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Die Lebensmittelindustrie liebt Euch nicht, denn sie will Euch umbringen

Beitrag von wize.life-Nutzer

Tricks bei der Kennzeichnung: Wie die Lebensmittel-Industrie Zusatzstoffe tarnt

Farbstoffe, Aromen, Konservierungsmittel: In Lebensmitteln finden sich viele abschreckende Zutaten. Um Verbraucher nicht zu vergraulen, mogeln Hersteller die Stoffe unter anderen Namen in ihre Ware.

Die Tricks in der Übersicht.

Fertiggerichte, cremige Lightprodukte, Instantsuppen, das ganze Jahr frisches Obst und vor allem: so günstige Nahrungsmittel - das alles gäbe es ohne Zusatzstoffe nicht. Seitdem mit Essen viel Geld zu verdienen ist, wird gefärbt, aromatisiert, gemischt.

Zum Beispiel beim Brot aus dem Supermarkt: Emulgatoren geben dem Teig Volumen und machen ihn gefügig für die Knetmaschinen. Phosphate bestimmen die Porengröße. Die Laibe werden weiß gebleicht, oder, sollen sie eine dunklere Kruste haben, braun gefärbt. Und dafür, dass das Brot riecht wie frisch gebacken, sorgen Aromen. Manche der eingesetzten Zusatzstoffe sind regelrechte Appetitverderber, wenn man sie genauer betrachtet: So geben Holzspäne Joghurt Geschmack, röten Explosivstoffe die Wurst oder frischen Hormone Obst und Gemüse auf.

Zugelassen werden müssen diese Stoffe bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Parma, Italien. Dort reichen Hersteller Studien ein, die belegen sollen, ob und in welcher Menge der jeweilige Zusatz für einen Erwachsenen verträglich ist. Rund 320 Zulassungen wurden bisher vergeben - und mit ihnen die zugehörigen, berüchtigten E-Nummern.

Manche Zusatzstoffe sind so giftig, dass sie nur in bestimmten Mengen genutzt werden dürfen oder in einzelnen Lebensmitteln. Dazu zählen etwa die Konservierungsmittel Hexamethylentetramin (E 239) für den traditionellen Provolone-Käse oder Borsäure (E 284) für echten Kaviar. Der Farbstoff "Sunsetgelb FCF" (E 110), der Marmeladen, Puddings, Knabbereien oder Senf einfärbt, darf zwar breiter eingesetzt werden, allerdings nur mit dem Vermerk, dass er "die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen kann". Daneben haben auch unbedenkliche chemische Elemente E-Nummern wie Sauerstoff (E 948) oder Wasserstoff (E 949).

Weil Verbraucher zwar gerne haltbares, buntes und preisgünstiges Essen mögen, nicht aber E-Nummern, haben sich die Hersteller eine neue Verkaufslist ausgedacht: Die Zutaten auf den Etiketten sollen möglichst natürlich klingen, auch wenn sie es nicht sind. "Clean label" heißt das im Jargon der Branche. Geworben wird auf Verpackungen dann häufig damit, was alles nicht enthalten ist - und die alten, verpönten Zusatzstoffe werden durch ähnliche ersetzt, die aber nicht deklariert werden müssen.

Tricks gibt es viele. Werden Zusatzstoffe zum Beispiel während der Produktion wieder herausgefiltert, müssen sie nicht angegeben werden. Das trifft auf Tausende chemische Substanzen zu - auch Alkohole, Konservierungs- und Desinfektionsmittel. Ein anderer Trick ist, Stoffe zu nutzen, die bei der EFSA nicht als Zusatzstoff definiert sind und nach harmlosen Hausmittelchen klingen wie "Hefe-" oder "Tomatenextrakt". Hier einige Beispiele von Werbeversprechen und was sich dahinter verbirgt.

"OHNE KONSERVIERUNGSMITTEL"

In einer Gesellschaft, in der nicht jeder sein Essen selbst anbaut und zubereitet, muss konserviert werden. Die Techniken haben sich im Laufe der Zeit immer wieder geändert - und viele davon müssen nicht angegeben werden. Zum Beispiel der Kaltentkeimer Dimethyldicarbonat (E 242): Da Getränke in Plastikflaschen nicht heiß und somit steril abgefüllt werden können, mischt man Apfelsaftschorlen oder Eistees diesen Stoff bei. Er zersetzt sich sofort und tötet dabei vorhandene Mikroorganismen, aber auch andere Inhaltsstoffe ab. Jedoch: Ein chemisch eng verwandter Stoff ist längst verboten.

