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Gottes Segen statt Handys: Wie sahen Eure Wunschzettel früher aus?

Gottes Segen statt Handys: Wie sahen Eure Wunschzettel früher aus?

Von News Team - Freitag, 12.12.2014 - 09:09 Uhr

1962 wurde der erste Wunschzettel von einer Grundschülerin an den Weihnachtsmann im Himmel adressiert und versandt. Eine neue Puppe und einen kleinen Bruder wünschte sich das kleine Mädchen aus Himmelpforten in Niedersachsen.

Verziehrt mit Abziehbildern und als Luftpost deklariert antwortete der örtliche Poststellenleiter Stolberg auf das Schreiben. Nun stand für Deutschlands Kinder fest: Es gibt tatsächlichen einen Weihnachtsmann - und er residiert in Himmelpforten. 1966 wurden noch 4300 Wunschzettel versandt - heute sind es mittlerweile zehnmal so viel. Egal wohin man seine Wünsche schickt: Jedes Jahr erreichen hunderttausende von Wunschzetteln die sogenannten Weihnachtspostämter. Die Post garantiert, jeden Brief der zum 15. Dezember eingeht, zu beantworten.

Konsumprodukte auf vorgedruckten Bögen


Der Konsumterror begann erst im späten 19. Jahrhundert mit der Entstehung der Spielwarenindustrie. Den Wunschzettel bezeichnet der Direktor des Altonaer Museums in Hamburg als 'Spiegel unserer Zeit' und 'geniale Marketingidee' der Hersteller. Um die Wünsche der Kinder anzukurbeln, brachten diese vorgedruckte Bögen auf den Markt, auf denen die Kinder ihre Wünsche nur noch ankreuzen mussten.

Früher baten die Kinder um Gottes Segen


Die ersten Wunschzettel die im Museum archiviert sind, laufen auf das erste viertel des 18. Jahrhunderts zurück. Doch anders als heute waren die schön verzierten Briefe von damals nicht an das Christkind oder den Weihnachtsmann, sondern an die Eltern, Großeltern und den Rest der Familie gerichtet. Die Kinder formulierten dort allerdings nicht ihre materiellen Wünsche sondern dankten ihren Eltern, baten um Gottes Segen und gelobten Gehorsam, Fleiß und gutes Benehmen.

Könnt ihr Euch noch an Eure Weihnachtswünsche erinnern? Wie sahen Eure Wunschzettel früher aus?

133 Kommentare

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Auf meinem Wunschzettel standen immer Bücher...Bücher ... Bücher,
nicht immer alle bekommen ,die ich mir wünschte aber war O.K.
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Wunschzettel waren in Schönschrift und wurden sorgfältig bemalt mit weihnachtlichen Dingen, ehe sie auf's Fensterbrett gelegt wurden. Meist gingen nicht alle Wünsche in Erfüllung, in den fünfziger Jahren war man auch mit einem "Hauptgeschenk" zufrieden!
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hatte schon so einiges auf dem Wunschzettel, aber nicht alles bekommen. War aber immer zufrieden.
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Wunschzettel habe ich geschrieben als ich noch ein Kind war. Zwischenzeitlich gab es das nicht mehr weil ich der Glückliche war der Wünsche erfüllen durfte. Ja, ehrlich. Schenken ist seeliger denn Nehmen. Es hat mich immer gefreut wenn ein Lächeln über die Gesichter nach dem Auspacken ging.
Heute wünsche ich mir Gesundheit zurück weil ich die leider nicht mehr so zur Verfügung habe wie früher.
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wir waren froh wenn es etwas gab,wir hatten wenig Geld aber Gesundheitswünsch konnte man immer aussprechen.
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guten morgen .zu meiner zeit in den 50igern gab es für mich keinen Wunschzettel .. ich war glücklich wenn es ein geschenk ,dass ich auspacken durfte gab....
Das stimmt , ich bekam Bücher aus 2.ter Hand und war zufrieden . Das Auspacken war aber schön.
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gibs nicht für Geld zu kaufen meine Wünsche!
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Ich hatte keinen Wunschzettel. Bei uns zu Hause gab es keinen Konsum, obwohl ich aus einem sehr wohlhabenden Elternhaus komme. Meine Eltern schenkten mir viel Aufmerksamkeit, Liebe und auch mal zu Weihnachten mein geliebtes Puppenhaus, daß schon vorher viele Generationen Freude bereitete. Ich habe das übernommen und Weihnachten findet bei uns nicht mit Austausch von Geschenken statt, sondern mit Besinnlichkeit, Hausmusik und einer gemütlichen Vorweihnachtszeit. Nur die Enkelmädchen werden beschenkt. Jede bekommt ein Geschenk und keine Geschenkeflut. Vielen ist der Sinn der Weihnacht abhanden gekommen und viele bringen Weihnchten nur noch mit kaufen, kaufen, kaufen in Verbindung.
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Mein Wunschzettel vor langer, langer Zeit fing so an: einen Weihnachtsbaum und einen bunten Teller
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Freiheit und weg mit der Mauer.....heute weg mit der Volksrepublik Thüringen nich mit den Menschen sondern mit den Machern welche da sind GRÜNE und SPD
Lieber Martin, du hast vollkommen recht. Ich schliese mich Dir an. Trotzdem schöne Weinachten für Frank. Und für Dich ein schönes Fest. Gruß Gisela
Ja was bedeutet weihnachten? stellt euch einmal vor alles fiel weg weihnachtsbaum lichter festbraten besuche kirchgang weihnachtsmärkte ect. was macht dann weihnachten aus?
guten morgen frank.kommen sie aus den neuen bundesländern? warum so verbittert? das leben ist kein ponyhof. und weihnachten für menschen die den sinn dieses festes begriffen haben etwas sehr schönes ob mit oder ohne geschenke..
ich bin nicht verbittert...das habe ich mir einfach gewünscht wer in Unfreiheit gelebt hat wird das verstehen. Haben sich übrigens Millionen gewünscht wenn nicht an Weihnachten wann dann
Freiheit ja ein großes Wort... Aber wer ist wirklich frei?
ich .....aber auch gelebte Freiheit hat immer Konsequenzen das muss man bedenken
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