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Was Frauen wirklich denken: Muss ich mich in Größe 40 zwängen, wenn eine 42  ...

Was Frauen wirklich denken: Muss ich mich in Größe 40 zwängen, wenn eine 42 passt?

Sonja Bissbort
24.03.2014, 14:38 Uhr
Beitrag von Sonja Bissbort

Frauen müssen schön sein. Und sie sind nur schön, wenn sie einen bestimmten Body-Mass-Index erfüllen, wenn sie High Heels tragen und Kleidergrößen, die eigentlich "Kleiderkleine" heißen müssten. Magermodels sind die Spitze des Eisbergs einer Schön-Wahn-Kultivierung, die das eigene Schönheitsempfinden unterläuft. Als angebliche Musen der großen Couturiers geben bleistiftdünne Mädels den Ton im Tempel der Schönheit an, in dem um Pfunde und Kilos geschachert wird. Als sei das Gewicht, das wir auf die Waage bringen, wichtiger als das Gewicht unserer Persönlichkeit.

Wer sich davon emanzipiert hat, auf den lauern weitere Gefahren.


Viele schicke Kleider, Hosen, Blusen, Mäntel und Jacken gibt es - so scheint es jedenfalls beim Gang durch Boutiquen und Kaufhäuser - nur bis Größe 38, gefühlt nur bis Größe 36. In größeren Größen wirken die Farben und Schnitte oft so, dass frau sich dann doch lieber in die kleinere Größe zwängt. Natürlich ist eine knackig sitzende Jeans oder ein Schlauchkleid sexy, aber die Röllchen, die um ihre Existenz kämpfend hier und da und dort nach außen wölben, auch?

Ich finde, hier sollten wir die letzte Bastion der männlichen Domäne, wann eine Frau eine schöne Figur hat, und auch die eigene Eitelkeit stürmen und knacken. Glauben Sie mir, dahinter wartet als Jackpot die Freiheit, die eigene Figur, den eigenen Körper, die eigene Persönlichkeit mit Lust in Pose zu setzen. Wer sagt denn, dass es attraktiv ist, meinen 42er-Körper in 38 zu schießen, um dann atemlos und eingeengt durch mein Leben zu marschieren? Und wer sagt, dass Mode und Models, die heute in und morgen out sind, über das entscheiden sollen und dürfen, wie wir uns selbst sehen?

Wie sagte eine Freundin, die definitiv 20 Kilo zu viel hatte und dies auch wusste?!


"Ich bin nicht zu dick für meine Größe, sondern zu klein für mein Gewicht." Und ich schwöre Ihnen, sie hat es so perfekt verstanden, Ihre Pfunde zu kaschieren und zugleich zu inszenieren, dass sie gut und gerne noch 10 Kilo mehr hätte wiegen dürfen.

Nicht die Hose ist zu eng, sondern wir lassen uns zu klein machen.


Größe 36 ist klasse, Größe 42 genau so. In beiden Größen können wir Frauen bildschön sein, wenn wir nicht Labels zur Schau tragen, sondern unser Selbstbewusstsein entdecken und mit ihm die einzig wichtige Wahrheit, dass jeder Mensch auf seine ganz persönliche und individuelle Art schön ist. Es geht nicht um die Kleidergröße, die wir tragen, sondern um unsere Persönlichkeitsgröße.

Übrigens: auch Männer dürfen sich anstecken lassen. Ein Hemdenknopf, der über dem Bauch spannt, ist ebenso wenig sexy wie ein Blusenknopf, der den Busen mehr enthüllt als unterstreicht. Oder sehe ich das falsch?