Eine andere Methode: Wer die einzelnen Zutaten erst konserviert und dann zusammenmischt, umgeht ebenfalls die Pflicht zur Deklaration. Hinzu kommen Stoffe, die zwar konservierende Wirkung haben, die aber von der Lebensmittelbehörde nicht als solche ausgewiesen sind. Auf dem Etikett steht dann zum Beispiel: Antioxidations- und Säurungsmittel, Essigsäure, Frucht- und Gewürzextrakte, Senf, Essig, Zucker oder Rosmarinextrakt. Diese Substanzen sind meist im Labor optimiert - und zwar komplett bereinigt von den Merkmalen, die nicht der Funktion des Konservierens dienen.

"NUR NATÜRLICHE AROMEN"

Ob der Geschmack von Waffelteig, Whisky-Cola oder Wassermelone - so gut wie alles kann mit chemischen Verbindungen nachgebaut werden. Aromen simulieren Früchte, die nicht da sind, peppen fade Fertiggerichte auf oder garantieren den immer gleichen Geschmack, egal, wie die Ernte war. Und sie sparen viel Geld.

Um zum Beispiel 100 Kilogramm Joghurt ausreichend zu aromatisieren, bräuchte man nach Berechnungen des Deutschen Zusatzstoffmuseums frische Himbeeren im Wert von 31,50 Euro. Das geht auch für 3,75 Euro - mit "natürlichem Aroma". Doch die weltweit geernteten Himbeeren decken nicht einmal fünf Prozent des Bedarfs. Wie also kommt der Geschmack in das Joghurt? Ganz einfach: Der Ersatz wird aus Zedernholzspänen gewonnen. Mit Wasser, Alkohol und anderen Zutaten gemischt und eingekocht, schmecken sie fast wie Himbeeren. Und da Holz natürlichen Ursprungs ist, gilt, na klar, auch das Aroma als "natürlich".

Eine Untersuchung der Verbraucherzentralen zeigte, dass bei 70 Prozent der Produkte, die "nur natürliche Aromen" beinhalten, auf solche Art geschmacklich nachgeholfen wurde. "Natürlicher" Pfirsich- oder Kokosgeschmack kann aus Schimmelpilzkulturen gewonnen werden, für andere Noten dienen Bakterien oder Enzyme. Bei EU-Bio ist ihr Einsatz grundsätzlich erlaubt, viele Bio-Anbauverbände verzichten aber freiwillig darauf.

"OHNE FARBSTOFFE"

Als Kosmetika für Lebensmittel übertünchen Farbstoffe Verfärbungen nach dem Lagern und täuschen eine höhere Qualität vor. Sie machen Krabben orange, Saure Gurken grün, Käse gelb und rohe Oliven schwarz. Das Auge isst eben mit, und das machen sich die Produzenten zunutze: Unser Körper orientiert sich an Farbe, Geruch und Konsistenz, um seine Bedürfnisse nach den jeweiligen Nährstoffen zu stillen und um Frische zu erkennen. Künstliche Farbe führt dabei in die Irre.

Die Verbraucherzentralen haben Lebensmittel untersucht, die mit dem Versprechen "frei von Farbstoffen" beworben werden - satte 60 Prozent von ihnen waren eingefärbt. Das geht zum Beispiel mit Extrakten aus der Paprika, die als Aroma deklariert werden können - auch, wenn ihnen zuvor der Geschmack entzogen wurde. Insgesamt gelten Konzentrate aus Obst und Gemüse nicht als Farbstoff, obwohl etwa Rote-Bete-Saft im Kirschjoghurt einzig und allein zum Färben genutzt wird.

"OHNE GESCHMACKSVERSTÄRKENDE ZUSATZSTOFFE"

Geschmacksverstärker helfen, wenn an hochwertigen Zutaten gespart wurde oder bei Lagerung und Herstellung Aromen verloren gehen. Glutamat ist der wohl bekannteste. Auch wenn auf Packungen "Ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker" oder auch "Ohne den Zusatzstoff Glutamat" steht, wird trotzdem gerne mit, genau, Glutamat nachgeholfen. Das ist laut Verbraucherzentralen bei 90 Prozent der so beworbenen Nahrungsmittel der Fall.

Auf der Zutatenliste stehen dann harmlos klingende Begriffe wie Hefe- oder Tomatenextrakt, Sojaprotein, Würze oder Trockenmilcherzeugnis. Sie alle beinhalten von Natur aus Glutamat, werden mal mehr, mal weniger komplex im Labor produziert und von ihrem eigenen Geschmack entbunden - beigemischt allein, um das Aroma des Endproduktes zu verstärken. Rein rechtlich fallen sie jedoch nicht in die Kategorie "Zusatzstoff" und müssen daher nicht als solche angegeben werden.

