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Großmutters wunderbares Kirschkernkissen – Schmerztherapie mit Naturheilmitt ...

Großmutters wunderbares Kirschkernkissen – Schmerztherapie mit Naturheilmitteln

myREHA.com
13.03.2014, 17:51 Uhr
Beitrag von myREHA.com

Kirschkerne sind wertvolle Rohstoffe aus dem Schatzkästchen von Mutter Natur, vor allem wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften bei der Wärmespeicherung. Ihre heilende Wirkung ist seit Hildegard von Bingen überliefert. Kirschkernkissen zählen auch heute noch zu den beliebtesten traditionellen Heilmethoden. Das bewährte Hausmittel findet vor allem in der natürlichen Schmerztherapie Anwendung.

Kirschkerne speichern im Gegensatz zu Körnern eine trockene Wärme bzw. Kälte. Das Kirschkernkissen ist daher auch als „trockene Wärmflasche“ geläufig und hat gegenüber der Wärmflasche aus Kunststoff verschiedene Vorteile: Es besteht nicht die Gefahr des Auslaufens und damit von Verbrennungen durch heißes Wasser und es können sich keine Schadstoffe wie zum Beispiel hormonell wirksame Chemikalien aus den verwendeten Materialien lösen.

Wann beziehungsweise wie wird das Körnerkissen angewendet?

  • Verspannungen, Bauchschmerzen: Eine Wärmeanwendung hilft zuverlässig gegen Schmerzen. Das Kissen sollte sich dabei der Körperpartie gut anpassen. Für Verspannungen im Nacken empfiehlt sich daher das etwas kleinere Nackenkissen.
  • Muskelschmerzen: Je nach Art der Beschwerden bewährt sich ein warmes oder gekühltes Kirschkernkissen.
  • Kopfschmerzen, Stauchungen/Prellungen: Hier kommt das Körnerkissen gekühlt zum Einsatz.
  • Erkältungen: Die wärmende Wirkung des Körnerkissens lindert typische Erkältungsbeschwerden. Aber Vorsicht: Keine Wärmeanwendung bei Fieber!
  • Kälteempfindlichkeit und Steigerung des persönlichen Wohlbefindens: Während Heizkissen oder –decken unnötig Energie verbrauchen, kommt das Kirschkernkissen mit sehr geringem Energieeinsatz aus. Es kann zum Beispiel einfach auf der ohnehin laufenden Heizung oder dem Kachelofen „aufgeladen“ werden. Zudem besteht keine Gefahr durch Überhitzung, elektromagnetische Felder oder gar Brandherde.
  • Tastsinn und Motorik: Kirschkernkissen werden auch in der Ergotherapie eingesetzt, um Sinne und Beweglichkeit zum Beispiel bei Beschwerden in den Fingergelenken zu fördern und zu verbessern.

Wie wird das Kirschkernkissen erwärmt bzw. gekühlt?


Sofern keine andere Wärmequelle wie zum Beispiel die Heizung zur Verfügung steht, ist das Erhitzen in der Mikrowelle die effizienteste Methode. Lassen Sie das Kirschkernkissen vollständig auskühlen, bevor Sie es erneut erwärmen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Kerne zu glühen beginnen. Testen Sie die Temperatur vor der Anwendung immer an der Innenseite des Handgelenks.

Backofen


  • Schützen Sie das Kirschkernkissen vor Verbrennungen, indem Sie es in Alufolie verpacken.
  • Geben Sie das Körnerkissen bei maximal 110 – 150° C ca. 10 - 15 Minuten in den Backofen
  • Benützen Sie beim Herausnehmen Kochhandschuhe, entfernen Sie die Alufolie.

Mikrowelle

  • Geben Sie das Kirschkernkissen zusammen mit einem mit Wasser gefüllten Gefäß in den Garraum der Mikrowelle. Mikrowellenteller und Kissen müssen vollständig trocken und sauber sein, um Verbrennungen zu vermeiden.
  • Stellen Sie die Mikrowelle auf maximal 600 Watt ein und erwärmen Sie das Kissen ca. 1 – 2 Minuten. Bei erstmaligem Einsatz tasten Sie sich vorsichtig und in kleinen Schritten an die gewünschte Wärme heran. Die Aufwärmzeit kann bei unterschiedlichen Kissen-Größen abweichen.

Kälteanwendung


Geben Sie das Kirschkernkissen in eine Plastiktüte und lassen Sie es im Gefrierfach ca. 30 Minuten auskühlen. Für einen leichten Kühleffekt ist eine Aufbewahrung im Kühlschrank ausreichend.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.myreha.com

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1 Kommentar

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Ich habe mich schon vor Jahren mit der Person der Hildegard von Bingen befasst und einige Dinge ihrer Medizin ausprobiert, mir hat es sehr gut getan. Ich habe in dem Zusammenhang auch zum Dinkel gefunden und tolle Gewürze aus ihrem Klostergarten ausprobiert, es gibt ganz tolle Rezepte dazu. Ich kann es nur empfehlen.
  • 13.03.2014, 19:50 Uhr
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