32 Kommentare

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Welche Größe paßt, hängt nicht zuletzt vom Hersteller ab. Ich habe auch noch den Nachteil, daß ich nur 160 bin und daher bei Hosen und Röcken auf K-Größen zurückgreifen muß. Dazu kommt noch, daß ich "obenrum" eine Nr. größer benötige. Blusen geht gar nicht, entweder die Schultern hängen irgendwo am Oberarm, oder der ich "sprenge" das Teil . Kleider gibt es auch nicht viele, die von oben bis unten passen.
Jedenfalls habe ich meinen Stil gefunden und egal, welche Größe es nun jeweils ist, hauptsache es sitzt.
  • 05.12.2014, 15:50 Uhr
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wie wahr
  • 05.12.2014, 13:26 Uhr
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42? Ha, dass ich nicht lache! Ich habe die wundervolle Körperlänge von 1,80 m. Und es ist völlig wurscht, welche 'Normlagröße' ich wegen meiner mal mehr mal werniger vorhandenen Sahneröllchen trage, die meisten Klamotten sind zu kurz. Die Brustabnäher sitzen ungefähr auf er Hälfte des Armausschnittes, die Taille sitzt kurz unter der Brust, lange 1/1-Ärmel geraten zu 3/4-Ärmeln. Es hat sich ja schon etwas gebessert, es gibt ja schon Größen für große Frauen, aber etwas korpulenter dürfen sie dann doch nicht werden, denn die Langgrößen enden aprubt bei übersetzt Gr. 46.
Und wehe, frau hat unterschiedliche Größen. Untenrum mehr und obenrum weniger, oder umgekehrt. Dann ist Ende Gelände. Sie kann sich alsdann mit abstehenden Rockbunden und arg spannenden Engen überm Po rumquälen. Was habe ich schon da schon erlebt. Spaß macht sowas nicht. Französische oder Italienische Mode ist für mich überhaupt nicht praktikabel. Da komme ich vor wie Walküre. Fehlen nur Zöpfe und Helm.
Aber finnische und schwedische Kleidung ist da schon anders. Das werden Frauen mi Format vermessen. Bei den Holländern fällt die Mode auch was länger aus.
Ich habe das Klamottenprobelm im großen und ganzen für mich gelöst: ich nähe selbst. Das passt, wackelt und hat Luft!
  • 05.12.2014, 11:14 Uhr
super geschrieben! Ich habe mir noch nie was aus der Mode gemacht, von 42 auf 44 geklettert und ich stehe dazu! Wenn man "älter", sollte Frau sich entscheiden: entweder Ziege oder Kuh. Ich bin für letzteres Hauptsache man (Frau) fühlt sich wohl!
  • 05.12.2014, 16:45 Uhr
Danke Franziska. Nur weil man ein wenig zulegt, muss man nicht in Sack und Asche gehen. Gr. 44 ist doch gar nichts. Liegt meiner Ansicht nach im unteren Bereich. Ein paar rundungen sind doch toll. Z.B. Etuikleider brauchen das. Guck Dir mal Barbara Schöneberger an. Ein Vollweib. Sieht klasse aus. Ich finde das deutlich schöner, als so einen Hungehaken. Außerdem stimmt der Spruch, dass man bei Krankheit dann etwas zum Zusetzen hat, absolut.
(Noch was: pssssst, ganz leise geflüstert und nicht weitergesagt! 'man' braucht auch was um Anfassen )
  • 05.12.2014, 17:26 Uhr
Ja, Renate, so behaupten es die meisten Männer
Gegen Barbara Schönebergers Figur ist nichts einzuwenden. Ich mag sie aber nicht sooo sehr..... Christine Neubauer war auch mal etwas mehr.... was geht`s uns an. Hauptsache wir sind glücklich!
  • 06.12.2014, 13:19 Uhr
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Kommt auf die Geldbörse an! Ist sie nicht prall gefüllt, nimmt man ab, auch ein Vorteil.
  • 31.03.2014, 12:15 Uhr
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Aber die ganze "Figur-Toleranz" hört dann bei Grösse 42 auf!!!??? Was soll das denn????
  • 29.03.2014, 19:09 Uhr
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Nach den Geburten meiner 7 Kinder innerhalb von 10 Jahren hatte ich von Größe 36/38 auf Größe 44/46 zugelegt und aufgrund meiner psychischen Verfassung in der Ehe nie die Veranlassung verspürt, das nach unten hin zu ändern.
