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Wiener Apfelstrudel

Wiener Apfelstrudel

Von wize.life-Nutzer - Sonntag, 11.10.2015 - 12:25 Uhr

Seinen Namen hat der Strudel, die wohl bekannteste österreichische Backware, wahrscheinlich von der äußeren Form: Der Teig wird mit der Füllung eingedreht und gebacken, und beim Aufschneiden sieht die schneckenförmig gerollte Scheibe wie ein Wirbel im Wasser aus – also wie ein Strudel.
Seinen Ursprung hat der für den Strudel typische papierdünne Teig übrigens im Orient. Die Mauren haben ihn über Spanien nach Europa und somit auch nach Österreich und Ungarn gebracht, wo er dann Weltkarriere machte. Neben den berühmten Frucht- und süßen Strudeln, gibt es den Strudel auch mit Fleisch oder Gemüsefüllung.
Die bekanntesten, die süßen Strudel, werden warm und kalt gegessen und gezuckert serviert. Im Donauland sind allerdings – anders als bei uns – Vanillesoße und Schlagsahne als Beigaben zum Fruchtstrudel unüblich; eine solche Kombination schmerzt in der Wiener Genießerseele. Strudel können aus verschiedenen Teigarten hergestellt werden. Am bekanntesten ist der gezogene Teig. Diesen bekommt man in Österreich überall auch tiefgekühlt, bei uns ist er jedoch eher selten, und zwar in gut sortierten, großen Kaufhäusern (in Süddeutschland häufiger als im Norden) anzutreffen. Danach Ausschau halten lohnt sich aber, da der Fertigteig genau so gut ist wie der selbstgemachte, dessen Herstellung nicht ganz so einfach ist. Für Fruchtstrudel kann man aber auch tiefgekühlten Blätterteig verwenden (Blätterteig).
Wichtig ist es, dass der Teig millimeterdünn ausgezogen wird. Das geht am besten auf einem bemehlten Tuch. Der Teig kann dann nicht wie auf einer Arbeitsfläche festkleben und nimmt auch nicht soviel Mehl an.

Für 10 Stücke:
250 g Mehl
250 g Butter
2 El Öl
200 g Paniermehl
20 g Zimt
1 unbehandelte Zitrone (abgeriebene Schale)
1 kg Äpfel, z. B. Boskoop
50 g Rosinen
3 El Rum
50 g gehackte Nüsse
100 g Zucker
30 g Puderzucker zum Bestreuen
Butter für das Blech
Mehl zum Ausziehen des Teiges
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Backzeit: ca. 50 Minuten
Ruhezeit: ca. 50 Minuten
ZUBEREITUNG
(1) Aus Mehl, 125 g weicher Butter und 125 ml lauwarmem Wasser einen Teig bereiten und gut durchkneten. Den Teig mit 1 El Öl bestreichen, zu einer Kugel rollen und an einem warmen Ort abgedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen.
(2) Den Teig auf ein bemehltes Tuch legen, etwas mit den Händen ausstreichen und den Rand mit dem restlichen Öl bestreichen. Den Teig mit beiden Händen ausziehen, bis er durchsichtig ist.
(3) 75 g Butter in einem Topf schmelzen und das Paniermehl darin goldbraun rösten. Dann mit Zimt und Zitronenschale vermengen. Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen.
(4) Die Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Die Rosinen im Rum einweichen. Abwechselnd Paniermehl, Äpfel, gehackte Nüsse und Rosinen auf den Teig geben. Dabei ein Viertel Teig für den Rand freilassen. Zuletzt den Zucker über die Füllung streuen.
(5) Restliche Butter schmelzen. Den Teigand mit etwas zerlassener Butter bestreichen, seitlich einschlagen und den Strudel mit Hilfe des Tuches zusammenrollen. Die Ränder fest andrücken und ebenfalls mit zerlassener Butter bestreichen. Mit der Naht nach unten auf ein gefettetes Backblech legen.
(6) Den Strudel im Ofen etwa 50 Minuten backen. Während des Backens mehrmals mit Butter bestreichen, damit der Strudel knusprig wird.
(7) Wenn der Strudel goldbraun gebacken ist, nochmals mit Butter bestreichen. Im Ofen noch etwa 20 Minuten ruhen lassen. Den warmen Apfelstrudel mit Puderzucker bestreuen und nach Belieben warm oder kalt mit Vanillesauce servieren.

18 Kommentare

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...so das reicht jetzt Loey!!Mein Wunsch an meinem Geburtstag steht fest.....Ich wünsche mir von Dir zu meinem Geburtstag einen ganzen Blech selbstgemachten Wiener Apfelstrudel von Dir!!
... und was dazu? einige mögen Vaniliesauce andere Eis, das ist keine Wertung, Du weißt ja:

Was des einen Gusto ist des anderen Graus. Und umgekehrt.
...nichts!!!,mit Vanille verjagst Du mich wieder-am liebsten so nichts.-ok...einen heißen schwarzen Tee dazu...dann wäre ich schon sehr glücklich....
Da sollte man mal drüber nachdenken
........ich kann Dir auch selbstgemachte Preiselbeermarmelade aus Schweden mitbringen-oh und ja-den Tee kann ich natürlich auch selber mitbringen...
...ich kann Dir auch Elchfleisch mitbringen-oder Gewürze...egal was!!
Der Elchschinken, speziell aus Finnland ist ein Delikatesse, genieße Sie. Auch die dänische Küche ist nicht zu verachten.
........glaub ich Dir auf´s Wort....Würde Dir!!!das mitbringen-ich selber esse doch kein Fleisch mehr....
Warum das denn, bist Du bekehrt worden?
....Nein-bekehrten wird mich keine Menschenseele...Gibt viele Gründe warum ich es nicht mehr tue-auch eines-das ich selber doch gar nicht in der Lage wäre-selbst zu töten(also ein Tier)solange ich das nicht selber kann-ich geb´s nicht an einem Metzger ab--werde ich auch kein Fleisch essen..
Ok das ist ein Argument, ich dachte schon Du wolltest die Welt retten.
...die Welt retten ICH????...da müsste ich Amok laufen-so das ich alleine bin mit Häschen und Blümchen......
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Danke für das schöne Rezept, werde es ausprobieren
Gerne
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mmmh Strudel,einmal die Woche mindestens Pflicht,ich nehme statt Paniermehl(Semmelbrösel sagen wir)feingeriebene Kürbiskerne...paßt gut zu den steirischen Äpfel
Meine Mutter konnte ganz dünn Teig zichen,so das es durchsichtig war..Und dann hat sie gerieben gezuckerte Äpfel darauf gestreut....Zusammen gerollt und wir haben noch warm gegessen.Ohne Vanille Soße oder Eis..Lecker...
Man kann auch statt Semmelbrösel geriebene Nüsse nehmen.
Geriebene Walnüsse,lecker...
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