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Der Diät-Trend Intervallfasten ist nicht so effektiv wie gedacht.
Der Diät-Trend Intervallfasten ist nicht so effektiv wie gedacht.

Intervallfasten: Was bringt DER neue Super-Diät-Trend wirklich?

Von News Team - Dienstag, 27.11.2018 - 13:14 Uhr

Intervallfasten ist DER neue Diät-Trend. Bei dieser Methode wird nur an bestimmten Tagen oder Tageszeiten gefastet. So soll das Abnehmen leichter fallen. Forscher haben die hochgelobte Maßnahme nun untersucht und sind zu einem überraschenden Urteil gekommen. Intervallfasten ist nicht besser als andere kalorienreduzierte Diäten.

Die Studie

Ein internationales Forscherteam um Ruth Schübel vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg hat die Wirkung von Intervallfasten untersucht. Die Wissenschaftler führten eine Studie mit 150 Übergewichtigen durch, wie "welt online" berichtet. Eine Teilnehmer-Gruppe machte Intervallfasten, eine andere eine ebenfalls kalorienreduzierte Diät und eine dritte aß normal weiter.

Der Diät-Trend Intervallfasten ist nicht so effektiv wie gedacht.
PixabayDer Diät-Trend Intervallfasten ist nicht so effektiv wie gedacht.

Bei der Analyse der Daten stellten die Wissenschaftler fest, dass beide Diätvarianten ähnliche Ergebnisse erzielten. Beim Gewichtsverlust der beiden Testgruppen gab es kaum Unterschiede. „Bei den Probanden beider Gruppen verringerte sich mit dem Körpergewicht das viszerale Fett, also das ungesunde Bauchfett, ebenso die Fettablagerungen in der Leber“, sagt Schübel.

Durchhaltevermögen ist der einzige Weg zum Erfolg

Beim Abnehmen ist nicht die Art der Diät ausschlaggebend, sondern vielmehr das Durchhaltevermögen. Es scheine so zu sein, „dass es einigen Menschen leichter fällt, an zwei Tagen sehr diszipliniert zu sein, statt jeden Tag Kalorien zu zählen und sich einzuschränken“, sagt Studienleiter Tilman Kühn gegenüber "welt online".

Wichtig ist es, sich für eine Methode zu entscheiden und diese durchzuhalten. Nur eine langfristige Umstellung der Ernährung führt zum Erfolg.

Fasten ist zum Abnehmen eher ungeeignet. „Die meisten Konzepte des Intervallfastens beinhalten keine oder nur sehr vage Empfehlungen zur Lebensmittelauswahl. Daher findet alleine durch das intermittierende Fasten in der Regel keine Ernährungsumstellung hin zu einer ernährungsphysiologisch günstigen Lebensmittelauswahl statt“, heißt es bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.


Im Video: Gesund Abnehmen: Die 21-Mahlzeiten-Regel

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39 Kommentare

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Als man jetzt überall von Intervallfasten zu sprechen an fing, ist mir aufgefallen das ich das eigentlich unbewußt schon 25 Jahre mache und seitdem mein Gewicht halte ohne lässtige Kalorienzählerei. Dem Verdauungssystem tut einfach die Ruhezeit gut...
Genau Waltraud, ich esse in der "normalen"Zeit alles, was mir schmeckt. Das Intervallfasten 16/8 dient für mich dazu, dass dem Körper Zeit gegeben wird, im Körperinneren aufzuräumen, ohne dass ständige Verdauungsprozesse den Ablauf stören und die Selbstreinigung unserer Zellen verlangsamt wird. Das stärkt auch das Immunsystem.
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Mit Intervallfasten 8/16 und Ernährungsumstellung (weniger Kohlenhydrate) habe ich seit August 15 kg runter. Aus gesundheitlichen Gründen leider kein Sport bzw. Bewegung dabei. Die Diabeteswerte haben sich dadurch auch gebessert. Liege jetzt bei 5,9
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Ich ergänze eine Mahlzeit mit einen leckeren Vanilieshake wo alle Vitalstoffe drin sind, die mein Körper braucht....... Ein Bekannter hat 60kg innerhalb von 6 Monaten abgenommen ( kein scherz)
Boah! Sowas könnte ich auch brauchen. Kannst du mir da Näheres zu schreiben?
60 kg sind verdammt viel....
Soviel und schnell kann man nur abnehmen, wenn wirklich zu viel drauf ist.
wize.life-Nutzer: eine bestechende Logik
Aber, logisch!
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Langsam sollte man aber wissen was einem beim Abnehmen hilft. Jeder der glaubt man könne da eine Abkürzung nehmen, dem kann man ja nicht mehr helfen. Es gibt zig Diäten, auch wenn man ein paar Kilo abnimmt, wenn man mit der Diät wieder aufhört geht es wieder mit den Kilos bergauf. Traurig finde ich, dass für ein paar Klicks dann doch immer wieder was anderes behauptet wird und den Menschen so falsche Vorstellungen gemacht werden.
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Alles Quatsch! Wer dauerhaft abnehmen will, muss seine Ernährung umstellen und mehr Kalorien verbrauchen als er zu sich nimmt. Zum Fasten muss also noch intensive Bewegung dazu kommen, sonst wird das nichts. Die Ernährungsumstellung muss konsequent beibehalten werden und darf nicht abgesetzt werden ebenso wie das Bewegungsprogramm.
Aus gesundheitlichen Gründen klappt es aber nicht immer mit der Bewegung. Bitte ich auch zu Bedenken.
Ernährungsumstellung ist natürlich wichtig. Sonst bringt es auf Dauer nichts
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Ich habe immer zwischen den Mahlzeiten gefastet. Es hat nichts genützt.
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Die beste Diät ist= F.D.H.( Friss die Hälfte) und vermehrt das Auto stehen lassen und sich zu Fuß bewegen.
Da ist bekanntlich der Jojo-Effekt vorprogrammiert.
Intervallfasten ist IMMER erfolgreich, wenn man das für sich "richtige" Timing gefunden hat und davon abgesehen super gesund.
Eure Bauchspeicheldrüse wird euch die Füsse küssen
Für mich gilt 8/16...als perfekt.