"OHNE ZUCKER"

Zucker gilt als ungesunder Dickmacher, Verbraucher greifen darum immer öfter zu Produkten "ohne" - süß soll es trotzdem schmecken. Aus dieser Zwickmühle helfen den Herstellern Süßstoffe wie Cyclamat oder Saccharin. Sie sind kalorienfrei und verursachen keine Karies. Nebenwirkungen haben sie trotzdem: Manche wirken abführend, andere erzeugen Blähungen; Cyclamat ist in den USA wegen des Verdachts, Krebs zu verursachen, sogar verboten. Außerdem regen diese Süßstoffe den Appetit an. Sie sind also indirekte Dickmacher - und werden daher gerne in der Schweinemast genutzt.

So vermeidet man Zusatzstoffe

1. Selber kochen statt Tütensuppe: Je häufiger ein Produkt weiterverarbeitet wird, desto mehr Zusatzstoffe braucht es.

2. Frisches oder Tiefgefrorenes kaufen: Je länger ein Produkt haltbar sein soll, desto mehr Konservierungsstoffe sind nötig.

3. Auf Mengen und Qualität achten: Packungsinhalte vergleichen mit dem, was man selbst beim Zubereiten verwenden würde. Sind Zutaten und Mengen in etwa gleich? Oder musste bei Geschmack und Farbe vielleicht getrickst werden?

4. Biolebensmittel kaufen: Vor allem die Anbauverbände verwenden weniger Zusatzstoffe als alle anderen.

Mehr Infos unter:
www.zusatzstoffmuseum.de
www.lebensmittelklarheit.de


41 Kommentare

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Eine gute Seite zum Überprüfen der Inhaltsstoffe ist http://www.codecheck.info/. Dort gibt es sogar eine App, mit der man direkt im Supermarkt Produkte überprüfen kann.
Guter TIPP
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Danke für diese aufschlussreiche Info , werde sie an meine Kinder und Enkelkinder weitergeben , das ist mir wichtig !!
Ja Elke, Finger weg von dem Fertigmüll und der halbfertige ist nicht besser. Essen sollte und muß nur noch mit Genuß verbunden werden, denn, Essen ist heute weit mehr als Mittel zum Zweck, den Hunger zu besiegen. Je besser die nachfolgenden Generationen umdenken um so besser kann es nur werden. LEBENSMITTEL sagt doch eigentlich schon der Name, sollen auch wieder das werden was sie sind.
ja, so sehe ich das auch ...es ist aber oft Schwerstarbeit meinen Kindern und Enkelkindern diese Einsicht zu vermitteln , lasse aber nicht locker !!..vorleben und erklären , nicht meckern !!!...immer wieder an ihren Verstand appellieren bis sie es begriffen haben ...
Dazu hat es ergänzende Literatur:

1. Das Haar in der Suppe: Das bunteste Schwarzbuch zur Ernährung von Thomas Schmacker isbn:9783828832749
In diesem Buch entdeckt der Leser Überraschendes, Ekliges und Kriminelles, aber auch Lustiges und Skurriles.

2. Die Suppe lügt: Die schöne neue Welt des Essens von Hans-Ulrich Grimm isbn:9783426423028
Wie schmecken australische Sägespäne? Was macht das Würstchen unter der Dusche? Und wie wird aus Klärschlamm Gulasch? Ernährungsexperte Hans-Ulrich Grimm deckt auf, was wirklich drin ist in unseren Lebensmitteln. Sorgfältig recherchiert, anschaulich und mit vielen Beispielen – der Klassiker der Verbraucher-Bücher komplett überarbeitet und stark erweitert.

