Ätherische Öle - erwiesen positive Auswirkungen auf die Gesundheit
Ätherische Öle - erwiesen positive Auswirkungen auf die GesundheitFoto-Quelle: anoli - Fotolia

Ätherische Öle - erwiesen positive Auswirkungen auf die Gesundheit

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Beitrag von myREHA.com

Ätherische Öle sind Extrakte, die meist durch Wasserdampfdestillation oder Extraktion aus Pflanzen oder Pflanzenteilen gewonnen werden. Der intensive Geruch der Pflanze und die Wirksamkeit der sekundären Pflanzeninhaltsstoffe bleiben dabei erhalten.

Durch Einatmung, Einnahme oder unmittelbaren Hautkontakt werden die Wirkstoffe der ätherischen Öle im gesamten Organismus verteilt. Sie gelangen dank ihrer spezifischen Molekularstruktur über Haut und Schleimhäute, Lunge oder Magen-Darm-Trakt in den Blutkreislauf und das Gewebe. Die feinen Sinneszellen der Nase transportieren die im Duft enthaltene Information außerdem ins Gehirn. Dort wirkt sie unmittelbar auf das vegetative Nervensystem, die Hormonproduktion und das Immunsystem. Geruchsempfindungen üben also tatsächlich einen starken Einfluss auf unsere Gefühle und unser Wohlbefinden aus.

Die Qualität macht den Unterschied

In der Aromatherapie kommt weder naturidentisches Öl noch künstliches Öl zum Einsatz, da deren Wirkung auf die Gesundheit zumindest umstritten ist. Empfehlenswert sind nur so genannte natürliche und naturbelassene Öle, die unmittelbar aus der Pflanze oder Pflanzenbestandteilen gewonnen werden. Natürliche ätherische Öle unterscheiden sich von den naturbelassenen nur dadurch, dass sie mehrere naturreine Komponenten enthalten und nicht ausschließlich aus einer Pflanze gewonnen werden. Bei beiden sollten jeweils die namensgebende Pflanze bzw. die verwendeten Pflanzenteile, das Gewinnungsverfahren und ggf. enthaltene Verdünnungsmittel angegeben sein.

Einfache Anwendung: die Aromalampe

Ätherische Öle besitzen für gewöhnlich eine geringere Dichte als Wasser und bilden daher kleine Tropfen, die auf der Oberfläche des Wassers schwimmen und rückstandsfrei verdampft werden, da die meisten von ihnen keine Fette enthalten. Rückstände in der Aromalampe entstehen meist nur durch Eintrocknen des Wassers und den darin enthaltenen Kalk. Sie sollten regelmäßig mit einer milden Seifenlauge entfernt werden.

Altbewährte Pflanzenheilkunde – Anwendungsgebiete der Aromatherapie

Die Möglichkeiten der Anwendung sind vielfältig. Je nach Pflanze wirken die ätherischen Öle antiseptisch und keimtötend, entzündungshemmend, kräftigend, krampflösend oder durchblutungsfördernd. Sie können zur Desinfektion von Wohn- und Arbeitsräumen eingesetzt werden, zur Heilbehandlung oder einfach zur Aromatisierung der Raumluft.

Risiken und Nebenwirkungen

Ätherische Öle enthalten hoch wirksame Stoffe, die u. U. allergen wirken können. Sie sollten daher beim direkten Kontakt mit Haut oder Schleimhäuten zunächst nur in geringer Dosis und stark verdünnt – zum Beispiel in Verbindung mit Ölen anderer gut verträglicher Pflanzen - angewendet werden, um die Wirkung zu testen.