http://www.spiegel.de/plus/intervall...00160707735
Reni ich meinte F.D.H.
Weiß ich doch, du hast der Userin geantwortet....ich antworte auf den Artikel des Teams
Ach so. Alles gut.
Siehe unten
wize.life-Nutzer - ich lebe seit einigen Monaten nach diesem Rhythmus - der für mich keine Diät ist. Ich hasse Diäten! Aber mit 16/8 kann man dauerhaft leben. Ich bin bekanntlich nicht vegan - aber auch vorher habe ich schon gesund gelebt, seit ich vor 17 Jahren meine Ernährung umstellte. Doch dieser Rhythmus bekommt mir gut, vermutlich weil der Zuckerspiegel immer genügend Zeit hat, sich in Ruhe zu begeben.
Wenn man abnehmen will, muss man aber auch noch die Kalorienzufuhr begrenzen. Nur mit dem Intervallfasten nimmt man nicht ab.
Das ist der Punkt, wize.life-Nutzer. Das Insulin muß nicht permanent einschiessen , der Verdauungstrakt kann das Blut wieder ans Gehirn abgeben und mal Ruhe haben.

Ich sehe es auch nicht als Diät, sondern als ideale Ernährungsweise für mich. Da mein Mann auch so lebt, sind wir nie in irgendwelchen blöden Esssituationen. Und beide auch veggy.

