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Typ-2-Diabetes – Senioren werden medikamentös oft falsch behandelt
Typ-2-Diabetes – Senioren werden medikamentös oft falsch behandeltFoto-Quelle: © Minerva Studio - www.Fotolia.com

Typ-2-Diabetes – Senioren werden medikamentös oft falsch behandelt

myREHA.com
Beitrag von myREHA.com

Häufig werden bei der Therapie von Typ-2-Diabetes Medikamente eingesetzt, um den Blutzucker zu senken. Der HbA1c-Wert von Gesunden galt dabei lange als Maßstab für die Behandlung mit Insulin. Inzwischen mehren sich jedoch die Zweifel an der drastischen Reduzierung – insbesondere bei Senioren.

Zu hohe Blutzuckerwerte müssen mit Hilfe von Insulin gesenkt werden - lange Jahre galt diese Behandlungsmethode bei Diabetes als gesichert. Doch neuerdings mehren sich die Bedenken gegenüber der medikamentösen Behandlung bei Diabetes. Studien zeigen, dass eine starke Absenkung des Zuckerspiegels durch Insulin das Leben vieler Diabetiker sogar verkürzen kann. Auch gilt es nicht mehr als gesichert, dass der erhöhte Blutzucker bei Patienten mit Diabetes der Auslöser von Folgeerkrankungen ist.

HbA1c deutlich überbewertet

Früher drängten Ärzte bei Typ-2-Diabetes darauf, den HbA1c-Wert auf den Normwert gesunder Menschen zu senken, der unter 6,5 Prozent liegt. Doch Studien ergaben: die drastische Reduzierung führte bei den Patienten oft nicht zu einer Verbesserung der Gesundheit, sondern zu einem gegenteiligen Effekt: er erhöhte die Sterberaten. Hinzu kommt: zwar erkranken nur wenige Diabetiker tatsächlich an Folgeleiden, aber dennoch werden fast alle Patienten einer Behandlung mit Insulin unterzogen. Gleichzeitig leiden viele Menschen an den typischen Folgeerscheinungen von Diabetes, obwohl ihre Zuckerwerte im normalen Bereich liegen.

Diabetes als Warnsignal

Haben Diabetiker erhöhten Blutzucker, so wertet man dies heute als Indiz dafür, dass im Körper des Patienten etwas nicht stimmt. Es liegt eine Erkrankung vor, zum Beispiel, ein Gefäßleiden. Dieser Entzündungsprozess ist die eigentliche Ursache für den Anstieg des Blutzuckerspiegels. Diabetes ist also nur ein Symptom dieser Erkrankung. Senkt man den Blutzuckerspiegel mit Insulin medikamentös ab, nimmt man dem Körper die Möglichkeit, Abwehrkräfte zu mobilisieren.

Blutzuckerspiegel bei Diabetes individuell anpassen

Der HbA1c-Wert muss daher bei jedem Diabetiker individuell angepasst werden. Insbesondere bei Senioren über 60 Jahren ist dabei besondere Zurückhaltung geboten. Ab 70 ist eine Reduzierung meistens gar nicht mehr angesagt. Sie kann sogar ein Risiko für die Gesundheit darstellen: Hypoglykämie, also die Unterzuckerung mit den typischen Symptomen wie Erbleichen, Zittern, Schwitzen, Schwindel, ggf. auch Ohnmacht, kann mit einem erhöhten Sturzrisiko einhergehen und Herzrhythmusstörungen auslösen, die das Herzinfarkt-Risiko vergrößern.

Gesunde Ernährung und viel Bewegung

Typ-2-Diabetes geht immer mit Stoffwechselstörungen einher. Betroffen sind davon besonders die Blutgefäße. Konventionelle Therapien mit viel Bewegung, einer Umstellung der Ernährung und Gewichtsreduzierung sind hilfreich. Durch gesunde Ernährung wird eine natürliche Reduktion des Zuckers bewirkt, Blutfettwerte und Blutdruck verbessern sich, Sport sorgt für eine gute Durchblutung. Sind die Gefäße an den Beinen bereits angegriffen, sollten Diabetiker weiteren Schäden entgegenwirken, indem sie die Beine und Füße durch Diabetiker-Strümpfe schützen. Diese wirken antimikrobiell, d. h. sie bekämpfen schädliche Bakterien, Keime und Hautpilze. So kann man Entzündungen und Druckstellen effektiv vorbeugen.

