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Viele kennen Intervallfasten - wissen aber nicht, aber es wirklich gut ist

Intervallfasten: Wenn Ernährung verunsichert - Wie gut oder schädlich ist die beliebte Diät?

Von News Team - Dienstag, 11.06.2019 - 10:49 Uhr

Oma macht's, der Kollege hat's auch schon ausprobiert, die Schwester überlegt noch. Intervallfasten ist der Diät-Trend 2019. Innerhalb eines Zeitraums von 8 Stunden essen (etwa von 12 bis 20 Uhr), dann 16 Stunden am Stück fasten. Angeblich purzeln so die Pfunde von ganz allein.

Doch ist dem wirklich so? Und was sollte unbedingt beim Intervallfasten beachtet werden?

Eine Umfrage der Schwenninger Krankenkassen mit über 2000 Bundesbürgern zeigt: Zwei Drittel der Bundesbürger haben schon mal davon gehört. Und jeder Fünfte hat selbst bereits in Intervallen gefastet. Allerdings halten rund 40 Prozent der Deutschen diese Art der Diät nur für einen kurzfristigen Trend.

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Doch nur weil so viele schon davon gehört oder bereits ausprobiert haben, heißt dies ja noch lange nicht, dass es etwas taugt. Oder um es mit Shakespeare zu sagen: Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben. Wie gut und sinnvoll ist das Intervallfasten also wirklich?

"Dazu gibt es bisher leider nur wenige Untersuchungen", erklärt Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der Schwenninger Krankenkasse. "Eine aktuelle Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg zeigt allerdings, dass sich Intervallfasten in seiner Wirkung nicht von anderen wirksamen Diätformen unterscheidet."

Intervallfasten ist sicher eine Möglichkeit, abzunehmen. Aber damit ist man nicht unbedingt erfolgreicher als mit anderen Diäten

so Hantke.

Viel wichtiger sei die langfristige Umstellung der Ernährung - mit einer abwechslungsreichen, überwiegend pflanzlichen Kost, wie sie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfehle.

Dann purzeln die Pfunde oft von allein. Jeder weiß doch: Diäten sind meist nur kurzfristig von Erfolg gekrönt.

Die Ärztin empfiehlt, allgemeingültige Ernährungsregeln zu beachten, wie etwa nach dem Abendessen nicht mehr zu naschen, auf Chips oder eine späte Brotzeit zu verzichten.

Hohe Verunsicherung bei Diät-Willigen

61 Prozent der Befragten sind verunsichert, wenn es um gesunde Ernährung geht - so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Sie wüssten nicht, welchen Empfehlungen sie überhaupt noch folgen sollten.

Fakt ist: Wer zu viel auf die Waage bringt, sollte vor allem unter Gesundheitsaspekten Abnehmen. Wird das Körpergewicht um fünf Prozent reduziert, verringert sich das Bauchfett um 20 Prozent, das Leberfett sogar um ein Drittel. Viele fühlen sich mit weniger Gewicht fitter und sind aktiver.

IM VIDEO | Model Lisa G. erklärt, worauf es beim Intervallfasten ankommt

1 Kommentar

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Liebe Leute von wize.life, warum zeigt ihr uns immer diese jungen "Dinger" ? Ich frage mich, ob die Lippen dieser Dame echt sind...
Intervallfasten heißt für mich: 17 Uhr das letzte essen und dann bis morgens gegen 8 Uhr nichts mehr, absolut nichts!( Ich möchte aber nicht abnehmen)
Man könnte auch frei nach Renate Bergmann sagen: Zähne abends raus und dann kommt man gar nicht in die Verlegenheit noch etwas zu essen
Wer Renate Bergmann nicht kennt, googeln....pure Freude beim Lesen
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