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AGFA Isola I 6x6  1957-1963
AGFA Isola I 6x6 1957-1963Foto-Quelle: Siegfried H.

Teil 1 Historie und Geschichte über Fotokameras

Von wize.life-Nutzer - Montag, 22.09.2014 - 15:25 Uhr

Ich möchte hier in unregelmäßiger Reihenfolge, etwas über die Kamerageschichte einzelner Fotoapparate vermitteln.


Teil 1.
Beginnen tue ich mal bei meiner ersten eigene Kamera, einer 6x6 Rollfilmkamera der Firma Agfa.
Die Agfa Isola I Sie ist nicht die älteste in meiner Sammlung, aber eine der wichtigsten.
Die Isola I war eine einfache Kamera, wo das Objektiv mit einen Ausziehtubus in seine Aufnahmebereitschaft gebracht wurde. Ausgestattet mit einer Meniscuslinse,72,5 mm Brennweite bei f 1:11. Der Einfachverschluß mit etwa 1/30 Sek. hatte eine einschwenkbaren Lochblende und auch einen Gelbfilter.
Leider war eine Doppelbelichtung nicht möglich, denn man mußte erst den Film transportieren wodurch der Verschluß neu gespannt wurde.. Die Bildqualität war eher bescheiden, aber für reine Kontaktabzüge (welche zu der Zeit noch häuffig gemacht wurde) war es ausreichend. Das Kameragehäuse war aus Kunststoff gefertigt, hatte einen Blitzschuh, die Rückwand sogar eine Filmandruckplatte.
Man konnte nur den 120er Film verarbeiten, also 6x6 cm Negativ.
Ich habe zu dieser Kamera auch noch den Agfa Blitzlichtschirm, der durch einen dreh des Reflektor in seine Form gebracht wurde. Dazu mußte man Blitzbirnchen mittig einstecken, die Blauen für Farbfilme und die Weißen für SW.
Hier ein paar technische Daten:
Filmtyp Rollfilm 120, Format 6 x 6 cm
Optik Meniscuslinse f 1:11/72,5 mm
Blendenbereich 11, durch Einschwenken einer Lochblende 16
Entfernungseinstellung 1,5 m - unendlich
Verschluß Agfa-V, 1/30 und "B"
Sucher Fernrohrsucher
Herstellungszeitraum 1957 - 1963
Preis ca. 39.50 DM

Nachdem ich des öfteren meinen Onkel auf den Motorrad einer DKW 250 begleiten durfte. Kam es natürlich dazu, das ich eine seiner beiden Edixa Spiegelreflexkameras benutzen durfte, bis zu den Jahr wo ich dann meine erste eigene Kamera hatte (Weihnachten 1958). Das war dann auch der Zeitpunkt wo ich mich mehr der Fotografie widmetet. Hatte den riesigen Vorteil das mein Vater bei der Firma Perutz (wurde dann von AGFA aufgekauft) arbeitete und diese ja den notwendigen Film dazu herstellten. Somit hatte ich kaum kosten für das Filmmaterial, die Entwicklung wurde von meinen Onkel übernommen, der eine eigene Dunkelkammer bei sich zu hause hatte.
Große tolle Bilder waren mit der AGFA Isola I nicht machbar, aber immerhin war es ein Anfang. Dieser Anfang ist nun 56 Jahre her .

7 Kommentare

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Habe auch 4 Kameras
du Glücklicher, ich hab über 100 Geräte hier stehen
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Hallo die,Agfa Isola sieht hinten aus wie meine erste Kamera,eine Agfa Isolette mit langem Balgen auch 6x6 Format .Filme waren teuer und kurz, der Lehrlingslohn klein .Aber es ist schön wenn jemand wie Du so was ausgräbt und darüber schreibt,wer ist noch in der Lage mit denen zu fotografieren .Ich lieh mir öfters den Belichtungsmesser meines Vaters einen Sixtomat. Neulich erklärte ich meinem Sohn was es mit den Din/Asa Angaben auf sich hat und daß man das immer erst einstellen mußte,ich glaube er hat es schon wieder vergessen .Du Glücklicher mit Perutzbeziehungen,ich hatte gern den Diafilm von denen bei meiner späteren Yashica Tl electro X
Gruß Rainer
hast du noch ein foto von deiner Isola, dann stelle es doch auch rein in die Galerie, schreib deinen namen dazu und welche kamera es genau ist, wenn du ne geschichte dazu hast, rein damit. bei den foto kannst ja einiges an text unterbringen. würde mich freuen
Meine ist eine Isolette,also vorne kein Tubus sondern Balgen
ich hab die noch irgendwo.ich bekam die von meinem Schwager als dieser sich eine Zeiss Contessa LKE kaufte.Den Balgen klebte ich notdürftig mit schwarzem Klebeband-Geld war nicht so da und fragen wollte ich auch nicht,es ging ja .Welch ein Quantensprung dann 1970 auf die Yashica Tl elektro X ( Spiegelreflex )damals schon mit Leuchtdioden für Über und Unterbelichtung-nix Zeiger ,Entfernungsmesser sowieso. Es verbrauchte meinen ersten Gesellenlohn komplett und tut mir bis heute nicht leid . Mit den Bildern wirst du dich etwas gedulden müssen . Ursprünglich fing ich an mit Papas Kodak Retina 2,auch noch da ,läßt sich aber nicht auslösen . Ich hoffe ich habe dir auch was zum lesen gegeben für den Feiertag .Mir scheint ihr in München macht da noch viel Bilder mit diesen Spiegelreflexkameras,ich habe mittlerweile eine digitale Praktika in Gebrauch .
Gruß Rainer
Rainer ich arbeite seit mehr als 10 Jahren nur noch digital mit einer Spiegelreflexkamera, hab zwar noch das alte Sammelsurium. mit Spiegelreflexkameras fotografiere ich aber eh schon seit den 70er Jahren. nicht nur Kleinbild, auch 6x6.
meine erste digitale kompakte hatte ich mir 2001 gekauft und somit zweigleisig gearbeitet. die erste digitale Spiegelreflex kam dann 2003, die Pentax ist* DS, jetzt mit der Pentax K20D und die neue Pentax K3 hab ich auch schon ins Auge gefaßt. Wobei ich viel lieber die Pentax 645 digital haben würde, aber 12.000 € sind mir dann doch zu viel, nur die wäre der Hammer
Stephan man kann eben nicht so leicht raus aus seiner Haut, ursprünglich hatte ich ja bei den Spiegelreflexkameras mit der Praktica Nova I angefangen. diese Kameratype über die Super TL, LTL LLC, LTL3 und sogar die VLC mit Wechselsucher genutzt denn ich war damals in einen Kundendienst beschäftigt wo solche Kameras repariert wurden. liegt also nahe das man auch damit arbeitet. habe dann so um 1980 die Pentax 30N gekauft, denn die hatte Autofocus und das war mir recht, denn meine Augen wurden auch immer schlechter. Die 5 N war dann die letzte analoge. Mal von den 6x6 Kameras abgesehen. Pentax ist es deswegen geblieben, da alle meine super Objektive und Zubehöre aus der Prakticazeit, weiter genutzt werden konnten. und von daher habe ich sie auch heute noch die Pentax, würde mich schon ärgern wenn die sich mal vom Markt verabschieden würden.
jetzt hab ich die K 3 ins Auge gefaßt, wobei mir die 645er schon auch super reizen würde, aber da fehlt leider das Geld.
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