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Coco Chanel Der Beginn einer Leidenschaft

""Coco Chanel" Adventskino im DEF Schweinfurt

Von Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern - Freitag, 11.12.2015 - 14:18 Uhr

Wer kennt sie nicht, die beiden Cs? Coco Chanels Initialen stehen für die besondere Eleganz, die schon früh klassisch wurde. Die Schöpferin dieser Modekunst schaffte es nicht nur, das ganze 20. Jahrhundert hindurch immer wieder mit ihren Kreationen die absolute Spitze darzustellen, sondern dies jeweils in einer Zeit nach einem Weltkrieg. In den 20er Jahren waren es das berühmte kleine Schwarze und das berühmteste Parfüm der Welt, ihre Kreation "Chanel No. 5"; nach dem Zweiten Weltkrieg war es dann das elegante sanft glitzernde Kostüm mit Jäckchen, das nach ihr benannt ist.

Doch Coco Chanels Leben war nicht immer glitzernd, sondern sie arbeitete sich aus vielen Widrigkeiten mit mindestens ebenso viel Ehrgeiz und Fleiß wie Genie nach ganz oben. Chanel, deren Künstlername Coco noch ein bisschen halbseiden anklingt, stammte aus armen Verhältnissen. Sie wuchs im Waisenhaus auf, wo man ihr gerade einmal eine minimale Ausbildung als Näherin angedeihen ließ. Immerhin, das wurde der Boden für ihre beispiellose Karriere. Neben der Schneiderei trat sie in einem kleinen Garnisonstädtchen auch als Varietésängerin auf, aus der Klosterschülerin Gabrielle wurde Coco. Vieles über ihre Frühzeit wurde auch von Chanel selbst im Nachhinein legendenhaft ausgestaltet. So soll der Name sich von zwei Liedtexten dieser Zeit ableiten. Verschiedene Geliebte ermöglichten es ihr, in Paris einen Hutsalon und dann ein Atelier zu eröffnen - der Weg zur Weltfirma war beschritten, es konnte losgehen!

Über diese Anfangsjahre der berühmten Modeschöpferin gibt es ein seinerzeit vielverschenktes Buch von Edmonde Charles-Roux "Coco Chanel. Ein Leben". 2009 verfilmte die französische Regisseurin Anne Fontaine die Anfangsjahre der Coco Chanel. Vor allem ihrem Aufstieg in Paris an der Seite ihrer vermögenden Gefährten wird Raum gegeben. Die Kritik vor allem in Amerika warf dem Film allerdings vor, die Schattenseiten des Aufstiegs und Überlebenskampfes der Chanel ausgelassen zu haben, vor allem die Sicherung des Unternehmens mit allen Mitteln auch in der Zeit der deutschen Besetzung.

Der Film wird im Rahmen des Medienkreises des DEF Schweinfurt unter der Leitung von Birgit und Gerhard Seidel angesehen und hinterher diskutiert. Martin-Luther-Haus am 17. Dezember um 15.30 Uhr.

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