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Tja man weiß wirklich nicht mehr, was man essen soll.
Seit dem ich mitbekommen habe, dass mein mit mir befreundeter Bauer bei seinen Schweinen laufend und sehr schnell - z. B. u. a. bei Husten und Schnupfen - mit seiner Antibiotika-Spritze im Stall unterwegs ist, habe ich auch den Glauben an alle Produckte aus meinem "lokalen" Umfeld verloren.
Mittlerweilen glaube ich auch nicht mehr an die Reinheit der veganen Lebensmittel. Auch auf dem Wochenmarkt würde ich sehr kritisch die Herkunft und den Anbau hinterfragen.
Sollten wir wieder unsere Gärten umgraben und fremdstofffreies Gemüse und Obst anbauen und mit Nachbarn tauschen?
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Keiner will es hören. Verdienen doch so viele Ihren Lebensunterhalt damit, diese Dinge zu erforschen, zu verkaufen … Traurig daran ist, dass die Wahrheit nicht, bzw. zu selten öffentlich wird, es gibt keine Aufklärung, aber jede menge Werbung, die suggeriert, dass genau diese Dinge gesund sind.
Ich gärtnere, koche, backe selber, weil es mir schmeckt und gut tut. Es ist mein Hobby und ich führe sogar Kurse durch, weil kochen und genießen so ein schönes Hobby sind. Keine Zeit für Essen und Kochen? Bei mir nicht.
Freut mich immer wieder Leute zu treffen die den Genuß noch nicht verlernt haben
Eigentlich habe ich ihn wieder gelernt.
Wie das?
Durch eine Krankheit, lange, elende Geschichte, 7 Jahre Albtraum. Durch ernährungsumstellung auf vitalstoffreiche Vollwertkost zuckerfrei, Auszugsmehlfrei, industrienahrungsfrei und fast tierisch-eiweißfrei. Seit 14 Jahren Medikamentenfrei, Beschwerdefrei, über die Maßen glücklich.
Was mußt Du jetzt beachten, bzw. vermeiden?
Die Kurzfassung: 1. Zucker (Industriezucker),2. Auszugsmehle und alle Produkte daraus, 3. Industriefette - erhitzte Fette/Margarine
Dafür: Frisch, natürlich, vielfältig, viel Rohkost in allen Varianten, vollwertig, Vollkorn in allen Varianten, Sahne, Butter, kaltgepresste Öle
Das ist doch einfach, aber trotzdem nicht angenehm.
Brauchst Du zu einem Thema mehr Informationen?
Das ist einfach und sehr angenehm für mich. Was empfindest Du daran als unangenehm? Auf meiner Internetseite kannst Du einen Blick in einige Musterseiten meiner Bücher werfen. So schaut meine Küche aus. Frisch, schmackhaft, farbenfroh. Ich esse sehr wenig Fleisch, keine Wurst, mal etwas Schinken, wenn, dann Gutes - und nichts aus Dosen, Tüten, Bechern - damit meine ich industriell verarbeitete Nahrungsmittel - mit Zusatzstoffen, Zucker, Salz .... Ich verwende auch keine Gewürzmischungen - mische alles selbst und mache auch viele Gewürze selbst - aus dem Garten.
Informationen sind immer gut.
Bei Amazon gibt es die blick ins Buch Funktion bei demTitel Vitale Landbäckerei,
Meine internetseite: www.vitale-landküche.de
Beste Grüße
Michaela
Warum denkst Du, dass die Lebensmittelindustrie uns umbringen will? Davon haben sie doch nichts.
Schleichend, Wachstum ist auch hier die Devise, wenn Wachstum nicht durch mehr Menschen entsteht, muß man dafür Sorge tragen, dass sie mehr Essen. Geht in USA hervoragend (Schau in die Südstaaten). Langfristiges Denken der Unternehmen? Fehlanzeige. Die Aktionäre wollen jedes Quartal gute Zahlen sehen, sonst stürzt der Aktienkurs ab. Die nicht börsennotierten Unternehmen heulen mit der Wölfen. Was in 20 oder 30 Jahren ist, ist uninteressant, es zählt nur das jetzt.
Sie wollen uns krankmachen, krank halten, am Besten chronisch krank = sicherster Absatzmarkt UND: wir sollen lange leben, wie auch immer, aber leben und immer weiter futtern! Toter Kunde = verlorener Kunde, So arbeiten Lebensmitteltechniker, Fooddesigner und Pharma Hand in Hand. Für die Krankheitskosten und Frühverrentungen kommt der Steuerzahler auf.
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all das stimmt wohl , aber man kann auch woanders als im supermarkt sein essen kaufen - wochenmarkt mit lokalen produkten zb. nutzt eh nichts , sich darüber aufzuregen - keiner hört zu
Tja man weiß wirklich nicht mehr, was man essen soll.
Seit dem ich mitbekommen habe, dass mein mit mir befreundeter Bauer bei seinen Schweinen laufend und sehr schnell - z. B. u. a. bei Husten und Schnupfen - mit seiner Antibiotika-Spritze im Stall unterwegs ist, habe ich auch den Glauben an alle Produckte aus meinem "lokalen" Umfeld verloren.
Mittlerweilen glaube ich auch nicht mehr an die Reinheit der veganen Lebensmittel. Auch auf dem Wochenmarkt würde ich sehr kritisch die Herkunft und den Anbau hinterfragen.
Sollten wir wieder unsere Gärten umgraben und fremdstofffreies Gemüse und Obst anbauen und mit Nachbarn tauschen?
Ja, Siegi, Du hast recht, es wird immer schlimmer, man muß ganz, ganz genau hinsehen. Hi und da findet man noch solche Goldstücke, ich glaube es ist sehr wichtig sich über gute Produkte im Internet auszutauschen.

