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Nikolaus-Erinnerungen: Wie habt Ihr früher den Nikolaustag erlebt?

Nikolaus-Erinnerungen: Wie habt Ihr früher den Nikolaustag erlebt?

Von News Team - Samstag, 05.12.2015 - 14:39 Uhr

Morgen ist nicht nur der zweite Advent, sondern auch der Nikolaustag. Um den Heiligen Nikolaus von Myra ranken sich zahlreiche Legenden und sein Feiertag – der 6. Dezember – ist mit vielen Bräuchen verbunden:

Das nächtliche Füllen des Nikolausstiefels wird zum Beispiel „Einlegebrauch“ genannt. Dieser Brauch stammt von einer Legende um drei Jungfrauen, die nachts vom heiligen Nikolaus beschenkt wurden. Als finsterer Begleiter des Nikolaus versohlt der „Krampus“ (u.a. in Süddeutschland und Österreich) oder der „Knecht Ruprecht“ (vor allem im mittleren und nördlichen deutschen Sprachraum) den unartigen Kindern mit seiner Rute den Allerwertesten, während die braven Sprösslinge vom Nikolaus beschenkt werden.

Gerüchten zufolge verschwinden am Nikolaustag besonders häufig (ältere) männliche Verwandte von Familien mit Kindern, die aber vehement behaupten, dass sie natürlich nicht der Nikolaus sind.

Wie habt Ihr früher den Nikolaustag erlebt? Verbindet Ihr ganz besondere Erinnerungen damit? Lief Euer Nikolaustag klassisch ab, oder ganz anders? Hat sich an den Traditionen im Vergleich zu heute etwas geändert?

Ihr Kinder, stellt die Schuh' hinaus

Ihr Kinder, stellt die Schuh' hinaus, Denn heute kommt der Nikolaus. / Und wart ihr immer gut und brav, dann lohnt's euch Nikolaus im Schlaf. / Er bringt euch Äpfel, Feigen, Nüss' und gutes Backwerk, zuckersüß. / Doch für das böse, schlimme Kind legt er die Rute hin geschwind.

Was gab es bei Euch früher am Nikolaustag?

Opa als Nikolaus oder Knecht Ruprecht / Krampus
21.5 %
Einen gefüllten Stiefel mit Nüssen, Mandarinen...
63.9 %
Wir haben den Nikolaustag nicht gefeiert
6.3 %
Sonstiges (siehe Kommentar)
8.3 %
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85 Kommentare

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Ganz traditionell Nikolaus kommen lassen (aus der Pfarrei) natürlich - in Bayern - mit Krampus. Der hat viele schöne Süßigkeiten gebracht und sich gerne ein Gedicht aufsagen lassen. Mein Bruder war indessen grundsätzlich sicherheitshalber unter dem Tisch versteckt gewesen. Er war ein kleiner Feigling, schon damals. Es war immer sehr nett, bis zu dem Tag, an dem die Nikoläuse ausgebucht waren und eine Frau sich in dieser Rolle versucht hat. Das war nur noch peinlich. Seitdem habe ich gerne auf derartige Besuche verzichtet. Was denken die eigentlich, wie blöd Kinder sind? Bei unseren Kindern habe ich darauf geachtet, dass die Maske möglichst authentisch war.
Heute sind diese Figuren inflationär, denn es gibt sie in Form von "Weihnachtsmännern" die ja mit den Nikoläusen rein garnichts zu tun haben, an jeder Ecke. Das ist schade. So hat man auch diesen schönen alten Brauch endlich gekillt. Bald haben wir nichts mehr echt traditionell Deutsches mehr, vor lauter bunt-sein-wollen.
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Hl. Nikolaus! Ich geh seit ca 40 Jahren als Hl. Nikolaus . Diesen schönen Brauch halt ich hoch ( mit Kolping- spenden für soziale Objekte)
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gefeiert ? nein, es stand eine tüte vor der tür mit ein paar Süßigkeiten, das wars.,bei meinen kindern habe ich alles schöner und spannender gemacht und einen bösen nikolaus gab es nicht, habe mir einen beim Arbeitsamt bestellt kostete 80dm, ganz toll
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Bei uns kam der Nikolaus,ich musste ein Gedicht auf sagen. Danach bekam ich meinen Stiefel. Knecht Rupprecht hatte bei mir nichts zu tun.
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Ich stelle heute noch meine Stiefel vor die Tür und sie werden gefüllt
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Ich war 5 Jahre alt. Mein Onkel Robert, mit einer Engländerin verheiratet, war mit ihr, Tante Julie, zu Besuch bei uns. Mutti, Tante Julie, meine Kinderschwerster und ich saßen im Wohnzimmer und warteten auf den Nikolaus. Onkel Robert fehlte, aber das fiel mir nicht auf. Mir war etwas ängstlich zumute, denn ich war ja nicht immer brav gewesen. Meine Angst steigerte sich als es an der Tür rumpelte. Der Nikolaus trat ein, stellte mir freundliche Fragen und gab mir die damals üblichen Dinge: Äpfel, Nüsse etc. Dann nahm der Witzbold seine Rute und haute Tante Julie und Mutti damit durch. Für mich stimmte die Welt nicht mehr. DIE waren doch immer brav gewesen!
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wie ich später erfuhr, war mein älterer Bruder der Nikolaus. Ich hatte furchtbare Angst, er hat mir immer gedroht und ich floh ins elterliche Ehebett unter die Bettdecke und habe furchtbar geschriehen vor Angst. Ganz schlimm
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Einen ganz bestimmten Nikolaustag werde ich nie vergessen:
Mit meinen Geschwistern saßen wir am Mittagessen (Mitte der 50ziger Jahre), als der Nikolaus kam. Es gab Rosenkohl, den mochte ich absolut nicht! Für das Aufessen sollte es einen Apfel geben... Ergebnis war: ich bekam den kleinsten Apfel. Mein jüngerer Bruder den Größten, obwohl er den Kohl auch nicht so gerne aß. Auf jeden Fall war ich geheilt- ich esse seither sehr gerne Rosenkohl!!!!
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Mein Nikolausabend war nie schön. Meine Mutter sagte immer wir sollen schon den Schlafanzug anziehen bevor der kommt. Weil, wenn er uns mitnimmt hätten wir wenigstens nicht unsere guten Sachen an. Ist doch pervers, oder?
Ganz schlimm !
Ja, denke ich auch. Ist aber heute nicht mehr schlimm.
Gut, man muss auch verzeihen können!
Da gebe ich Dir recht. Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.
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das schönste Nikolausfest war als ich 10 Jahre alt war. Ich habe im Krankenhaus gelegen, weil mir der Blinddarm entfernt wurde. <soviel habe ich noch nie zu Nikolaus bekommen. Von meinem Eltern gab es mehr als sonst. Vom Krankenhaus, der Tante und vom Arzt.
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