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Ist Langzeitarbeitslosigkeit ein Makel?

Ist Langzeitarbeitslosigkeit ein Makel?

Von News Team - Mittwoch, 07.10.2015 - 07:37 Uhr

Arbeitslose Menschen durchleben meist eine schwierige Phase. Neben finanziellen Einbussen leiden sie vor allem am angegriffenen Selbstwertgefühl. Menschen verändern sich durch Arbeitslosigkeit, nicht wenige werden krank dadurch. Der Ton in der Öffentlichkeit klingt aber, zumindest zwischen den Zeilen, nach Vorwurf: Wie kann man nur arbeitslos sein?

Arbeitslosigkeit geht uns alle an

Jeden Tag eine Aufgabe zu haben, zu wissen, dass man gebraucht wird und einen Teil zur Gesellschaft beiträgt, hat einen weitreichenderen Wert als die Euros auf dem Konto am Ende des Monats. Arbeit ist wichtiger Teil unserer Lebensinhaltes und unserer Persönlichkeit. Die meisten Leute kämpfen um eine neue Anstellung und verzweifeln, wenn sie nichts finden.
In einer fast vollbeschäftigten Gesellschaft wie unserer wird Arbeitslosigkeit stigmatisiert. Hartz IV ist das passende knallende Wort für den harten Stempel, das Brandzeichen "arbeitslos". Die öffentliche Diskussion schiebt die Arbeitslosen auf eine Bahn abseits der Gesellschaft. Sollen sie schauen, wie sie sich zurückstrampeln. Sozial ist das nicht.

4 Kommentare

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eine freundin hat die zeit überbrückt mit weiterbildung , die für sie das arbeitsamt bezahlt hat .so hat sie immer wieder eine neue stelle gefunden., obwohl sie schon 60 jahre ist
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längere Arbeitslosigkeit ist in der Tat ein Makel
auch wenn derjenige nichts dafür kann und alles nur Mögliche tut, um wieder in Arbeit zu bekommen.

Es gibt sogar Studien, dass Arbeitgeber bei Bewerbungen auf einen Arbeitsplatz, wenn von 2 Bewerbern (gleiche Qualifikation) der eine arbeitslos ist und der andere in einer ungekündigten Stelle, den Zweiten auswählen. NICHT den Arbeitslosen
hab ich selbst so erlebt--und das amt guckt zu--armes deutschland
Das Amt kennt die tatsächliche Situation auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt. Der zuständige Vorgesetzten hat eine Menge an Auflagen, die sich vor allem gegen Arbeitslose richten.
So kann die Hackordnung (wie auf dem Hühnerhof) am besten durchgesetzt werden. Das zuständige Amt weiss sehr genau, dass oft auf einen Arbeitsplatz 10 Beweber kommen. Was sagt der Sachbearbeiter?: "Sie bemühen sich nicht genug" und schickt ihn in irgendeine unsinnige Fortbildung, die sehr oft weder etwas mit seiner Tätigkeit, noch mit einer sinnvollen Neigung, einen ähnlichen Job auszuüben, zu tun hat. So sind die Fakten.
Es ist aber so bequem, wenn man, das gilt auch für die sonstige noch berufstätige Gesellschaftsschicht, dann sagen kann; " dann muss er/sie sich mehr bemühen mit (sinnloser) Weiterbildung". Was für ein Hohn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Hauptsache ist, man hat sich selbst auf dem Sockel noch weiter erhöht und den/der Arbeitslosen, die eigene Schuld
weiter angelastet.
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