Nach Trennung, Ortswechsel (von der Großstadt aufs Land) und Beginn einer Teilzeitausbildung ( = mehr Bewegung, positiver Stress) nahm ich automatisch ab, und FDH tat sein übriges (vorher hatte ich immer die Reste der Kinder zusätzlich mit aufgegessen (frau schmeißt ja nix weg...), nun verzichtete ich auf den eigenen gefüllten Teller und die Reste der Kinder reichten zum Satt-
werden...). So nahm ich ALLMÄHLICH ab und brauchte auch keine Gymnastik o. ä., um dem "Hängebauch-Phänomen" zu entgehen!!!
Ich fühlte mich wohl in meiner Figur, war als Kind auch dünn gewesen. Und trotzdem war ich 2 Jahre Single, wollte eigentlich (!) auch solo bleiben.
Aber dann kam mir einer dazwischen..., es ging nicht von mir aus! Aber das ist eine andere Geschichte (die noch andauert)...
  • 25.03.2014, 09:28 Uhr
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Frau ist, was sie isst...
Die Anlagen werden in der Kindheit gelegt, und da hat die Lebensmittel-industrie eine Mitschuld, denn schon die Babymilch ist unnatürlich süß.
Als Erwachsene haben wir es zwar in der Hand, was wir essen, aber auch das ist dann schwierig (immer erst das Kleingedruckte lesen) , kostspielig ( "gesund" und "bio" einkaufen") und aufwändig (schädliche und künstliche Inhaltstoffe erkennen setzt gewisse Kenntnisse voraus).
Denn gesund und vernünftig essen bzw. einkaufen ersetzt schon die halbe Diät, die frau dann evtl. angehen will, wenn sie sich unwohl fühlt, wenn sie gemäß der von Gesellschaft und Medien erzeugten Gardemaß-Pflicht abnehmen wollen muss oder wenn sie gesundheitliche oder Mobilitätsprobleme hat und ihr Gewicht reduzieren muss.
Wer allein der "Optik" wegen abnehmen will, sollte das tun, aber nur sich selbst zuliebe, nie, weil er /sie sich dazu genötigt sieht (Partner, Umfeld).
Ich habe nach meiner Scheidung begonnen abzunehmen, Nur für MICH!!!
...
  • 25.03.2014, 09:11 Uhr
Sonja Bissbort
Mann ist auch, was er isst )
  • 25.03.2014, 12:40 Uhr
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och, die um erinen deut zu enge bluse, bei der zu befürchten ist, der knopf
auf busenhöhe springt gleich auf, kann schon sexy aussehen.
  • 25.03.2014, 00:06 Uhr
ansonsten.....hm, ich glaube wir älteren frauen müssen nu wirklich nicht mehr irgendwelchen schönheitsidealen hinterherlaufen, die doch meistens homosexuelle männer erfinden.
ich mag frauen so ab fünfzig sogar lieber anschauen in größeren größen.
ich selbst hatte noch vor zwei jahren eine beachtliche fülle vorzuweisen und fühlte mich so rund und schön.
durch verschiedene nahrungsmittelunverträglichkeiten nahm ich ab
und wiege nun wieder soviel wie als junge frau.
hat auch viel schönes, aber mitunter trauere ich meinen formen doch sehr nach.

drum, mut zur fülle kann ich nur unterstreichen.
  • 25.03.2014, 00:14 Uhr
und da darf man auch figur zeigen, muß ja nicht grad viel zu eng sein das teil, aber nur weit und schlabbrig finde ich auch schade.
  • 25.03.2014, 00:20 Uhr
Sonja Bissbort
Genau, auch hier macht's die Mitte - nicht zu weit, nicht zu eng. Und letztlich kommt es auf den Inhalt an: die Person und Persönlichkeit hinter der Kleidung.
  • 27.03.2014, 08:37 Uhr
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Wenn 42 passt warum dann 40?
Wer sieht das Größenschild ausser dem, der mich auszieht? Und ehrlich hat schon einmal einer das Schild angesehen?
  • 24.03.2014, 22:21 Uhr
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Also ich wäre ja froh, wenn mir noch Kleidergröße 42 passen würde. Leider ist das schon länger vorbei....
  • 24.03.2014, 22:09 Uhr
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