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Kann man sich depressiv essen?

09.02.2014, 10:00 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Dass falsche Ernährung zu allerlei Beschwerden führen kann, ist den meisten von uns ja nicht mehr fremd, seit immer mehr Ernährungsberater durchs Land ziehen und uns ihr Lied von einer gesunden Lebensweise singen. Aber wusstest du schon, dass auch psychische Erkrankungen wie Depressionen ernährungsbedingt gefördert werden können? Auch hier gilt nämlich: "Man ist, was man isst!" Alles was mich ausmacht, meine gesamten Einhundert Kilogramm Lebendgewicht sind weiter nichts als verstoffwechselte Nahrung. Ich bin das, was ich in mich hinein gesteckt habe. Mangelt es beispielsweise an Vitaminen, Mineralstoffen und essentiellen Fettsäuren, kann es schnell zu Problemen kommen. Nicht nur körperliche Leiden können die Folge sein, auch der Gehirnstoffwechsel ist auf diese Substanzen angewiesen. Man hat inzwischen nachweisen können, dass die Ernährung einen nicht unwesentlichen Einfluss bei der Entstehung von Depressionen hat. Auch bei der Behandlung von Depression, könnte man mit einer gesunden Ernährung einiges mehr erreichen. Unsere Fachärzte konzentrieren sich leider ganz auf die Gabe von Antidepressiva.Ich will diese Mittel nicht verteufeln. Ich nehme selbst sein Jahren ein Antidepressivum ein und es hilft mir, durch den Tag und das Jahr zu kommen. Doch hat mich nie jemand bislang nach meiner Ernährung befragt. Ich finde diesen Ansatz spannend, einleuchtend und viel versprechend und ich will versuchen, da etwas in meinem Leben zu ändern. Was aber kann man konkret tun, um sich gehirngerecht zu ernähren?

Hier weiter lesen: Depressiv durch falsche Ernährung

6 Kommentare

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Ich wählte eine Therapie ohne Medikamente - nur Verhaltenstherapie - aber hatte eine "knallharte" Therapeutin. Daneben kochte ich selbst (auch wenn`s ein Zeitaufwand war (es ging eben alles im Zeitlupentempo) und zwar fast ausschliesslich biologisch. Das Gemüse stammt großteils aus meiner Kühltruhe, die mit dem Gartenertrag bestückt ist. Das Kochen war auch irgendwie Therapie. Ich versuchte den Haushalt großteils allein zu bewältigen,
was gar nicht so einfach war - zuvor ging dies immer nebenzu...
Bis zu meinem schweren Unfall, der letztes Jahr noch dazukam, kümmerte ich mich auch um meinen Garten.
Der Umgang mit der Erde, den Pflanzen, dem Wachsen und Gedeihen, dem Experimentieren (Garten auf 1200 m Höhe), Werden und Vergehen hat mir enorm geholfen. Zwischendurch braucht und bekommt mein Masgen und die Seele natürlich auch mal was Süsses... Aber Essen muss auch Spass machen.
Ich will da keine neuen Probleme (Neurosen etc.) heranzüchten.
Euch auch viel Appetit an "Gesundem"
  • 04.03.2014, 17:37 Uhr
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auch ich gehe davon aus, dass sowohl unser körperliches als auch unser psychisches befinden mit der ernährung zusammenhängt. meine ernährung stellt sich zusammen aus, obst, gemüse, getreideprodukten wie z.b. brot. viel bewegung an frischer luft ist natürlich ein absolutes muss. kein leistungssport tägliches gehen (spazieren) ist ein ritual von mir. meine sinne werden geschärfe, in dem ich das wachstum der natur im wald beobachte. ich traben nicht über gepflasterte steine, auf dem schnellsten weg ins kaufhaus, um mich dem konsumterror auszusetzen. darüberhinaus nehme ich schüssler-salze zu mir, trinke täglich 3 mal ein glas wasser mit apfelessig. sorge für eine gut funktionierende darmflora durch lactulose. und stärke mein immunsystem mit echinazea. ich liebe meine meditationsrituale, mag autogenes training und bin mir bewusst, dass mein leben ein geschenk der schöpfung ist, und es meine aufgabe ist sorgsam mit mir und meinem körper, in dem ich hier auf erden leben darf, umzugehen.
  • 11.02.2014, 00:01 Uhr
Das hört sich nach einem sehr bewussten Leben an. Es hört sich aber irgendwie auch anstrengend an? Führt so eine Lebensweise denn auch zu einem zufriedenen Leben?
  • 11.02.2014, 08:26 Uhr
ich kann dich da beruhigen bernhard. es ist in keiner weise anstrengend. es geht mit einer leichtigkeit einher, die für einen ausstehenden vielleicht schwer nachvollziehbar ist. essen und trinken gehört zu unserem leben, ob nun apfelessig zugesetzt wird ist zeitlich irrelevant. leben ist bewegung, also gehört es ganz einfach dazu, ich gehe spazieren, andere bummeln. essen ist unabdingbar, fleisch mag ich nicht, also gemüse, kartoffeln und obst. ist sogar weniger aufwand. wenn du das einmal verinnerlicht hast, regelt es sich wie von selbst. mancher betreibt sport, ich meditiere. du siehst kein mehraufwand, dafür mehr effizienz.
nun denn, versuchs mal. du wirst den erfolg spüren und die tabletten ad acta legen. deine ausstrahlung wird positiver und so kommst du auch an und empfängst dementsprechend in der rück-koppelung viel positives.
liebe grüße und einen schönen tag noch. cornelia
  • 11.02.2014, 13:48 Uhr
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Hallo Bernhard,
habe kürzlich diesen Beitrag in Galileo gesehen:
www.prosieben.de/tv/galileo/themen/leben-am-limit
Fand ihn sehr aufschlussreich, speziell was die Ernährung betraf.
  • 10.02.2014, 09:45 Uhr
Ja, Danke für den Tipp!
  • 11.02.2014, 08:24 Uhr
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