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Reiterlesmarkt Rothenburg o. T.

DEF-Frauen auf dem Reiterlesmarkt in Rothenburg ob der Tauber

Von Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern - Dienstag, 08.12.2015 - 14:42 Uhr

Weihnachtswunder auf dem Rothenburger Reiterlesmarkt

In Rothenburg ob der Tauber ist Weihnachten zu Hause, und zwar ganzjährig. Die wunderschöne mittelalterliche fränkische Fachwerkstadt ist weltbekannt. Mehr als an anderen Zeiten, dem Sommer mit seinen Touristenscharen etwa, gilt dies für den Advent. Kommt auch noch ein Schnee hinzu und verzaubert die alten Gassen, so ist es ein Bild von einem Städtchen, wenn Weihnachten kommt.

Rothenburg bietet auch einen schönen Weihnachtsmarkt, der aber nicht wie sonst gerne einmal in Franken ein Christkindlesmarkt ist, sondern den "Reiterlesmarkt". Das Rothenburger Reiterle eröffnet mit seinem Prolog den Markt , der bis einen Tag vor Heiligabend andauert. Das Reiterle ist eine sehr sympathische Gestalt, ein berittener kleiner Bote, der die gute neue Mär bringt, und auch Geschenke.

Die DEF-Frauen spenden an die Frauen, denen es nicht so gut geht


Auf dem Reiterlesmarkt gibt es einen Stand der Ehrenamtlichen. Dort machen alle Vereine und Verbände mit, die mit ihren zahlreichen Aktivitäten das ganze Jahr dafür sorgen, dass Rothenburg nicht nur die idyllische mittelalterliche Kulisse für Reisegruppen ist, sondern eine liebens- und lebenswerte Stadt auch für die Einheimischen. Bei dieser "Ehrenamtsbude" sind auch die DEF-Frauen aus Rothenburg mit dabei. Sie bieten Plätzchen an, was ja nun wirklich Vertrauenssache ist, und nette Kleinigkeiten und Nützlichkeiten, die sie selbst hergestellt haben. Und der Erlös wird nicht etwa in die eigene Kasse gesteckt, um für Refereninnengeschenke oder mal einen Ausflug oder eine Führung bezahlen zu können, sondern auch damit tun die DEF-Frauen Gutes: Das Geld wird dem Frauenhaus in Ansbach gespendet. Die Frauenhäuser in Bayern bieten den Frauen Schutz, die sonst in ihrem Leben keinen finden können. Leider sind sie im Allgemeinen chronisch unterfinanziert. Daher ist dieser Beitrag der Rothenburgerinnen wirklich wertvoll.

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