Gaisburger Marsch
Gaisburger Marsch

Gaisburger Marsch

Beitrag von wize.life-Nutzer

Es gibt die Version das Gaisburger Männer ( Stuttgarter Raum) angeblich in Kriegsgefangenschaft kamen, und ihren Frauen wurde erlaubt, sie mit einer Schüssel Essen pro Tag zu versorgen. In diese Schüssel wurde alles getan, was gut schmeckte und nahrhaft war. Damit marschierten die Frauen dann jeden Tag zu ihren Männern .

GAISBURGER MARSCH
schwäbischer Eintopf,
1 kg Beinscheibe(n) vom Rind
3 Markknochen
1 gr.. Bund Petersilie
3 Karotte(n)
Suppengrün nicht zu wenig
2 große Zwiebel(n)

1 kg Kartoffel(n)
Muskat
Pfefferkörner
Salz und Pfeffer
3 Lorbeerblätter
Butter
Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung

Für die Brühe die Beinscheiben anbraten und mit dem Markknochen ausreichend Gemüsebrühe oder Wasser ablöschen auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Zu Beginn mit einem Schaumlöffel den Schaum abnehmen, bis die Brühe klar bleibt. 1 großes gewaschenes und geputztes Bund Suppengrün und eine Zwiebel dazutun. Die Suppe salzen, 2-3 Lorbeerblättern und einem Teelöffel schwarzer Pfefferkörner ca. 2 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch der Beinscheiben weich ist.
Im Schnellkochtopf geht das wesentlich schneller (25 Minuten)

Pellkartoffeln vom Vortag pellen und in Stücke schneiden und Spätzle kochen, evtl. auch aus der Tüte. Weder Spätzle noch Kartoffeln werden in der Brühe gekocht, sondern separat zubereitet.

1 Zwiebel gehackt in Butter goldgelb braten.

Das weiche Fleisch abkühlen lassen und mundgerecht zerteilen.
Die Brühe durchseihen. Suppengemüse entfernen Anschließend die nun klare Brühe zurück in den Topf geben und mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken. In die fertige Brühe die Kartoffeln, die Spätzle, das Fleisch geben und kurz aufkochen lassen. Zum Schluss noch mit den Butterzwiebeln und viel gehackter Peterslie garnieren.

Wer Spätzle selbst machen möchte.
200 ml Mineralwasser, kohlensäurehaltiges
500 g Mehl
5 große Ei(er)
Salz und Pfeffer

Für die Spätzle das Mehl mit Eiern und 150-200 ml Sprudel zu einem Teig verrühren und eine Prise Salz dazugeben. Kräftig rühren damit Luft in den Teig kommt. Die richtige Konsistenz hat der Teig wenn er am Kochlöffel Fäden zieht, die aber nicht sofort abreißen. Den Teig ein paar Minuten stehen lassen und dann je nach vorhandenem Spätzlewerkzeug verarbeiten. Ich habe eine Spätzlepresse verwendet, es ist die einfachste Methode. Das Schaben auf einen Brett muß geübt sein.
Den Spätzlesteig in die Presse geben und gleichmäßig in kochendes gesalzenes Wasser pressen. Wenn die Spätzle aufschwimmen, abschöpfen und mit klarem Wasser abschrecken.

Mein Mann hat immer von einem 1 Kg Mehl Spätzle gemacht und sie portionsweise eingefroren