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29 Kommentare

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Wie und wo kann man eine themengruppe einrichten?
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Bewegung geht auch im Sitzen..... Siehe mein Eintrag und Tee und Flüssigkeitenzufuhr nicht vergessen. Schaut auf die Inhaltsangaben, dass nicht anstatt Zucker Fruktose enthalten ist, denn Fruktose ist für den Diabetiker genauso schlimm wie Zucker. Lg
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Würde mich ueber mehr Beteiligung und Erfahrungsberichte von euch freuen. Lg
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Ich hab da mal eine Frage. Mein Mann ist Diabetiker und vergißt z.zt sehr, sehr viel. Er ist beratungsresistent, hat aber immer viel zu schlechte Werte. Kann das auch eine beginnende Demenz sein? Hat der Zucker auch Auswirkungen auf das Hirn????????????? Wie könnte ich das feststellen lassen?????????????????
Hallo Renate, ich schicke Dir mal per Privatnachricht einen Link, da kannst Du es nachlesen, weil ich nicht weiss, ob ich es hier öffentlich einstellen darf. LG Lisa
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Hallo Harald, wer hatte Dir cellRESET empfohlen? .. und hast Du dies unter ärtzlicher Anweisung abgesetzt die Spritzen ? Hast Du aufgrund von CR Dein Gewicht verloren? Übrigens mein Kompliment mit der Gewichtsabnahme. lg lisa
Natürlich sollte man als Diabetiker nie eigenverantwortlich handeln und dies nur in Absprache mit seinem behandelnden Arzt. Kennengelernt haben wir cellRESET durch eine Bekannte meiner Frau. Mit dem Konzept von cellRESET ( keine Diät ) habe ich dauerhaft ohne Jo-Jo Effekt , keine Kalorien zählen und 4 mal essen am Tag meine 15 Kg abgenommen und möchte jetzt noch einmal 3 Kg abnehmen. Infos gerne auch pers. bei mir oder über www.hansen-Steinhage.cellRESET.com, dort kann man im Gastbereich schon viel sehen. LG Harald
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Ich habe mit cellRESET meinen Stoffwechsel wieder aktiviert und bin vom Spritzen auf Tabletten umgestiegen, habe mein Gewicht um 15 kg verringert. Gebe gerne Infos
lieber harald, ich hab dieselben fragen wie lisa. bitte um info
lg, barbara
Ich habe ja auch geschrieben, man kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen, gebe dann gerne meine Ruf.-Nr .
Natürlich bespreche ich alles mit meinem Arzt. Die Werte haben sich innerhalb von einem halben Jahr so verbessert, von über 10 auf 6,5 . Mein Stoffwechsel hat wieder funktioniert, 15 Kg abgenommen, mache natürlich was Sport, Radfahren, Nordic Working , Ernährung nach einem Konzept von cellRESET. Infos auch unter www.hansen-steinhage.cellrest.com
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Empfehlenswert sind auch Diabetiker-Schulungen, welche alle 2 Jahre durchgeführt werden. Fragt mal bei Eurem Arzt nach bzw. Diabetologen, wann und wo die nächste ist. Muss man auch nichts dafür bezahlen, wird von Kostenträgern übernommen.

Diese Ernährungsberaterinnen, welche die Kurse leiten, können Hilfestellungen geben, was darf ich und was nicht.

Mir hat es viel gebracht.

LG Lisa
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Man sollte nicht vergessen das Diabetes eine der Erkrankungen ist mit denen sich trefflich Geld verdienen lässt. Wie Bluthochdruck und Hüftoperationen wird die Kasse und damit der Patient sehr oft abgezockt und unnötig medikamentiert.
genau so sehe ich das auch. Mit Diabetes bzw. der 'Therapie' wird wahnsinnig viel Geld weltweit verdient.
ich bin eigentlich seit 18 Jahren Diabetikerin Typ II - aber seit Jahren mit einem Hb1-Wert von 6.0 immer noch auf der Einstiegsstufe. Und mit 2 Tabletten täglich ist das erledigt.
Damals war mein Blutdruck etwas erhöht, wurde beim Internist auch untersucht. Aber was ich damals gemacht habe war, ab sofort habe ich Ernährung umgestellt und dann tatsächlich ca. 12 kg abgenommen. mein Blutdruck normalisierte sich - ohne Medikamente.
Mein Gewicht hat sich seit seitdem nicht wesentlich verändert, ich hungere nicht, esse aber kaum Wurst, wenig Fleisch, achte auf Fette und esse viel frisches Gemüse usw.
Bewegung - da bin ich leider etwas faul geworden - aber halte ich auch für sehr wichtig. Und wenn es täglich nur eine halbe Stunde ist... )
Ja Bewegung ist wichtig, nur man muss noch gut zu Fuß sein und viele können es leider nicht mehr. Auch Ernährungsumstellung ist empfehlenswert, viel Gemüse und Salate, einmal pro Woche Fleisch, doch ich denke, das wissen die Diabetiker. Fände es schön, wenn hier mehr darüber gesprochen wird. LG Lisa
So sehe ich das auch.
Das hat auch nicht jeder zu Hause und viele Ältere haben Gleichgewichts Störungen, die sollten auch nicht darauf sitzen.

