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Drei Gründe, warum Diäten (fast) immer scheitern

Drei Gründe, warum Diäten (fast) immer scheitern

Healthpark.de
04.02.2014, 11:17 Uhr
Beitrag von Healthpark.de

„Ich esse nur noch die Hälfte und mache doppelt so viel Sport. Dann hab ich den lästigen Winterspeck in vier Wochen weg – total easy!” So kürzlich die motivierte Ansage meiner Freundin Anna, die sich im ersten Moment absolut schlüssig anhörte. Doch irgendetwas lies mich zweifeln. Zu oft schon hatte ich beobachtet, wie sich meine Freundinnen erfolglos durch Erdbeer- und Sauerkrautsuppen-Diäten gequält und doch nie die gewünschte Gewichtsabnahme erreicht hatten. Doch warum tragen Diäten meist schon das Scheitern in sich?

Hier die drei häufigsten Gründe:

1. Du meinst es zu gut!

Nochmals zu Anna: Die Hälfte essen, doppelt soviel Sport machen und in wenigen Wochen die überflüssigen Kilos dauerhaft weg haben – weltweit warnen Ernährungswissenschaftler vor diesem Trugschluss! Denn wer seine Kalorienzufuhr drastisch kürzt, der signalisiert seinem Körper gleichzeitig den Stoffwechsel zu reduzieren und bremst damit die Fettverbrennung. Und wer sich stets seine gewohnten Leckereien vorenthält, der hat die Rechnung ohne seinen Appetit gemacht. Der Heißhunger auf die verbotenen Speisen wird zu einem überwältigenden Drang. Und nach der unvermeidbaren Fressorgie ist die Motivation wieder im Keller. Also: Nimm nur kleine Änderungen an Deiner Ernährung vor und verbiete Dir nicht Deine Lieblingssünden. Praktische Vorschläge sowie ein Tagebuch zur Erfolgskontrolle findest Du in unserem Abnehmplan „BabySteps“ (hier herunterladen).

2. Du denkst zu kurzfristig!

Willst Du Dein ganzes Leben lang auf Diät sein? Wohl kaum. Darum gilt es, Deine Ernährungsgewohnheiten und damit auch Deinen Lebensstil langfristig zu ändern. Und das gelingt eben nur in Trippelschritten. Wer sich vornimmt, mehrere Kilos wöchentlich zu verlieren und mit sportlichen Aktivitäten sein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen, der scheitert leicht und verliert rasch die Motivation. Kleine Ziele in kleinen Schritten sorgen dagegen für schnellere und häufigere Erfolgserlebnisse und lassen sich besser in den Alltag integrieren.

Für den langfristigen Erfolg hilft es außerdem, mindestens sechs Wochen lang ein Tagebuch zu führen (z.B. das BabySteps-Tagebuch (hier kostenlos herunterladen: http://www.healthpark.de/media/pdf/b...a_final.pdf), in dem die neuen Gewohnheiten aufgezeichnet werden. Erst dann beginnt unser Gehirn Verhaltensänderungen (z.B. mehr Sport oder weniger Ernährungssünden) zu internalisieren. Das heißt: die neuen Gewohnheiten werden zu einem ganz normalen Bestandteil des Alltags, wie zum Beispiel das Zähneputzen oder die tägliche Beinrasur.

3. Keine is(s)t wie Du!

Menschliche Ernährung ist viel mehr als die bloße Aufnahme von „Treibstoff“. Essen und Trinken haben viel mit unseren Erfahrungen zu tun. Dass heißt: Jeder isst anders. Darum kann auch nicht eine und dieselbe Diät allen Menschen beim Abnehmen helfen. Unsere Sozialisation bestimmt unser Essverhalten: Wer als Kind mit Süßigkeiten belohnt wurde, tut das auch als Erwachsener. Auch Kinder, die mit Naschereien Langeweile kompensieren, können dieses Verhalten später nicht einfach ablegen. Jahrzehntelang gelebte Essrituale lassen sich eben nicht so einfach vergessen. Umgekehrt haben wir alle unser eigenes Soul Food; Lebensmittel, die wir mit glücklichen Erinnerungen und Stimmungen verbinden.

Zunächst gilt es also, sich die Gründe für das eigene Fehlverhalten beim Essen und Trinken bewusst zu machen. Du bezeichnest Dich selbst als Frust- oder Stressesserin? Vielleicht wäre es zunächst mal Zeit für einen neuen Job und einen „sozialen Frühjahrsputz“!? Du hast häufig Leerlauf und Langeweile? Such Dir ein neues Hobby, das Dich fesselt und Dir mehr Lebensfreude und Selbstvertrauen gibt.

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1 Kommentar

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Diät machen ich nicht aber, wenn zu viel Gewicht ab nehmen ohne Pille oder Training, das geht wunderbar nur das Gewicht geht dafür etwas langsamer. Habe durch mein Essen 4 Kilo abgenommen.
  • 05.02.2014, 11:12 Uhr
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