Ein Ziergarten wird wohl bald nicht mehr möglich sein. Weil wir sonst nicht mehr überleben.
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ich glaub ja nicht, dass sich was ändert, bevor der erste adipöse Amerikaner erfolgreich einen Lebensmittelkonzern verklagt hat
der Prophet im eigenen Land gilt ja bekanntlich nichts
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Das ist ein ausgezeichneter Beitrag, dem ich nur zustimmen kann. Ein sehr aufschlussreiches Buch zum Thema ist "Das Salz-Zucker-Fett-Komplott" von Michael Moss. Darin wird sehr genau beschrieben, mit welchen Methoden in der Lebensmittelindustrie gearbeitet wird. Hat schon mal jemand von dem Begriff "Glückspunkt" gehört?
Sagt mir auf Anhieb nichts, klär mich auf.
Neben den bekannten Geschmackszonen auf der Zunge gibt es eine Vielzahl von Rezeptoren, die für das Geschmacksempfinden eine wichtige Rolle spielen. Der "Glückspunkt" definiert den optimalen Anteil von Zutaten wie z.B. Zucker oder Salz um bei dem Verbraucher das höchstmögliche Glücksgefühl beim Verzehr zu erreichen. Kinder haben einen anderen "Glückspunkt" als Erwachsene, es gibt sogar Unterschiede bei der ethnischen Herkunft. Die Industrie führt schon seit Jahrzehnten umfangreiche Untersuchungen durch, um für bestimmte Verbrauchergruppen den "Glückspunkt" zu ermitteln, um dann ihre Produkte darauf abzustimmen.
Nun hat es Klick gemacht. Wobei der richtige Genuß trainierbar ist und der geht halt auch nur in der richtigen Umgebung und dem richtigen Verhalten ich habe in einem anderen Artikel beschrieben wie das sein könnte:
https://www.seniorbook.de/themen/kat...k-zu-werden

Schau mal rein.
Diesen Beitrag hatte ich schon früher gelesen. Auch hier sind wir einer Meinung.
Lass uns die Menschen überzeugen.
Wenn das so einfach wäre. Vernunft ist leider oft genug kein starkes Argument, gerade im Web. Das Schwarze Brett hier bietet da genügend Beispiele...
Ja, Holger ich verstehe es auch nicht, ich tipsele mir hier die Finger wund, ich erreiche nur die, die schon auf dem Weg sind.
Du hast hier wirklich schon viel geschrieben. Mir fehlt zu so viel Tipperei einfach die Zeit, und manchmal auch die Muse. Wenn man dann auch noch die Resonanz betrachtet während ein Stück nackter Haut Kommentare im dreistelligen Bereich bekommt. Aber auch wenn man nur wenigen einen guten Tipp geben konnte, bei denen sich dann auch etwas ändert, hat sich der Aufwand schon gelohnt.
Ich verteidige diese Einstellung schon seit über 30 Jahren, stelle aber immer wieder fest, dass die Bedeutung eines guten Essens immer mehr sinkt. Es wird immer auf fehlende Zeit geschoben. Du hast recht ist halt so "Sex Sell´s".
Ich habe hier schon einige gefunden, die ähnlich denken und auch andere die Ihre Auffassung geändert haben, einige denken noch nach. Aber Du hast auch recht, wenn da immer mal jemand dazukommt dann hat sich das gelohnt.

PS: "Jetzt weis ich wie es den Zeugen Jehovas geht.
Ich sage immer, ich kann keine Menschen ändern, die nicht wollen, ich kann aber die begeistern und »infizieren«, die wollen. Das macht Freude.
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Sehr guter Beitrag! Super mit den entsprechenden Links. DANKE!!
Ich will doch, dass Ihr alle lange lebt.
Ich kenne mich gut aus, Loey, und kaufe solchen Körpermüll erst gar nicht. Auch wenn ich ihn persönlich nicht gebraucht habe, finde ich Deinen Beitrag klasse!
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