Wir lassen uns nicht die Butter vom Brot nehmen!
Wir lassen uns nicht die Butter vom Brot nehmen!Foto-Quelle: (c) Image Source White

Wir lassen uns nicht die Butter vom Brot nehmen!

Lifeline - DAS GESUNDHEITSPORTAL

Jahrzehntelang mussten wir uns anhören, dass wir Pflanzenöl statt Butter zu uns nehmen sollten, um unsere Herzen zu schonen. Doch gesättigte Fettsäuren sind für die Gesundheit nicht schlechter als ungesättigte, das belegt eine neue Studie - und rehabilitiert das in Verruf geratene Streichfett.

Bloß keine Butter, kein fettes Fleisch, keine Milchprodukte mit hohem Fettgehalt oder Eier. All diese Fette sollen den Blutfettspiegel erhöhen, vor allem das gefährliche Cholesterin. Gefäßkrankheiten wie Arteriosklerose, nicht zuletzt Herzinfarkt und Schlaganfall sind die Folgen. Gesünder sollen dagegen Pflanzen- und Fischöle mit ihren mehrfach ungesättigten Fettsäuren sein. So haben Sie es doch auch gelernt, oder?

Alles falsch. Zu dem Schluss kommt jetzt eine große Analyse mit insgesamt mehr als 600.000 Teilnehmern. Demnach gibt's keinerlei Belege dafür, dass eine Ernährung mit ungesättigten Fettsäuren statt gesättigten in irgendeiner Art und Weise die Blutgefäße oder das Herz schützt. Und dieses Ergebnis bedeutet zudem, dass Butter, Sahne, fettes Fleisch, Eier und Käse auch nicht den Cholesterinspiegel erhöhen - oder der Gesundheit schaden.

Freifahrtschein für ordentlich Butter auf dem Brot?


Mitnichten. Es ist wie immer die Menge, die das Gift macht - und die forschenden Mediziner machen auch klare Angaben, wieviel Fett denn nun gut ist pro Tag - und wieviel eben dann doch nicht.

Mehr lesen im Artikel Butter schadet dem Herzen nicht auf lifeline.de

Wie halten Sie es denn mit der Butter? Sagen Sie: "Es geht doch nichts über ein gescheites Butterbrot und das lass' ich mir auch nicht nehmen!" Oder essen Sie längst Alternativen und haben sich so daran gewöhnt, dass diese Diskussion für Sie sowieso obsolet ist?

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