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Guacamole

REZEPTKLASSIKER: Guacamole

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 14.07.2015 - 10:03 Uhr

Guacamole – abgeleitet vom aztekischen Wort "Ahuacamolli" - heißt Avocadosauce und gehört in Mexiko zu den beliebtesten Zubereitungen für Avocado. Die Guacamole ist ein sehr beliebtes Avocadopüree, das schon bei den Azteken begehrt war. Man kann Tortillas damit füllen oder Brötchen als Snack dick damit bestreichen. Auch zu Geflügel, besonders zu Truthahn, ist die Guacamole beliebt. Der Dip schmeckt aromatisch-nussig und zugleich säuerlich-frisch. Ein prima Snack, zum Beispiel zu Tacos.

Guacamole schmeckt am besten frisch zubereitet. Die klassische Guacamole besteht aus reifen Avocados, frischem Zitronensaft, Salz, roten Chilis und Tomatenstücken. Das Fruchtfleisch der Avocados wird klein geschnitten, mit Zitronensaft beträufelt um eine Braunfärbung (Oxidation) zu verhindern, und zu Mus verarbeitet.
Dann wird die Guacamole mit fein gehackten Chilis und Salz gewürzt und abschließend mit gewürfelten Tomaten verfeinert. Die Guacamole passt als Beilage zu Fleisch, Tortilla-Chips, Tacos und gerösteten Brot. Einfach herzustellen, gesund und im Originalrezept vegan.

Zutaten
1 Bio-Zitrone
5 Avocados
8 EL gutes Olivenöl
Salz
1 rote Zwiebel
1 rote Chilischote
6 Strauchtomaten
1 Bund Koriandergrün
Pfeffer
Zubereitung
1. Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Avocados halbieren, Steine entfernen. Fruchtfleisch herauslösen und in eine Schüssel geben. Mit Zitronenschale und -saft, 5 EL Olivenöl und Salz fein pürieren, nochmals salzen und pfeffern. Guacamole direkt an der Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken und kühl stellen.
2. Zwiebel schälen und fein würfeln. Chilischote längs aufschneiden, entkernen, waschen und hacken. Tomaten waschen, von den Stielansätzen befreien und klein würfeln. Koriandergrün waschen und trocken schleudern, Blättchen und Stiele hacken. Zwiebel, Chilischote, Tomaten, Koriander und 3 EL Olivenöl mischen. Salsa salzen und pfeffern.
ODER Variante 2
3 Avocados
Saft einer halben Limette,
10 Tropfen Tabasco
15 g gehackte rote Zwiebeln
Tomaten Concassée aus 6 Tomaten,
Olivenöl (extra vergine),
Salz,
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
ODER Variante 3
2 Fleischtomaten, enthäutet, fein gewürfelt
2 mittelgroße Zwiebeln, sehr fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
2 getrocknete Chilis, im Mörser fein zerrieben
4 Avocados
Salz und Pfeffer
1/2 TL Korianderpulver
2 EL ÖI
Saft einer Zitrone
Zubereitung
In einer Schüssel alle Zutaten, bis auf die Avocados, gut verrühren. Die Avocados halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Mit der Gabel pürieren und zu den übrigen Zutaten geben. Durchziehen lassen.
Für 4 Personen

Der Eklat in USA: „Erbsen raus!“
Rezept für Guacamole in der „New York Times“ erzürnt sogar Präsident Obama
04.07.2015 Die „New York Times“ ist eine Institution in den USA. Wer da öffentlich einen Text kritisiert, muss schon gute Gründe haben. Aber ausgerechnet mit einem Rezept für die in den USA beliebte Guacamole hat die Zeitung jetzt im Internet einen Sturm der Entrüstung losgetreten – und sich dabei sogar Kritik von US-Präsident Barack Obama eingehandelt.

Erbsen verschafften dem Avocado-Dip eine „intensive Süße und stückige Struktur“, schrieb das Blatt in seinem populären Rezepte-Teil. Die grünen Hülsenfrüchte verhinderten außerdem, dass der Dip sich unappetitlich braun färbe. Köche und Food- Blogger liefen Sturm.

Ein Avocado-Züchterverband twitterte: „Stoppt den Guacamole- Wahnsinn jetzt. Erbsen raus!“ Auch Politiker schalteten sich ein:

Die republikanische Partei im Staat Texas, wo mexikanische und Tex-Mex- Küche sehr beliebt ist, stufte das Rezept als „Kriegserklärung“ ein.

Auch Präsidentschaftskandidat Jeb Bush reagierte mit einem entschiedenen Nein.

Schließlich schaltete sich Obama in die Debatte ein. Er respektiere die „New York Times“, schrieb er auf Twitter, aber Erbsen in Guacamole kaufe er der Zeitung nicht ab. „Zwiebeln, Knoblauch, Chilischoten. Klassiker“, schrieb Obama.

Das Blatt verteidigte sich und schrieb: „Einige mutige Seelen haben das Undenkbare getan: Sie haben es probiert.“ Der Food-Website „GourmetSleuth“ zufolge rührten erstmals die Azteken im antiken Mexiko des 14. Jahrhunderts das grünliche, leicht klumpige Püree an. Demnach hielten sie Guacamole für ein Aphrodisiakum. Die Paste erfreut sich in den USA zunehmender Beliebtheit, auch weil die Hauptzutat Avocado wegen ihrer ungesättigten Fettsäuren und Vitamine als sehr gesund beworben wird.

8 Kommentare

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..liest sich lecker... werde ich ausprobieren..
Ich liebe Guacamole, aber die klassische Variante. Erbsen sind ein Nogo.
... jedem das Seine... ist ja auch eine Geschmackssache
Du hast recht, jedem das Seine, jedoch mit Erbsen ist es keine Guacamole mehr, sondern eine Erbsamole.
Humor hast Du ja...
und tolle Beiträge hast Du auch geschrieben... bin total begeistert!
Oh, danke für das Kompliment. Werde Mitglied in der Gruppe "Rezepte" und oder "Grillen" hier werden von mir auch spezielle Anfragen bedient. Also wenn Du mal was Besonderes suchst immer gerne.
..wenn man Dich hat, braucht man ja kein Kochbuch mehr
Besonders auch für ausgefallene Rezepte.. diesen 08/15 "Einheitsbrei" mag ich nämlich nicht..
Dann schau mal in mein Profil, da sind Links zu üblichen Speisen, aber ausgefallen zubereitet, kommt immer gut an.

Viel Spaß, viel Erfolg und guten Appetit
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