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Kastration von Ferkeln
Kastration von Ferkeln

Kastration von Ferkeln

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 13.11.2018 - 11:37 Uhr

20 Millionen Ferkel werden in Deutschland Jahr für Jahr OHNE BETÄUBUNG kastriert. Sie sind wenige Tage alt, wenn sie diese blutige und schmerzhafte Tortur über sich ergehen lassen müssen. Dabei gibt es längst sanftere Alternativen, nämlich einen Impfstoff! Zum ersten Januar 2019 sollte die Kastration ohne Betäubung verboten werden. Das hat der Bundestag vor mehr als fünf Jahren beschlossen. Doch auf Betreiben der Landwirtschaftslobby wurde dieses Verbot nun in letzter Minute gestoppt. Die Chefin des Landwirtschaftsressorts Julia Klöckner (CDU) schweigt zu dem Thema, dass die Koalition in der letzten Wochen fast unbemerkt, im Schatten der anderen Entscheidungen, mal eben abgeräumt hat.

Eigentlich gibt es doch Wichtigeres in Deutschland zu tun, als sich über 2 kleine Ferkeleier zu streiten?

9 Kommentare

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Es wird sich nicht viel ändern, so lange der Verbraucher nur eines will: große Mengen und billig, billig, billig. Das kann kein einziger Bauer mit herkömmlichen Produktionsmethoden, wie es früher war, leisten. Im Nachbardorf gab es vor 40 Jahren 30 Bauern, die alle davon leben konnten, heute noch 2....
@Heidi - Wäre es andersherum, also alles teurer, teurer, teurer, dann schimpft auch der Verbraucher, also wat nu ?
Wenn es nach dem Schimpfen ginge, müsste man gar nichts mehr machen, denn es schimpfen immer welche. Aber unumstritten ist, dass viel zu viel produziert wird. Es müsste sich doch längst herumgesprochen haben, dass eine ausgewogene Ernährung mit weniger Fleisch viel gesünder ist. Und wenn man bedenkt, was alles weggeworfen wird. Ich persönlich bin froh, dass ich um die Ecke noch einen kleinen Metzger, der von regionalen kleineren Erzeugern und von Jägern Fleisch kauft, habe; auch wenn es dort teurer ist; aber die Qualität ist auch viel besser.
Das glaub ich Dir gern. Wir sind nun mal in einer kapitalistischen freien Marktgesellschaft und all das was der Verbraucher will, wird produziert. Auch wenn es im Überfluss ist. Immer noch besser als in der DDR, wo durch Planwirtschaft geregelt wurde. Den Rest kennst Du ja...….
Aber Gott sei Dank gibt es auch genug Menschen, die das durchschauen und vernünftiger einkaufen; darauf wird früher oder später der Handel reagieren.
Der Handel vielleicht, aber die Wirtschaft nicht. Z.Zt. ist die Inflationsrate bei 2,5 %. Bei den Gehalts- und/oder Rentenerhöhungen wird kaum einer nach teuren Waren ausschauen.
Riese, wenn ich mich vernünftig ernähre, gebe ich nicht mehr Geld aus als wenn ich Unmengen von qualitativ minderwertigem Fleisch in mich hineinstopfe.
In unserem Bauernmarkt, den ich regelmäßig besuche bekomme ich für 10 Euro eine Riesentüte regionales Gemüse der Saison und für weitere 10 Euro ein Pfund Bio-Fleisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mit Hormonen und Medikamenten vollgepumpte Billigfleisch, in dem der Wasseranteil auch oft noch viel zu hoch ist, auf Dauer keine Gesundheitsschäden verursacht.
@Heidi - Nicht gleich so extrem werden und Wunschdenken vermarkten. Die meistens Jugendlichen heut sind erst wieder fett geworden seitdem sie kein Sport mehr treiben und Unmengen von Fastfood und Süßigkeiten in sich reinstopfen, kein Gemüse essen und auch Billigfleisch konsumieren. Das tun sie allerdings nicht von allein, sondern das sehen sie bei ihren Freunden, in der Werbung und lernen es von ihren Eltern die genauso gross geworden sind. Woher sollen sie denn wissen, was eine gesunde Ernährung ist??? Und kranke Jugendliche sind wieder ein "Fressen" für die Pharmaindustrie! So schließt sich der Kreislauf.
Stimmt.
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