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Kalium: 5 Dinge, die Sie über den Mineralstoff wissen müssen

Kalium: 5 Dinge, die Sie über den Mineralstoff wissen müssen

Von News Team - Dienstag, 28.05.2019 - 09:30 Uhr

Jede Zelle im Körper braucht Kalium. Ohne den Mineralstoff können Herz, Muskeln und Nervensystem nicht richtig funktionieren. Kalium spielt außerdem eine wichtige Rolle bei der Bildung von Eiweiß und Glykogen, sowie beim Zellwachstum und der Regulierung des Säuren-Basen-Haushalts. Was Kalium sonst noch kann, verraten wir unten.


1: Kalium ist lebenswichtig

Jede Zelle im Körper braucht Kalium. Ohne den Mineralstoff können Herz, Muskeln und Nervensystem nicht richtig funktionieren. Zudem braucht der Körper Kalium für das Zellwachstum, zur Bildung von Eiweiß und der Kohlenhydratreserve Glykolen, zur Regulierung des Säuren-Basen-Haushalts und um einen normalen Blutdruck aufrechtzuerhalten.

2: Der Kaliumbedarf steigt mit dem Alter

In den ersten vier Lebensmonaten benötigt ein Baby 400 Milligramm Kalium pro Tag. Mit zunehmendem Alter steigt der Bedarf allmählich auf das zehnfache an. Jugendliche und Erwachsene brauchen 4000 Milligramm Kalium täglich. Bei Frauen, die stillen, ist der Tagesbedarf mit 4.400 Milligramm noch etwas höher.

3: Kaliummangel ist selten

Kalium steckt in fast allen Lebensmitteln - vor allem in pflanzlichen. Bananen, Aprikosen, Kartoffeln, Tomaten und Möhren enthalten zum Beispiel viel davon. Erdnüsse, Mandeln und Cashewkerne sowie bestimmte Mehle - etwa Roggen- und Dinkelmehl - sind auch reich an dem Mineral. In Kakao steckt übrigens auch sehr viel Kalium.

Sportler, die beim Schwitzen viel von dem Mineralstoff verlieren, können den Verlust leicht mit Obst und Gemüse ausgleichen. Kaliummangel entsteht übrigens meist nur durch sehr großen Wasserverlust - etwa bei starkem, lange anhaltendem Erbrechen oder Durchfall, oder wenn man länger abführende oder entwässernde Medikamente einnimmt.

Tipp: Wenn man das Essen Olivenöl zugibt, steigert die Kaliumaufnahme.

4: Kalium- und Natriumgehalt im Körper hängen eng zusammen

Je mehr Natrium man aufnimmt, desto mehr Kalium scheidet der Körper aus. Natrium steckt zum Beispiel in Kochsalz. Wer sehr viel Salz konsumiert, kann im Extremfall einen Kaliummangel entwickeln. Besonders viel Natrium enthalten Salami, Käse, Ketchup sowie salzige Gebäcksorten wie Salzstangen und Chips, aber auch Brot und Brötchen.

5: Zu viel Kalium ist schädlich

Durch hochdosierte Kaliumpräparate kann es schnell zu Überdosierungen kommen. Und auch im Fall, dass die Neren versagen, kann sich im Körper zu viel Kalium ansammeln. Zu den möglichen Folgen gehören dann Muskelschwäche, Herzrhythmusstörungen, Ohrensauen, Verwirrtheit und Halluzinationen.

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