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Aber das Leben geht weiter - Film über Flucht und Vertreibung von Karin Kape ...

Aber das Leben geht weiter - Film über Flucht und Vertreibung von Karin Kaper

Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern
26.04.2014, 16:09 Uhr

Die Berliner Filmemacherin Karin Kaper geht mit ihrem Film über deutsche und polnische Familiengeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg auf Deutschlandreise.
Am 29. April ist sie mit dem Film in Nürnberg.

Angesichts der nahen Europawahl und der aktuellen Flüchtlingsproblematik in ganz Europa kann ein Blick auf die Erfahrungen unseres eigenen und des benachbarten polnischen Volkes mit Flucht und Vertreibung nach dem Krieg nur gut sein. Es ist unsere Geschichte, in vielen Fällen auch unsere Familiengeschichte.

"Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, setzen bewusst persönlich zum Thema „Flucht und Vertreibung“ ein Zeichen der Annäherung.
Ein Film über Heimat, Krieg, über das Überleben in der Fremde, darüber wie die große Geschichte in das Dasein der Menschen hineinblitzt und die Lebensbahnen durcheinanderwirbelt.

Der Film berücksichtigt nicht nur die erschütternden Vorkommnisse in den Kriegswirren bis zur endgültigen Vertreibung der deutschen Familie aus ihrem niederschlesischen Dorf Niederlinde im Sommer 1946. Er wirft auch ein Licht auf die Entwicklungen der Nachkriegszeit sowie spätere Jahrzehnte bis heute.

Dem Schicksal der Deutschen, die später in Bremen und Umgebung eine zweite Heimat fanden, wird das der polnischen Familie gegenübergestellt, die ihrerseits 1940 von der sowjetischen Armee aus Ostgebieten Polens nach Sibirien verschleppt wurde.

Nach einer unglaublichen sogar bis Kirgistan führenden Odyssee bekam
sie schließlich im Sommer 1945 den Hof der Deutschen zugesprochen.
Das ehemalige Niederlinde heißt heute Platerówka und liegt 25 km von Görlitz entfernt."

Erstaufführung in Nürnberg!

Flucht. Vertreibung. Neubeginn

Ein bewegender Film über den Verlust der Heimat
aus dem Blickwinkel persönlich betroffener Frauen

Ein warmherziger und ruhiger Film,
der auf jede Gewaltdarstellung verzichtet


ABER DAS LEBEN GEHT WEITER

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper

104 Minuten, FSK ab 12 Jahren

Gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

In Anwesenheit der Regisseurin Karin Kaper

In Zusammenarbeit mit
der evangelischen Stadtakademie Nürnberg

29.4., Nürnberg, Kino Metropolis, 19.00 Uhr


Karin Kaper Film, Naunynstr.41a, 10999 Berlin
Tel: 030/ 61507722 mobil: 0160/ 4934029
e-mail: kaperkarin@web.de

von DEF/EAM empfohlen

Stresemannplatz 8, 90402 Nürnberg auf der Karte anzeigen:
Hier klicken um Karte zu öffnen

2 Kommentare

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bestimmt auch sehenswert, sobald die Aufführung in München zu sehen ist, Nürnberg ist mir zu weit
  • 26.04.2014, 13:58 Uhr
Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern
Wir können die Regisseurin ja mal anfragen, was an bayrischen Standorten noch kommt und ob sie auch in München ein Partnerkino gefunden hat.
  • 28.04.2014, 08:22 Uhr
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