Das Sinnbild des Karnevals: der Krapfen
Das Sinnbild des Karnevals: der KrapfenFoto-Quelle: (c) iStockphoto

Das Sinnbild des Karnevals: der Krapfen

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Vor Beginn der Fastenzeit wird nochmal richtig hingelangt beim Essen und Trinken. Der Krapfen gehört an Karneval einfach dazu. Oder was meinen Sie? Backen Sie den selbst - oder kaufen ihn beim Bäcker Ihres Vertrauens?

Krapfen oder Berliner, mancherorts auch als Kreppeln oder Berliner Pfannkuchen bezeichnet, sind das traditionelle Karnevalsgebäck schlechthin. Der klassische Krapfen ist mit Marmelade gefüllt und mit Puderzucker bestäubt. Daneben gibt es eine ganze Reihe von Variationen der in Fett ausgebackenen Hefebällchen. Durch das Frittieren erhöht sich der Fettanteil um mehr als das Zweifache. Je nach Füllung, Zutaten und Größe schlägt ein Krapfen mit 200 bis 400 Kilokalorien zu Buche.

Dass der Krapfen ausgerechnet an Fasching Hochkonjunktur hat, wird der nachfolgenden Fastenzeit zugeschrieben. In den Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern war Verzicht auf tierische Produkte geboten. Deshalb wurden vorher verderbliche Vorräte aufgebraucht. Die nahrhaften, in Schmalz ausgebackenen, eierhaltigen Kuchen waren eine dieser Maßnahmen. Eine fast schon überkommene Tradition heutzutage bei all dem Überfluß.

Fettes schafft Grundlage für den Alkohol


Einen gewissen Vorteil hat das Fettgebäck trotzdem in den Karnevalswochen: Fettes Essen als Grundlage vor dem Karnevalfest lässt Alkohol in Partydrinks langsamer ins Blut treten, der Alkoholpegel steigt also langsamer. Von daher hat so manche so genannte Sünde auch ihr Gutes.

Doch wie halten Sie es mit dem süßen und fetten Schmalzgebäck in den Wochen vorm Aschermittwoch? Geht es Ihnen wie mit den Nikoläusen im September im Supermarkt ('ach, die schon wieder') oder ist der Krapfen bei Ihnen Tradition, Sie lassen nichts drauf kommen, ja stellen ihn gar selbst her?