Jeder mag Denken was er möchte!
Jeder mag Denken was er möchte!

Jeder mag Denken was er möchte!

Beitrag von wize.life-Nutzer

Jeder mag Denken was er möchte!

Da stand sie nun vor ihm, das Licht strahlte sie an und gab nun nach und nach ihre Hauptfarbe preis.
Eine leichte Mischung aus kupferfarbenem Braun mit leichten Goldfäden durchzogen, floss an ihr hinunter.
Petro stand da und sah sie voller Entzücken und Verliebtheit an.
Sie erschien ihm wie von einem anderen Stern herabgefallen. Sein ganzer Körper gestraft und von großen Muskeln gestählt, der Schweiß rann ihm über die Stirn.
Petro ca. 1.90 Meter groß, betrachtet sie von allen Seiten. Mit seinen großen Händen strich er leicht über ihre perfekte, abgerundete Oberkante und wische liebevoll den noch auf ihr liegenden, in der Sonne strahlenden, weisen glitzernden Sand herunter.
„Dein Hals und deine Schulter sind grandios, raunte er!" Petros Hände konnten nicht von ihr lassen. Zitternd, zog er mit seinen Finger, die wundervoll, gezeichneten Linien ihrer grazilen Wölbung nach, bis sie auf ihren hervorstehenden kleinen Ausbuchtungen liegen blieben.
„Oh ja, mein Liebe, ich werde dich zum Klingen bringen, das verspreche ich dir!“ Flüsterte er ihr ins Ohr. Er umschloss sie mit seinen starken Armen und hob sie vom Sand.
Petro fühlte die Hitze die in ihr steckte und diese Wärme floss nun durch seinen Körper.
Mit einer schwungvollen Bewegung drehte sich Petro und setzte sie, vorsichtig mit aller Behutsamkeit auf einen großen alten, an der Wand stehenden Eichentisch. Ihre gespreizte kleine Öffnung schaute etwas über die Tischkante. Es rieselte immer noch feiner Sand von ihr.
Wieder sah Petro sie verzückt an, „So etwas Schönes und zartes muss man doch lieben!“ Brummelte er vor sich hin. Jetzt begann Petro ihr hingebungsvoll über jede Rundung zu streichen. Die kleine zarte Wölbung die unten an ihr hervorstand, faszinierte ihn besonders.
Diese Schärfe war einfach überwältigend. Mit beiden Armen umschlang er sie und fuhr mit seinen großen starken Händen immer und immer wieder an ihr entlang. Petro fühlte die absolute, perfekte Rundung, „halt war da eine Unebenheit?“ Oh nein, es war nur etwas Sand, der immer noch an ihrem vollkommenen Körper haftete.
Petro ging in die Knie um sie auch von unten besser in Augenschein nehmen zu können. Er hauchte ihr einen kleinen, zarten Kuss auf. „So meine Liebe, jetzt bist du soweit“ Er holte den glänzenden, harten Klöppel hervor. Petro sah ihn sie genau an. Er sollte ja auch passen und in seinen Proportionen perfekt sein.
Sonst würde er, sie beim ersten Auftreffen zerspringen lassen. Petro, führte den Klöppel mit sehr viel Gefühl ein. „Jetzt sollte er mit dir absolut in Einklang sein meine Liebe“ flüsterte er ihr ins Ohr.
Petro hob sie vorsichtig vom Tisch, legte sie ins weiche, angehäufte Stroh und brachte sie nun endlich an dem Ort, wo sie für immer im Einklang mit sich selbst erstrahlen durfte.
Petro betrachtet mit einer Träne der Freude im Auge, sein gelungenes Werk. „Heute meine Liebe, wirst du deine Unschuld verlieren und alle Menschen werden sich an dir erfreuen“
Danach zog er am herunterhängenden Seil und sie erschallte zum ersten Male, mit einen solchen liebreizenden Klang, dass alle Leute vor der Kirche nach oben zum Glockenturm schauten und ein gemeinsames, leises "Oh" aus ihrem Mündern erklang.
Mit den Worten „und nächste Woche meine Liebe, kommt deine Schwester dran“ verließ Petro hoch befriedigt die Kirche und machte sich wieder auf den Weg in seine Gießerei!
Viel Spaß! Euer Heinz Ransom von Fionze.de

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