Steinpilz-Pasta
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Steinpilz-Pasta

Beitrag von wize.life-Nutzer

Es ist schnell zubereitet und schmeckt einfach unvergleichlich gut – schlichtweg zum Niederknien.
FÜR 4 PERSONEN
400 g Steinpilze (ersatzweise gemischte Waldpilze; z. B. Maronen und Pfifferlinge)
8 Stängel Quendel (Thymian)
5 Pimentkörner
100 g Manchego (span. Schafskäse)
3 Schalotten
4 EL Butter
⅛ l Wermut (z. B. Noilly Prat; ersatzweise Weißwein)
300 ml Gemüsebrühe
200 g Mascarpone
Salz • Pfeffer
500 g frische Nudeln (z. B. Bandnudeln aus dem Kühlregal)
3 EL Olivenöl
ZUBEREITUNG:
ca. 30 Minuten
1. Die Pilze mit einem Pinsel abbürsten oder trocken abreiben und putzen, die Stielenden sowie weiche Schwämme bei größeren Exemplaren entfernen. Die Pilze halbieren oder in Scheiben schneiden. Den Quendel waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Den Piment im Mörser zerstoßen. Die Hälfte des Käses fein reiben, den Rest in Späne hobeln. Die Schalotten schälen und fein würfeln.

2. In einer Pfanne 2 EL Butter zerlassen und die Schalotten darin glasig dünsten. Wermut und Brühe angießen und zum Kochen bringen. Mascarpone, Quendel, Piment, Salz und Pfeffer hinzufügen, alles zu einer glatten Sauce verrühren und ca. 5 Min. köcheln lassen. Den geriebenen Käse unterrühren und die Sauce nach Belieben mit Mehlbutter (siehe Tipp) binden.

3. In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Nudeln darin nach Packungsanweisung bissfest garen.

4. Inzwischen die restliche Butter und das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Pilze darin rundherum ca. 5 Min. braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

5. Die Nudeln in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und mit der Sauce und den Pilzen mischen. Die Steinpilz-Pasta auf einer Platte anrichten und mit den Käsespänen bestreuen.
TIPP
Damit Saucen schön sämig werden, gebe ich gerne etwas Mehlbutter hinein: Dafür 1 ½ EL weiche Butter mit 1 EL Mehl zu einer Paste verkneten und diese nach und nach unter Rühren in die Sauce geben. Die Sauce noch 2 – 3 Min. köcheln lassen.

Anmerkung: Der Quendel ist der wilde Bruder des Thymians. Er ist in Mitteleuropa heimisch und wächst an Stellen, die anderen Pflanzen zu trocken, steinig und sonnig sind.