
Beitrag von News Team

Ein simpler Verkaufsstand, kein Menschengedränge am Tresen, keine üppige Festbeleuchtung. Eine Fotografie der Hühnerbraterei Ammer aus dem Jahr 1885 zeigt, was es auf dem Oktoberfest seit Jahrzehnten nicht mehr zu sehen gibt.

Das Traditionszelt ist dieses Jahr zum 128. Mal auf dem Münchner Oktoberfest vertreten und damit ein echtes Urgestein. Joseph Ammer gründete mit der Eröffnung des Ammer Zeltes 1885 die erste Hühnerbraterei der Welt, für die es auch heute noch bekannt ist. Mit insgesamt 450 Innenplätzen und 450 Außenplätzen gehört das Ammer Zelt zu den kleinen Festzelten auf der Wiesn. Seit dem Jahr 2000 gibt es ausschließlich Bio-Produkte auf der Speisekarte, wie Bio-Hendl, Bio-Enten oder Bio-Blaukraut.

Durch die im Vergleich zu anderen Wienszelten vergleichsweise ruhige Atmosphäre und die qualitativ hochwertigen Lebensmittel lockt das Ammer Zelt Jahr für Jahr vor allem diejenigen Besucher an, die den sonst üblichen Trubel meiden wollen und die eher Gemütlichkeit und Tradition auf der Wiesn suchen.

Die Zeiten einer Braterei in einer zusammen gezimmerten Hütte wie im ersten Jahr sind - bei aller Liebe zur Tradition - auch im Ammer Zelt schon lange Geschichte. Heutzutage werden pro Saison zwischen 15.000 und 20.000 Brathendl verkauft. Eine Zahl, bei der die Damen auf der alten Fotografie vermutlich in Ohnmacht gefallen wären.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Ammer Hühnerbraterei.

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