Ja, wenn man abnehmen will, muß man viel Bewegung und weniger Kalorien praktizieren.
http://www.spiegel.de/plus/intervall...00160707735
Das Ergebnis der Studie kam ja sogar in den Radionachrichten. Das hatte ich in meiner ganzen "Diätkarriere" noch nie - außer eventuell als sich die Atkinsdiät als lebensgefährlich rausstellte. (Das war jetzt Ironie, denn was Diäten angeht, bin ich schwerst gebranntes Kind, deshalb auch meine Aversion).
Aber wie du schreibst - es ist eine Ernährungsweise, die man problemlos einhalten kann und die sich positiv auswirkt. Und die einen im Essen selbst nicht einschränkt, denn man kann essen, was man will und so viel man für richtig hält.
Ich habe noch dazu das Glück, die 16 Stunden über Nacht legen zu können- von 17 Uhr bis 9 Uhr z.B.. Und es ist nicht alles kaputt, wenn man die Zeit umstände halber nicht einhalten kann - z.B. wenn man den ganzen Tag unterwegs ist und nur frühstücken und dann Abends wieder essen kann - was keine 16 Stunden sind.
Mein 8-h-Fenster ist von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr....und das hilft ohne Hungergefühl zur Nacht zu kommen....ich halte das hoffentlich durch bis ich wieder 2-stellig bin....dann erweitere ich das Fenster um 2 h......mehr nicht
Das ist ähnlich wie bei mir - aber wie gesagt, nur die Stunden reichen nicht, die Menge bzw. die Art des Essens ist zum Abnehmen unerlässlich.
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Es ist halt wie immer, jeder weiß was, und jeder denkt, er weiß es besser als der andere - es ist eine unendliche Geschichte. Jede Woche wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben und viele rennen hinterher.
Das einzige, was wirklich hilft, ist doch zum einen, sich nicht ausschließlich von (ungesundem) Fastfood zu ernähren, und sich zum anderen vorzugsweise mittels gesunder Mischkost zu ernähren, also dem Körper alle Vitamine und Mineralstoffe zuzuführen, die er so braucht, um zu funktionieren. Da jeder Mensch anders ist, ist es völlig sinnlos, allgemeingültige Ernährungspläne aufzustellen. Jeder muss und kann nur für sich selbst herausfinden, was ihm gut tut.
In diesem Zusammenhang sollte man auch das sog. "Intervall-Fasten" sehen. Dabei ist zu betonen, dass es sich hierbei NICHT um Fasten im herkömmlichen Sinne handelt. Man kann alles essen, was man möchte, ohne Kalorien zu zählen oder irgendwelche Sachen auszuschließen. Es ist nur wichtig, einen bestimmten Zeitrahmen einzuhalten. Warum? Die Mediziner haben festgestellt, dass unser Körper mehr Zeit braucht, um die Nährstoffe zu verarbeiten, die wir ihm zugeführt haben - so wie das eben in früheren und frühen Zeiten auch war als uns noch nicht rund um die Uhr Essbares angeboten wurde. Wenn wir in diese Balance kommen, kann uns das nur gut tun.
Im Klartext und aus eigener Erfahrung gesprochen: ALLE bisherigen "Diäten" hatten nur einen Job-Jo-Effekt zur Folge. Ich habe mich für "Intervall-Essen" im Rhythmus von 16:8 entschieden. was bedeutet, ich esse ab mittags um 12 Uhr bis abends um 20 Uhr, das passt am besten zu meinem persönlichen Alltag. So hat mein Körper Zeit, innerhalb der 16 Stunden (hauptsächlich in der Nacht also) in Ruhe alles zu verarbeiten, ohne Energie für Verdauungsvorgänge aufwenden zu müssen. Innerhalb der 8 Stunden Essenszeit gibt es keine Einschränkungen und keinen Plan, das ist jeden Tag anders. Und ich kann nur sagen, dass meine Laborwerte besser denn je sind und ich auch ganz nebenbei noch einige Kilos verloren habe.
Ich hab mit der 16/8 - Version bisher mehr als 25 kg verloren und werde es beibehalten, bis ich da bin wohin ich möchte.
Grundsätzlich gibt es nicht die gute oder schlechte Diät...weil alle Diäten irgendwo falsch sind. Ernährungsumstellung auf weizenfreies-fettarmes-belaststoffhaltiges Essen in Verbindung mit der 16-stündigen Reduzierung des Insulinspiegel im Körper schafft bei mir einen anhaltenden Abnehmeffekt ohne großes Hungergefühl, obwohl ich meine Kalorienzufuhr nur marginal absenke
Wow ... Glückwunsch zu deinem Erfolg!
top matthi
und ich habe fast 20 kilo weniger
und will auch noch weiter machen ...
So lange du deinen Körper nicht unterversorgst wird der JoJo-Effekt nicht eintreten, also viel Erfolg weiterhin ...
zur zeit bleibe ich stehen
plus minus 2 kilo
aber ich gebe nicht auf
Das ist ganz normal, die Fettdepots müssen sich erst einmal zurückbilden bevor in die tieferen Schichten gegriffen wird. Andererseits bist du eh kurz vor dem Ziel, da weigert sich der Körper etwas standhafter
na klasse
Wenn du den Jahreswechsel schadlos überstehst hast du gewonnen... ...
na ja
schauen wir mal ... ...
Genau, wize.life-Nutzer...mein Mann und ich machen das schon länger und fühlen uns beide sehr fit. Ich hatte einen kleinen "Süßrückfall", bin aber jetzt wieder zufrieden dabei und "im Fluß".
Es ist nicht nur Diät, sondern auch eine der besten Ernährungsweisen. Inwischen mehrfach erforscht.
Entlastung der Bauchspeicheldrüse.....eine Erleichterung für den Körper.

http://www.spiegel.de/plus/intervall...00160707735
Ich für meinen Teil nenne es nicht Diät, denn dafür fehlt das wesentliche: die enorme Kalorienreduktion. Ich bin auf 2800 kcal errechnet und habe täglich meine 2400-2600 kcal. Aber der Doppeleffekt ist mir wichtig: die Unterbrechung der Insulinzufuhr im Körper mit der Beruhigung des Magen-Darmtraktes
Ich auch nicht...es ist aber, wenn man abnehmen möchte ,dennoch ideal. Lasse ich mal 2 Wochen die Kohlehydrate weg, nehme ich sofort ab...viel schneller, als beim üblichen FDH oder so.

Bei uns ist der Effekt doppelt, da wir beide durch diese gesunde Nahrungsaufnahme eben auch gerne den Körper bewegen...tägliche Radtour, um den Maschsee laufen und...jetzt im Winter jeden zweiten Tag in die Berge der Kanaren.
Ach ja, da war ja was........
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