War die letzten zwei Wochen wieder auf Schulung und viele Teilnehmer waren uebergewichtig, hatten Schmerzen an den Beinen u.ä..... Sie tun sich schon schwer mit Staubsaugen und Treppensteigen.

Hier zeigte die Leiterin sitzende Bewegungen wie z. B.

Schulter hochziehen und wieder runter 10 x wiederholen oder/und

Beide Füße Zehen Bereich Richtung Knie ziehen 10 x wiederholen

Genauso kreisende Bewegungen des Fußes 5 x nach re und dann 5 x nach li

Und immer wieder Pausen einlegen

In den nächsten Tagen schreibe ich noch ein paar Bewegungsabläufe rein, vielleicht könnt ihr die eine oder andere Bewegung in euren Tagesablauf mit einbauen.

Dies ist der Ratschlag der Beraterin und vielen tat es gut, denn es muss keine Anstrengung dabei sein, sondern Bewegung.

Lg Lisa
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Diabetes kann durch eine Umstellung der Ernährung durchaus kompensiert werden!
Da gibt es zum Beispiel einige Tees, allen voran Jaguarete ka'a, Carqueja (Baccharis trimera), Yacon-Blätter-Tee und Olivenblätter-Tee. Diese Tees werden von den Einheimischen seit Jahrhunderten eingesetzt. Auch Jiaogulan, das "Unsterblichkeitskraut" aus Asien ist ein guter Tee für die Balance.
Die meisten Menschen haben jedoch schlicht einen Mangel an organischem Schwefel und Vitamin-D3-Mangel, leicht zu beheben mit MSM-Pulver (kostet nicht viel) und hochdosiertem Vitamin D3.
Wer zusätzlich noch Topinambur-Pulver, Maca-Pulver (lecker zum Panieren!) und Kokosmehl statt normalem Mehl einsetzt, wird erstaunt sein, was sich da alles im Körper verändert.
Viel natürliches Vitamin C (in der Camu Camu-Pflanze oder Acerola enthalten), unfermentierten, rohen Kakao knabbern und mit Kokos-Öl Salate und gebratenes herstellen, das rundet die Wirkung ab. Es ist eine Umstellung, ja, das stimmt, aber eine köstliche!
.... ich bin auch im Grenzbereich mit den Werten. Da sind solche Tips hilfreich. Danke Eveline
Ja, besonders dann hast du noch sehr viel Einfluss über die Ernährung, du bekommst diese Sachen unter anderem zum Beispiel auf asai.at/shop
Hallo Eveline Gisela ,
vielen Dank für die wertvolle Mitteilung,
hast Du eventuell noch mehr davon und hast Du damit eigene
Erfahrungen gemacht ?

Ich grüße Dich herzlich und nochmals Dank !!!
Mehr in welcher Richtung?
hinsichtlich der Naturprodukte Ernährung / Diabetes ?
Was von dem, was ich oben beschrieben habe, hast du denn schon ausprobiert? Mit welchem Ergebnis?
Danke Eveline, werde es ausprobieren. Du bist ein Schatz, hast Du selbst auch damit Probleme?
dann ab an die frische Luft und nicht zu viel TV und PC

Laufen ist gut.......gesund essen........
Gesund essen auf jeden Fall, nur was macht man, wenn man laufen möchte, doch die Durchblutung sorgt dafür, dass man Wadenkrämpfe bekommt und sich gleich wieder setzen muss ?
Lisa, lass dir vielleicht einmal den Vitamin D3 Gehalt deines Blutes untersuchen. Die meisten Menschen im Westen haben eine eklatante Unterversorgung von diesem einfachen Vitamin, das in Wirklichkeit das Sonnenhormon ist. Ich empfehle, dieses Buch zu lesen: "Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3: das große Geheimnis, das Ihnen die Pharmaindustrie vorenthalten will." von Jeff T. Bowles
Dankesehr Eveline für Deinen Beitrag, der vielleicht auch andere SBler dazu anregt, dies mal zu tun. LG Lisa
Mich würden einmal die Werte interessieren, von eingestellten Leuten. Gemessen mit Messgeräten.
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